Aktualisiert: 07.01.2021 - 18:49

Tipps, um gesund zu bleiben! Sich in öffentlichen Verkehrsmitteln vor Corona schützen – so geht's!

Sitzt man im Bus, muss man die Stangen zum Festhalten nicht berühren.

Foto: imago images / Westend61

Sitzt man im Bus, muss man die Stangen zum Festhalten nicht berühren.

Wer seine Gesundheit schützen möchte und vermeiden will, sich im ÖPNV Corona zu holen, sollte DIESE Schutz-Hacks kennen.

Die Corona-Pandemie nimmt einfach kein Ende: Klar, wir bleiben, so gut es geht, weiter zu Hause. Doch bei dem einen lässt sich das Bus- und Bahnfahren wegen der Arbeit nicht vermeiden. Bei dem anderen drängt der Arzttermin dazu, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Es gibt einige Gründe, warum wir uns derzeit immer wieder mit U-Bahn, Regio, Straßenbahn und Co. auf den Weg machen. Jedesmal setzen wir uns dabei dem Risiko aus, uns mit dem Coronavirus zu infizieren. Dieses Risiko können Sie mit DIESEN Tipps minimieren.

Darum schützt die AHA+L+C-Formel
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Schutz vor Coronainfektion in öffentlichen Verkehrsmitteln – DAS kann helfen!

In Bus und Bahn kommen viele Menschen zusammen, daher steigt hier das Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Es ist immer leicht gesagt: "Dann fahr doch nicht mit der Bahn, sondern nimm die Alternative!". Doch nicht immer ist das Ausweichen auf ein anderes Transportmittel möglich. Nicht jeder hat ein Auto oder ein Rad und oftmals ist der Weg zum Laufen zu weit. Sollte es aber eine kurze Strecke sein, kann die natürlich gern zu Fuß bewältigt werden. Man bewegt sich ja sonst nicht mehr viel, ist ja derzeit ständig zu Hause.

Und natürlich gilt auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln die Regel, Abstand zu halten. Jedoch ist das nicht immer so möglich, wie man das gern hätte. Daher haben wir hier noch ein paar Zusatztipps für Sie, über die t-online.de bereits berichtete und die Ihnen dabei helfen sollen, gesund zu bleiben, wenn Sie mit den Öffis unterwegs sind.

  • Es fängt bereits beim Kauf des Tickets an. In Bussen werden beispielsweise schon oftmals keine Tickets mehr beim Busfahrer verkauft. Hier werden Fahrgäste aufgefordert, auf die App auszuweichen. Doch auch wer auf dem Bahnhof steht und mit dem Zug fahren will, kann sich der App bedienen. Denn das eigene Smartphone zu benutzen, statt die Knöpfe des Ticketautomaten zu drücken, birgt auf jeden Fall weniger Gefahr, zu erkranken.
  • Beim Einsteigen in den Bus oder Zug sollten Sie ein wenig achtsam sein. Der Bus hat mehrere Türen und der Zug ist lang. Nutzen Sie also die gesamte Länge des Zuges aus und steigen Sie nicht an der Tür ein, wo sich die Masse tummelt. Solche Ansagen sind derzeit auch auf vielen Bahnhöfen zu hören. Beim Einsteigen können Sie dann auch gern anderen den Vortritt lassen, so drängen sich nicht alle zeitgleich durch den Einstieg.
  • Am besten fahren Sie nicht zu den Zeiten, zu denen alle fahren. Wenn Sie die Möglichkeit haben, lassen Sie die typischen Pendlerzeiten von ungefähr 7-9 und 16-18 Uhr aus. Legen Sie Arzttermine um diese Zeiträume herum – und wenn Sie Gleitarbeitszeiten bei Ihrem Job haben, stehen Sie doch einfach mal eine Stunde früher auf und gehen etwas später heim.
  • Im Fahrzeug selbst ist es hilfreich, so wenig wie möglich anzufassen. Sind freie Plätze mit Abstand zu anderen Passagieren vorhanden, können Sie sich am besten gleich hinsetzen. So brauchen Sie die Stange zum Festhalten beim Stehen nicht zu berühren. Aber Achtung: zu stehen und sich nicht festzuhalten, ist keine gute Idee. Hier droht Verletzungsgefahr. Bei vielen Türen in den öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Sie nach Halt nur kurz Geduld haben. Sie öffnen derzeit häufig von allein. So entfällt das Drücken des Türöffnerknopfes.

Lieber im ÖPNV sitzen, um nichts zu berühren

  • Wenn Sie sich also hinsetzen wollen, schauen Sie nach freien Plätzen, die ausreichend Abstand zu anderen Menschen haben. Das heißt: Am besten wird immer ein Platz freigelassen zwischen Ihrem Mitmenschen und Ihnen. Müssten Sie sich dicht an jemand anderen setzen, wäre Stehen, falls man dazu länger körperlich in der Lage ist, die bessere Option.
  • Nach Verlassen des Verkehrsmittels sollten Sie sich am besten gründlich die Hände waschen. Natürlich ist das nicht immer möglich. In solchen Fällen bewährt sich das kleine Desinfektionsmittel, das Sie immer in der Handtasche mit sich tragen. Dort soll es nicht nur gelagert werden. Also nicht nachlässig werden, es zu benutzen!
  • Und noch eine überall gültige Regel: Niesen und Husten erfolgt in die Armbeuge. Zudem sollte sich der Niesende/Hustende von seinen Mitmenschen wegdrehen. Oft sieht man in Bus und Bahn, dass Leute zum Niesen oder Husten ihre Maske herunternehmen. Wahrscheinlich, um sie "sauberzuhalten". Aber Achtung: Das macht absolut keinen Sinn. Sie soll ja Viren abfangen, und unter dem Kinn tut sie das natürlich überhaupt nicht.

Mehr zum Coronavirus lesen Sie auf unserer Themenseite. Dort lesen Sie alles über die Verschärfung des Lockdowns und erfahren, welche Bundesländer bei den neuen Corona-Regeln bereits Ausnahmen machen.

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