Aktualisiert: 07.01.2021 - 08:40

Nach Sturm auf US-Kapitol Donald Trump wird bei Facebook und Twitter gesperrt

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Wegen Verletzungen der Richtlinien sperren Facebook und Twitter den Account von Donald Trump.

Wegen Verletzungen der Richtlinien sperren Facebook und Twitter den Account von Donald Trump.

Nach den Unruhen rund um das US-Kapitol haben Twitter und Facebook die Accounts von Donald Trump vorübergehend eingefroren.

Twitter und Facebook haben die Accounts von US-Präsident Donald Trump (74) vorübergehend gesperrt. Anhänger Trumps hatten während der Kongresssitzung, in der Joe Bidens (78) Wahlsieg bestätigt werden sollte, das Kapitol in Washington gestürmt. Bei den Ausschreitungen sollen US-Medienberichten zufolge vier Menschen ums Leben gekommen sein.

Twitter und Facebook Accounts von Trump eingefroren

Trump hatte zuvor erneut von einem angeblichen "Diebstahl" der Wahl gesprochen und seine Anhänger aufgefordert, zum Kapitol zu ziehen. Später meldete sich der abgewählte Präsident in einem Twitter-Video zu Wort, er rief die Leute auf, "nach Hause" zu gehen, wiederholte aber seine unbelegten Behauptungen über einen Wahlbetrug.

Dieses Video hatten Facebook, Youtube und Twitter bereits von den Plattformen entfernt. Zwei weitere Tweets von Trump sollen ebenfalls wegen Richtlinien-Verstößen entfernt worden sein. Die Entfernung dieser drei Beiträge habe dazu geführt, dass sein Konto für zwölf Stunden gesperrt wurde, erklärte Twitter laut US-Medienberichten. Weitere Verstöße gegen die Regeln würden zu einer dauerhaften Sperre führen, heißt es weiter.

Auch bei Facebook wurde Trumps Account wegen Regelverstößen eingefroren. Für 24 Stunden könne der noch amtierende Präsident nichts mehr auf der Plattform posten, besagt ein Statement des Unternehmens, das unter anderem "The Hollywood Reporter" zitiert. Schon in den vergangenen Wochen hatten Facebook und Twitter Beiträge von Donald Trump mit Warnhinweisen gekennzeichnet, um darauf hinzuweisen, dass es sich um Falschinformationen handele.

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Nach dem Ende seiner Amtszeit wollte Trump eigentlich nach Florida. Auszug aus dem weißen Haus: Donald Trump ist in Florida nicht willkommen !

Sein Rivale Joe Biden sorgte derzeit für positive Nachrichten. Joe und Jill Biden: Hoffnungsvoller TV-Auftritt an Silvester.

Was sonst noch so auf der sozialen Plattform passierte, zeigen wir Ihnen hier. Der Twitter-Jahresrückblick 2020: Das bewegte Deutschland .

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