Aktualisiert: 07.01.2021 - 19:44

Schäden unbedingt vermeiden Diese Oberflächen sollten nicht mit Wasser gereinigt werden

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Bei Holzfußböden ist Vorsicht angesagt: Hier sollte man nicht mit Wasser putzen.

Foto: Getty Images/PhotoAlto/Ale Ventura

Bei Holzfußböden ist Vorsicht angesagt: Hier sollte man nicht mit Wasser putzen.

Im Haushalt gibt es Oberflächen, die man nicht mit Wasser reinigen sollte. Welche das sind und welche Alternativen es gibt, lesen Sie hier.

Wasser gilt beim Putzen als absolute Wunderwaffe. Es kann meist mühelos Flecken entfernen, ohne dass chemische Reinigungsmittel zusätzlich zum Einsatz kommen müssen. Doch in manchen Fällen sollte man von Wasser die Finger lassen.

Denn es gibt durchaus Materialien, die eine solche Behandlung nicht vertragen. Hier erfahren Sie, welche Oberflächen nicht mit Wasser gereinigt werden sollten. Für diesen Fall gibt es aber Putz-Alternativen, die wir Ihnen hier ebenfalls vorstellen.

Oberflächen mit Wasser reinigen: Hände weg von diesen Materialien

Zunächst einmal lohnt sich ein Blick auf den Wohnzimmer- und Esstisch. Sind diese bei Ihnen aus Holz oder gar aus hochwertigem Marmor? Wasser ist für beide Oberflächen die schlechteste Option.

Beim Marmor führt eine Reinigung mit Wasser zu Kalkablagerungen, die auch nicht mehr so einfach zu entfernen sind. Doch was sind die besten Alternativen? Bei Marmor sollten Sie auf hochwertiges Geschirrspülmittel zurückgreifen – auf keinen Fall jedoch auf kalklösende Reinigungsmittel, da Marmor ein auf Kalk basierender Stein ist. Alles zur richtigen Reinigung von Marmor lesen Sie hier.

Feuchtigkeit lässt Holz aufquellen

Wie ist es bei Holz? Es saugt das Wasser schnell auf, die Feuchtigkeit könnte es im schlimmsten Fall aufquellen lassen. Am besten ist daher eine trockene Reinigung. Für Böden sowie Möbeloberflächen aus Holz eignen sich höchstens noch nebelfeuchte Tücher beziehungsweise Wischer. Lesen Sie hier mehr dazu, wie Sie Parkett schonend und effektiv putzen.

Neben Holz und Marmor gibt es weitere Materialien, die nicht mit Wasser in Berührung kommen sollten. Eine davon ist Leder. Egal ob Schuhe, Taschen oder Sofa: Sobald ein Fleck entdeckt wird, bitte nicht mit Wasser putzen.

Leder- und Samt-Flecken am besten ausbürsten

Denn das Naturmaterial reagiert ähnlich wie Holz, die Feuchtigkeit zieht in das Leder ein, dadurch kann es brüchig werden. Greifen Sie bei Glattleder am besten zu speziellen Schaumreinigern und bei rauem Leder zur Kreppbürste. Wildleder reinigen? So werden Sie Flecken in Schuhen und Mänteln los.

Diese Materialien vertragen kein Wasser

  • Marmor
  • Holz
  • Leder
  • Samt
  • Seide

Ein ähnlich empfindliches Material ist Samt. Wasser stellt auch hier keine gute Lösung dar, sondern kann bei entsprechender Nutzung zu fiesen Ablagerungen führen.

Versuchen Sie es daher besser mit einer trockenen Reinigung, zum Beispiel mit einer harten Bürste. Achten Sie dabei darauf, immer in Richtung des Striches zu bürsten, sonst könnte der Samt Schäden davontragen. Sollte auch das nicht funktionieren, suchen Sie in der Drogerie nach Polster- oder Teppichspray. Dieses ist in der Regel auch bei Samt anwendbar.

Vorsicht bei der Reinigung von Seide

Der Endgegner in Sachen Wasser ist aber Seide. Dieser Stoff ist mit großer Vorsicht zu behandeln und sollte auf gar keinen Fall mit Wasser in Berührung kommen. Ist ein Fleck vorhanden, sollte man nicht lange warten und das Textil am besten in eine professionelle Reinigung bringen. Hier lesen Sie, wie Sie Kleidung aus Seide richtig waschen.

Und in unserem großen Überblick erfahren Sie, mit welchen Hausmittel Sie wirklich ALLES sauber kriegen und Flecken entfernen.

Weitere hilfreiche Artikel zur richtigen Reinigung finden Sie auf unserer Themenseite Haushaltstipps.

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