Aktualisiert: 05.01.2021 - 21:55

Sauber durch das ganze Jahr In wenigen Schritten zum effektiven Jahresputzplan

Von

Mithilfe eines Jahresputzplans werden Klein und Groß gerecht in den Haushalt integriert.

Foto: imago-images.de/ElenaNichizhenova

Mithilfe eines Jahresputzplans werden Klein und Groß gerecht in den Haushalt integriert.

Ein Jahresputzplan kann dabei helfen, die Haushaltsaufgaben gerecht aufzuteilen und das Chaos immer im Griff zu haben. Dadurch gibt es weniger Streit und lästige Aufgaben werden nicht mehr einfach aufgeschoben oder vergessen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in vier einfachen Schritten mehr Ordnung in Ihren Haushalt bekommen!

Ein Jahresputzplan ist vor allem für Wohngemeinschaften oder Familien sinnvoll, damit die Arbeit gerecht aufgeteilt ist und nicht immer nur alles an einer Person hängenbleibt. Er hilft Ihnen dabei, das Chaos in den Griff zu kriegen und für dauerhafte Ordnung im Haus zu sorgen. Wir zeigen Ihnen, wie es geht!

Jahresputzplan: Wozu braucht man das?

Wenn sich niemand für die anfallenden Haushaltsarbeiten zuständig fühlt, können schnell mal Dinge liegen und unerledigt bleiben. Das sorgt für eine permanente Unordnung und was eigentlich eine Aufgabe von fünf Minuten gewesen wäre, dauert nun einen ganzen Nachmittag.

Wenn der Backofen beispielsweise alle zwei Wochen sauber gemacht wird, geht die Reinigung viel schneller, als wenn man die Aufgabe immer weiter aufschiebt und am Ende die eingebrannten Fettreste von zwei Monaten wegkratzen muss.

Staubwischen, Fegen, Bad putzen, Kühlschrank ausräumen... Bei so vielen Aufgaben weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Ein Putzplan hilft dabei, entspannter an die ganze Sache ranzugehen und den Überblick zu behalten. Denn ganz egal ob für sich alleine, für Paare, die WG oder für Familien: Ein Putzplan schafft Klarheit! Außerdem fällt es wesentlich leichter, regelmäßig kleine Hausarbeiten zu erledigen, als viel Zeit in große Putzaktionen zu investieren.

Zudem macht Aufräumen glücklich: Die Psychologie sagt, dass wenn wir uns das Ziel setzen eine Wohnung zu putzen oder aufzuräumen und dieses Ziel erreichen, der Körper darauf mit Glückshormonen reagiert. Leute, die in einer ordentlichen Umgebung leben, sind außerdem insgesamt ausgeglichener, glücklicher, gesünder und produktiver.

So erstellen Sie Schritt für Schritt Ihren Putzplan:

Schritt 1: Was muss gemacht werden?

Erstellen Sie zunächst eine Liste mit allen Aufgaben, die in Ihrem Haushalt anfallen. Gehen Sie dafür nach und nach durch alle Räume und halten Sie fest, was erledigt werden muss. Kinder sollten dazu ermuntert werden, an diesem Prozess teilzunehmen.

Vergessen Sie nicht die Außenbereiche: Auch der Rasen muss gemäht, die Regenrinne gesäubert und die Balkonfliesen abgewischt werden.

Schritt 2: Zeiträume festlegen

Während kleinere Aufgaben, wie Geschirrspülen, zu den täglichen Aufgaben gehören, muss man das Entrümpeln des Kellers oder das Putzen der Fenster nur ein- bis zweimal im Jahr in Angriff nehmen. Es ist also sinnvoll, die zuvor herausgearbeiteten Aufgaben zeitlich einzuordnen und zu kategorisieren.

Legen Sie also nun eine Liste mit verschiedenen Zeiträumen an und gliedern Sie die Aufgaben beispielsweise nach:

  • Täglich
  • Wöchentlich
  • Alle 14 Tage
  • Monatlich
  • Vierteljährlich
  • Halbjährlich
  • Jährlich

Schritt 3: Aufgaben verteilen

Wenn Sie alleine wohnen, dann entfällt dieser Schritt. In einer Familie, WG oder als Paar ist die Zuordnung der Aufgaben jedoch sehr sinnvoll. Nehmen Sie Rücksicht auf Arbeitszeiten, Stundenpläne und notieren Sie, wann wer Zuhause ist.

Ziehen Sie außerdem bestimmte Kompetenzen in Betracht: Insbesondere Kinder können nicht alle Aufgaben eigenständig erledigen und oft müssen die Eltern dann noch nachbessern. Planen Sie also realistisch, rücksichtsvoll und erklären Sie Ihren Kleinen die Aufgaben vorher im Detail.

Auch körperliche Einschränkungen sollten in die Verteilung mit einbezogen werden. Wer an Heuschnupfen leidet, kann im Frühjahr nicht die Fenster putzen und wer eine Hausstauballergie hat, sollte nicht den Dachboden fegen müssen.

Hausarbeiten machen wohl kaum jemandem großen Spaß – doch es gibt manche Aufgaben, die einem mehr liegen als andere. Der Putzplan sollte nicht als Strafe oder Zwang angesehen werden, nehmen Sie also Rücksicht auf spezielle Vorlieben.

Schritt 4: Sind die Aufgaben gerecht verteilt?

Überprüfen Sie, ob die Hausarbeiten gerecht unter den beteiligten Personen aufgeteilt sind. Schätzen Sie, wie lange man für eine Aufgabe braucht und passen Sie die Arbeiten dementsprechend an.

Eine gerechte Verteilung heißt nicht, dass alle den gleichen Arbeitsaufwand haben: Eine Frau, die 50 Stunden arbeitet, sollte nicht genauso viel im Haushalt zu tun haben, wie ihr Mann, der nur 30 Stunden arbeitet. Kommunikation ist hier das A und O: Wenn sich eine Person ungerecht behandelt fühlt, sollte das frühzeitig angesprochen werden!

Hängen Sie den Putzplan nun dort auf, wo ihn jeder problemlos sehen kann. Der Kühlschrank bietet sich in diesem Falle gut an. Es kann auch zunächst nur eine Vorlage ausgedruckt werden, die dann laminiert wird – dadurch kann der Plan immer wieder neu beschrieben werden.

_________________________

Beim Putzen sollten sie insbesondere auf das Badezimmer achtgeben: Durch Feuchtigkeit und Wärme ist es die ideale Brutstätte für Bakterien und Keime. Diese 8 Hygiene-Fehler sollten Sie im Bad vermeiden!

Im Haushalt fallen ganz schön viele Arbeiten an, die einem schnell über den Kopf wachsen. Wäre es nicht schön, eine flinke Haushaltshilfe zu haben, die das Saugen übernimmt? Saugroboter im Test: Nie mehr selber saugen?

Ein stylischer Teppich ist dabei viel mehr als nur ein Bodenbelag: Er gliedert Räume, setzt Farbakzente und erzeugt Atmosphäre. Sie galten lange Zeit als spießig und wurden aus den Wohnzimmern vieler Leute verbannt – nun feiern Teppiche ein Comeback!

Lust auf ein bisschen Veränderung in den eigenen vier Wänden? Dabei muss man sich für einen Tapetenwechsel gar keine neuen Einrichtungsgegenstände kaufen: Manchmal reicht es auch schon, die Möbel umzustellen. So kommen Sie in 6 Schritten zur harmonischen Einrichtung!

Backpulver ist nicht nur beim Backen eine wichtige Ingredienz . Das vielseitige Hausmittel eignet sich auch prima für die Reinigung von Küche und Bad. Mit diesen Tipps und Tricks, wird Backpulver zum Reinigungsklassiker:

Wundermittel Backpulver: So halten Sie Küche und Bad sauber
Wundermittel Backpulver: So halten Sie Küche und Bad sauber

Noch mehr hilfreiche Haushaltstipps finden Sie auf unserer ausführlichen Themenseite.

Familie und Leben

Familie und Leben

Alles rund um Haus & Garten, Wissenswertes aus dem Alltagsleben und Ratgeberthemen sehen Sie in den Videos.

Beschreibung anzeigen
Eine Webseite der FUNKE Mediengruppe