Aktualisiert: 06.01.2021 - 11:10

Verlängerung und Verschärfung Corona-Lockdown: Auch Schulen und Kitas bleiben geschlossen

Die meisten Schüler kamen 2020 zum ersten Mal mit Distanzunterricht in Berührung. Zumindest vorerst wird uns dieses Konzept weiterhin begleiten: Der Corona-Lockdown wurde verlängert, Schulen und Kitas bleiben mindestens bis zum 31. Januar geschlossen.

Foto: Getty Images / Jessie Casson

Die meisten Schüler kamen 2020 zum ersten Mal mit Distanzunterricht in Berührung. Zumindest vorerst wird uns dieses Konzept weiterhin begleiten: Der Corona-Lockdown wurde verlängert, Schulen und Kitas bleiben mindestens bis zum 31. Januar geschlossen.

Jetzt steht fest: Auch Schulen und Kitas bleiben nach dem 10. Januar weiterhin geschlossen.

Seit Beginn der Lockdown-Maßnahmen im November war es eine Priorität, die Schulen und Kitas geöffnet zu lassen. Während der Vorweihnachtszeit wurde von diesem Plan Abstand genommen, die Schulen wurden vorerst bis zum 10. Januar geschlossen. Seit dem gestrigen Dienstag steht fest: Die Maßnahmen werden verlängert und verschärft. Auch die Schulen und Kitas bleiben während der Lockdown-Verlängerung, die vorerst bis zum 31. Januar gilt, geschlossen.

Schulen und Kitas bleiben im Corona-Lockdown geschlossen

Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, soll es neben Distanzunterricht für Schüler und Kindergartenkinder, bei denen das notwendig ist, auch eine Notfallbetreuung eingerichtet werden. Weiterhin sollen die Möglichkeiten für bezahlten Urlaub der Eltern ausgeweitet werden: Jedes Elternteil erhält 10 zusätzliche Tage, an denen Vater oder Mutter zu Hause bleiben und sich um die Kinder kümmern kann. Alleinerziehende erhalten 20 Tage. Diese Regelung soll so finanziert werden, wie es auch schon beim Kinderkrankengeld gehandhabt wird. Mehr über bezahlten Urlaub für Eltern im Lockdown lesen Sie hier.

Am 25. Januar möchten die Kanzlerin und die Länderchefs darüber beraten, wie es mit dem Lockdown im Februar weitergeht.

Maßnahmen decken sich mit Empfehlungen der Kultusminister

Die Konferenz der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten steht im Einklang mit dem Konzept, das die Kultusminister der 16 Bundesländer zuvor vorgestellt hatten. Bei ihrer Konferenz am Montag berieten die Kultusminister darüber, wie bei der Öffnung der Schulen weiter verfahren werden solle. Wie der Spiegel bereits berichtete, wurde die endgültige Entscheidungshoheit darüber, wann wieder mit den Teilöffnungen der Schulen begonnen werden soll, wie bereits in der Vergangenheit den einzelnen Ländern zugesprochen. Die Kultusminister empfehlen jedoch ein dreistufiges Verfahren zur Öffnung der Schulen.

Das ist der Plan der Kultusminister

Der dreistufige Plan zur Rückkehr zum schulischen Normalbetrieb sieht folgende Schritte vor:

  • Stufe 1: Schüler der Klassenstufen 1 bis 6 gehen wieder zum Präsenzunterricht in die Schulen, ältere Schüler erhalten weiterhin Distanzunterricht.
  • Stufe 2: Ergänzend zu Stufe 1 soll es an den allgemeinbildenden und beruflichen weiterführenden Schulen ab Klassenstufe 7 Wechselunterricht geben. So soll die Klassengröße verringert werden.
  • Stufe 3: Schüler aller Klassenstufen kehren zum Präsenzunterricht in die Schulen zurück.

Bereits vorher soll es Ausnahmen für Abschlussklassen geben. Um diese optimal auf die Prüfungen vorzubereiten, sollen auch sie im Präsenzunterricht unterrichtet werden können. Die Ausnahmen betreffen Schüler, die den Mittleren Schulabschluss (Klassenstufe 10) oder das Abitur (Klassenstufe 12 oder 13) anstreben.

Klar ist für die Kultusminister außerdem: Sollten die Corona-Maßnahmen gelockert werden, müssten von den Lockerungen mit als Erstes die Schulen profitieren. Weiterhin sprechen sie sich nach wie vor deutlich für den Präsenzunterricht aus – alles andere habe Auswirkungen auf die Bildungsbiografien und die soziale Teilhabe der Schüler.

Lesen Sie hier mehr über die Verlängerung und die Verschärfung des Corona-Lockdowns: Regierung beschließt verschärften Lockdown: Das gilt bis zum 31. Januar. Neu ist die Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie wissen, wie Sie den 15-Kilometer-Radius mit Ihrem Smartphone bestimmen!

Weitere Informationen und Neuigkeiten über das Coronavirus finden Sie auf unserer Themenseite. Jetzt, wo die Corona-Impfungen begonnen haben, stellen sich viele die Frage: Bekommen Geimpfte Sonderrechte? An der Medikamenten-Front zeichnet sich ebenfalls ein Hoffnungsschimmer ab: Dieses Sofort-Medikament gegen Corona könnte schon bald kommen!

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