Aktualisiert: 13.01.2021 - 21:16

So wird es wohnlich 6 Tipps für ein gemütliches Zuhause: Das Durchgangszimmer

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Mit unseren Tipps wird selbst das lästige Durchgangszimmer zum gemütlichen Raum in Ihrer Wohung.

Foto: Imago Images/imagebroker

Mit unseren Tipps wird selbst das lästige Durchgangszimmer zum gemütlichen Raum in Ihrer Wohung.

Sie denken, ein Durchgangszimmer kann nicht gemütlich sein? Dabei kann schon die richtige Farbgebung und die Wahl der Möbel helfen, das Zimmer so richtig aufzuwerten. Mit unseren Tipps wird auch dieser Raum wohnlich.

In vielen Wohnunen gibt es dieses eine Zimmer, das nicht ganz Flur, aber auch nicht ganz Wohnraum ist: Das Durchgangszimmer. Durch seine ungünstige Lage wird es oft zum ungemütlichen Teil des Zuhauses. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Wir verraten Ihnen Tipps für ein gemütliches Durchgangszimmer.

Das Durchgangszimmer: So wird auch dieser Raum gemütlich

Früher hatten Durchgangszimmer eigentlich keine Funktion. Hier hielt man sich höchstens auf, um Gäste zu empfangen. Heute werden die Wohnungen knapper und so muss jedes Zimmer genutzt werden.

Damit auch dieser Raum eine wohnliche Atmosphäre bekommt, sollten Sie ein paar Dinge bei der Einrichtung dieses Zimmers beachten.

1. Wählen Sie helle Farben

Gerade wenn ein Raum schmal wirkt und schlauchartig verläuft, ist es ratsam auf helle Farben für Wänden und Möbel zurückzugreifen. Das lässt den Raum offener und großzügiger wirken.

Weiß- und Pastelltöne können hier den Raum aufwerten. Zudem können Muster oder Ornamente an den Stirnwänden des Raumes zu einer optischen Veränderung führen. Diese können ihn quadratischer wirken lassen und so gemütlicher machen.

2. Die richtigen Möbel

In Durchgangszimmern sind oft kurze Wandabschnitte zu finden. Also sollten Sie schmale, hohe Möbel wählen. Ein Highboard oder ein Hochregal sind für eine filigrane Raumkonzeption perfekt und schmücke die schmale Wände, ohne sie optisch zu überfüllen.

Die kurzen Wände können mit einem weiteren Trick aufgewertet werden. Warme Farben oder Muster können diese betonen und zum Blickfang im Raum machen. Ebenso kann hier ein Bild den richtigen Effekt erzielen.

3. Positionierung der Möbel

Nicht nur die Art der Möbel, auch ihre Positionierung ist entscheidend für eine harmonische Raumgestaltung. Durch die vergleichsweise vielen Türen und möglicherweise auch Fenster im Raum wird die Verteilung der Möbel durchaus erschwert, doch mit wenigen Handgriffen lässt sich jeder Raum in eine Wohlfühloase umwandeln.

Durch die Durchgangs-Beschaffenheit wirkt so ein Raum immer recht hektisch. Schaffen Sie sich "Barrieren" mit Hilfe von Tischen, Regalen oder Sofas im Raum. Diese teilen den Raum in verschiedene Bereiche und können so den statischen Charakter aus dem Raum entfernen. Hier sollten Sie darauf achten, die Möbel clever im Raum zu positionieren, sodass diese nicht das Durchgehen im Raum erschweren.

4. Wählen Sie die richtige Dekoration

Wie bei allen anderen Räumen, kommt es auch im Durchgangszimmer auf die Details an. Dekoration kann die Sichtachse eines Zimmers verändern und so den Schwerpunkt auf bestimmte Teile des Raumes umlenken. Pflanzen und filigrane Leuchten sind hier schöne Hilfmittel, die den Blick auf sich ziehen.

Besonders in langen Räumen können Spiegel die Grenzen aufheben und so das Zimmer optisch vergrößern. Außerdem ist die Ausleuchtung eines Raumes entscheidend. Wählen Sie Lichtquellen, die in verschiedenen Höhen und in verschiedenen Stärken leuchten. Sogenannte Lichtinseln können den Raum strukturieren und ihn harmonisch wirken lassen.

5. Schaffen Sie eine zweite Ebene

Wer das Durchgangszimmer als Schlafzimmer nutzen möchte und hohe Decken hat, kann eine zweite Ebene im Zimmer integrieren. Die schafft mehr Privatsphäre und nutzt den gesamten, verfügbaren Raum aus.

Ein Hochbett ist mit Sicherheit viel Arbeit und auch mit einigen Kosten verbunden, doch in manchen Situationen die perfekte Lösung. Besonders in Wohngemeinschaften kann der Bau einer zweiten Ebene ungemein hilfreich sein.

6. Verbauen Sie eine Tür

Bei manchen Durchgangszimmern ist so manche Tür nicht zwingend notwendig. Wenn Sie die anderen Räume durch einen anderen Weg erreichen können, lohnt es sich zu überlegen, eine Tür zu verbauen.

Das sorgt für mehr Ruhe im Zimmer und macht es zu einem dauerhaften Aufenhaltsraum. Entweder Sie mauern den Türrahmen zu oder Sie verwenden diesen als Bücherregal. So kann die Tiefe des Rahmens als nützliche Fläche genutzt werden.

Doch bevor Sie zu solch drastischen Maßnahmen greifen, lohnt es sich unsere Tipps auszuprobieren. Mit nur wenigen Griffen können Sie den Charakter eines Raumes gänzlich verändern.

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