Aktualisiert: 23.12.2020 - 21:30

Untypische letzte Ruhestätten Kremationsasche: DAS kann aus den Überresten Verstorbener gemacht werden

Kremationsasche in einen Diamanten zu verwandeln, ist wahrlich ein außergewöhnlicher Weg, um einen verstorbenen Menschen beizusetzen. (Symbolbild)

Foto: Getty Images/Mina De La O

Kremationsasche in einen Diamanten zu verwandeln, ist wahrlich ein außergewöhnlicher Weg, um einen verstorbenen Menschen beizusetzen. (Symbolbild)

Kremationsasche gehört eigentlich in eine Urne. Doch wer sich so nicht bestatten lassen möchte, für den gibt es tatsächlich noch andere Wege. Drei kuriose Alternativen erfahren Sie hier.

Ist ein geliebter Mensch gestorben, wird er begraben oder eingeäschert. Bei letzterer Möglichkeit muss in Deutschland auch die Urne beigesetzt werden. Doch in anderen Ländern gibt es die Option, einer verstorbenen Person auf eine kreative Weise die letzte Ehre zu erweisen, indem die Asche auf ungewöhnliche Art beigesetzt wird. Die drei unglaublichsten Ideen stellen wir Ihnen hier vor.

So kann Kremationsasche auch anders beigesetzt werden

Es gibt Menschen, die nach ihrem Tod auf ganz besondere Art und Weise beigesetzt werden möchten. Vollkommen unvergessen bleiben sie definitiv mit diesen drei Beisetzungsarten ihrer Kremationsasche, über die mymoria.de berichtete.

Den Liebsten als Tattoo bei sich tragen

Das klingt wahrscheinlich für die meisten etwas schräg, aber wer weiß, vielleicht ist diese Form der Bestattung in ein paar Jahren schon normal. Bei dieser wird ein kleiner Teil der kremierten Reste mit in die Tätowierfarbe getan. Bei dem Stechen eines Tattoos ganz nach Wahl kommt die Asche dann unter die Haut. Dichter kann man seinen Angehörigen wohl nicht bei sich tragen nach seinem Ableben. In Deutschland geht das derzeit nur mit der Asche des verstorbenen Haustiers.

Den Vorstorbenen als Diamant um den Hals tragen

Wer den verstorbenen lieben Menschen nicht gleich auf der Haut, aber dennoch nah bei sich tragen möchte, für den könnte die Diamantenbestattung das Richtige sein. Ein Teil der Asche wird zu einem Diamanten gepresst. Der Edelstein könnte beispielsweise gut in der Vitrine daheim aufbewahrt werden, aber selbstverständlich auch als Schmuckstück Ihren Hals zieren.

Essensgeschirr: Täglich vom Verstorbenen speisen

Dieser Vorschlag zur Verwendung der Kremationsasche ist wahrlich skurril und geht sicher für den einen oder anderen zu weit. Doch in Amerika kann man sich doch tatsächlich aus seinem verstorbenen Angehörigen ein schönes Essensgeschirr anfertigen lassen. Sie essen dann von einem Keramikteller oder trinken aus einer Keramiktasse, die mit einer Glasur überzogen ist, in die die kremierten Reste gemischt wurden. Da noch guten Appetit zu wünschen, mutet schon reichlich makaber an.

In Deutschland verbietet der Friedhofszwang, menschliche Überreste an einem anderen Ort als auf dem Friedhof aufzubewahren. Oftmals gelten in anderen Ländern andere Regeln als bei uns. Zu rechtlichen Fragen kann Ihnen unser Ratgeber Recht sicher in vielen Fällen weiterhelfen.

In Sachen Bestattungen geht es in Deutschland immer noch recht konservativ zu. Aber ist Schwarz zu tragen an Beerdigungen immer noch Pflicht?

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