17.12.2020 - 10:49

Covid-19 per Päckchen? Corona-Fälle bei Amazon: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr über Pakete?

Bei Amazon haben sich zahlreiche Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Besteht nun die Möglichkeit der Ansteckung über Pakete?

Foto: Ken Jack/Getty Images

Bei Amazon haben sich zahlreiche Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Besteht nun die Möglichkeit der Ansteckung über Pakete?

Erwarten Sie noch ein Amazon-Päckchen, aber haben nun Angst vor Corona wegen des Ausbruchs beim beliebten Online-Riesen? Aber kann ein Paket Sie überhaupt mit dem Virus infizieren?

Beim Online-Händler Amazon ist in zwei Verteilerzentren Corona ausgebrochen, viele Angestellte des Unternehmens haben sich infiziert. Nun stellt sich die Frage, ob das Virus durch Pakete aus diesen Verteilerzentren weitergetragen werden kann und ob sich die Paketempfänger womöglich mit Covid-19 anstecken könnten. Eine wichtige Frage, die es dringend zu klären gilt, da die Online-Bestellungen jetzt gerade in der Vorweihnachtszeit bei diesem Anbieter boomen.

Amazon von Corona betroffen: Sind Pakete nun eine Ansteckungsquelle?

Von einem starken Corona-Ausbruch sind die Amazon-Verteilerzentren bei Hannover in Niedersachsen und in Bayern betroffen, wie hna.de berichtete. Verständlich, dass Besteller nun Angst bekommen könnten, sich das Coronavirus per Paket nach Hause zu holen. Ob hier eine große Gefahr besteht oder ob wir sorglos weiterbestellen können, hat RTL geklärt.

Der Direktor des Hygienezentrums Bioscientia Dr. Zinn gab Entwarnung. Es gäbe keinen Anlass dafür, zu glauben, dass das Virus auf den Paketen überleben könnte. Daher kann ohne Befürchtungen weiterbestellt werden. Doch eine Gefahr gibt es trotzdem, wenn Sie online bestellen und das Paket anschließend in Empfang nehmen.

Pakete an sich sind weitestgehend risikolos, aber diese Gefahr besteht!

Das Aufeinandertreffen mit dem Paketzusteller birgt ein Ansteckungsrisiko. Bitten Sie ihn daher doch freundlich, ob er das Paket besser irgendwo in Sichtweite ablegen kann, beispielsweise im Vorgarten oder im Treppenhaus. So kommen Sie nicht in direkten Kontakt mit ihm. Dieser Sicherheitsabstand dient ihrem Schutz, denn der Paketbote kommt mit vielen Menschen täglich bei der Auslieferung in Kontakt und ist somit besonders gefährdet. Dieses Vorgehen geht natürlich nur, wenn keine Unterschrift nötig ist, aber in den meisten Fällen wird auf die Signatur in Corona-Zeiten bereits verzichtet. Zudem sollten Sie sich immer gründlich die Hände waschen. Auch nach der Paketannahme sollten Sie das tun.

Wahrscheinlich bestellen viele Menschen nun noch online Weihnachtspräsente, weil die Geschäfte geschlossen sind. Aber Politiker Armin Laschet hatte eigentlich davon abgeraten. Er sprach sich dafür aus, dass Geschenke nun nicht online bestellt werden sollen.

Sie möchten nichts bestellen, sondern etwas selbst machen? Dann schauen Sie doch mal im Video, was Mutti so erfreuen könnte. Dort finden Sie unter anderem DIY-Geschenke.

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