Aktualisiert: 10.12.2020 - 22:15

Was wird aus den Huskys? Corona trifft die Tourismusbranche und damit auch die Schlittenhunde

Von der Redaktion

Schlittenhund-Fahren sind bei Touristen in Lappland überaus beliebt. Doch wegen Corona könnten die Touren mit den Huskys bald der Vergangenheit angehören. (Symbolbild)

Foto: getty images / Johner Images

Schlittenhund-Fahren sind bei Touristen in Lappland überaus beliebt. Doch wegen Corona könnten die Touren mit den Huskys bald der Vergangenheit angehören. (Symbolbild)

Die Corona-Pandemie hat die Welt nach wie vor fest im Griff. Die Auswirkungen spüren wir alle in unserem alltäglichen Leben. Besonders hart getroffen ist auch die Tourismusbranche, die herbe Einbußen zu verzeichnen hat. In Lappland beispielsweise stehen Anbieter von Schlittenhund-Fahrten vor dem Ruin und müssen ihre Tiere zum Teil töten.

In Lappland können Touristen im Winter eine traumhafte Kulisse wie aus dem Märchen bestaunen. Schneebedeckte Landschaften, Schlittenfahrten durch idyllische Wälder und Täler – doch all das bekommen in diesem Jahr nur sehr wenige Menschen zu Gesicht. Die Corona-Krise trifft Lapplands Tourismus-Branche mit voller Wucht.

Wegen Corona können Huskys in Lappland nicht mehr versorgt werden

In diesem Jahr kamen kaum Touristen nach Lappland und nahmen die Husky-Schlittenfahrten in Anspruch. Pro Saison sind nach Angaben von "YLE", dem finnischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, rund 5.000 bis 7.000 Hunde im Einsatz. Die Hunde sind darauf gedrillt, sich viel zu bewegen und wollen ernährt werden. Diese Umstände machen den örtlichen Anbietern Sorge. Sie wissen nicht, ob und wie sie ihre Tiere versorgen können. Aus schierer Verzweiflung müssen einige Tiere sogar eingeschläfert oder erschossen werden, wie RTL.de berichtet. Andere werden schweren Herzens an Privatleute abgegeben.

Die Lage verbessern wollen Unternehmen und Privatpersonen, die Spenden für die Schlittenhunde sammeln. So haben auch mehrere Tonnen Hundefutter ihren Weg nach Lappland gefunden. Die Hilfe ist zwar eine Unterstützung, doch viele lokale Anbieter wollen sich mit dem Verkauf von Gutscheinen über Wasser halten und hoffen, im nächsten Jahr wieder wie gewohnt Touren anbieten zu können.

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Quelle: RTL.de

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