10.12.2020 - 09:49

Ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit Mit DIESEN Teelicht-Alternativen schonen Sie die Umwelt!

Wir lieben sie: die Teelichter. Leider sind sie umweltschädlich. Aber glücklicherweise können wir auf Alternativen zurückgreifen.

Foto: Getty Images/deepblue4you

Wir lieben sie: die Teelichter. Leider sind sie umweltschädlich. Aber glücklicherweise können wir auf Alternativen zurückgreifen.

Wir benutzen sie einfach so, für die Duftlampe oder unter dem Fonduetopf, aber sie sind umweltschädlich: die Teelichter. DAS können Sie tun, um sich weiterhin an den Minikerzen zu erfreuen, aber auf eine umweltverträglichere Art.

Besonders jetzt in der dunklen Saison und der stimmungsvollen Vorweihnachtszeit tragen Teelichter daheim zur Wohlfühlatmosphäre bei. Aber haben Sie nicht auch jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn Sie die kleinen Aluschalen danach in den Müll werfen? Doch das ist nicht das einzige, was an den kleinen Lichtern nicht besonders umweltfreundlich ist. Auch die gängig verwendeten Materialien sind ein Problem für die Umwelt. Doch ganz verzichten sollten Sie auf die schönen kleinen Lichtquellen im Zimmer natürlich nicht. Es gibt nachhaltige Teelicht-Alternativen.

Nachhaltigkeits-Check der Redaktion
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Teelicht als Umweltsünde – so aber nicht mehr!

Für wenig Geld bekommt man mittlerweile 100er-Teelichtpakete in manchen Läden hinterhergeworfen. Von diesen rät ÖKO-TEST aber ab und empfiehlt umweltschonendere Alternativen:

  • Verwenden Sie statt Teelichtern aus Paraffin oder Stearin besser welche aus Bienenwachs oder Biomasse. Denn Paraffin ist nicht nachhaltig, es ist ein Nebenprodukt der Erdölgewinnung. Bei Stearin kommt das Problem auf, dass es aus Palmöl gemacht wird – und dazu muss der Regenwald gerodet werden. Wer stattdessen auf den teuersten Kerzenstoff, Bienenwachs, setzt, kann einen Betrag zum Umweltschutz leisten. Entscheiden Sie sich für Teelichter aus Biomasse, hat das den Vorteil, dass keine fossilen Brennstoffe genutzt werden müssen. Aus Abfallfetten nachwachsender Rohstoffe werden diese nachhaltigen Lichter hergestellt.
  • Kaufen Sie Teelichter ohne Alu-Ummantelung. Denn dass Alu nicht das umweltfreundlichste Material ist, brauchen wir sicher nicht zu erklären. Doch Sie können Alternativen nutzen: Sie finden im Handel tatsächlich schon Teelichter, die ohne diese umweltschädliche Hülle auskommen. Kompostierbare Stoffe, Edelstahl oder Glas dienen als Ersatzhalterung.
  • Checken Sie am besten immer, ob das RAL-Gütezeichen auf der Packung der Kerzen, die Sie kaufen wollen, zu finden ist. Das Label gibt an, dass für die Herstellung gütegesicherte Rohstoffe verwendet wurden. Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Schwefel und Schwermetalle sind in diesen Kerzen nicht zu finden. Zudem sind sie rauch- und rußarm.
  • Sie können Kerzen selbst machen. Sparsam mit Kerzen umzugehen, ist nämlich auch ein guter Tipp, der der Umwelt hilft. Und zum bedachten Umgang gehört auch, dass alte Kerzenreste nicht einfach achtlos weggeworfen werden müssen. Schmelzen Sie diese doch per Wasserbad ein und gießen Sie das Wachs in eine Gießform. Das kann beispielsweise eine alte Espressotasse sein. Das erinnert dann etwas mehr an ein Teelicht, als wenn Sie ein großes Gefäß verwenden. Entweder verwenden Sie beim Gießen ein Sieb oder Sie picken beispielsweise mit einer Gabel vorsichtig ein paar Klumpen, wie zum Beispiel einen alten Dochtrest, aus dem Wachs heraus, wie utopia.de empfiehlt. Nun kommt noch der Docht rein, und die Kerze ist fertig, wenn sie getrocknet ist.

Nun wissen Sie, wie Sie Teelichter durch umweltbewusstere Alternativen ersetzen. Möchten Sie noch mehr Tipps, wie Sie nachhaltiger leben können, finden Sie diese auf unserer Themenseite. Dort lesen Sie beispielsweise auch, was Sie statt Backpapier nutzen können: 6 mögliche Alternativen.

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