06.12.2020 - 12:26

Weil die Insel schrumpft Giraffe mit außergewöhnlicher Rettungsaktion vor Hochwasser in Sicherheit gebracht

Dank der Rettungsaktion mit einem selbstgebauten Boot von engagierten Tierschützern kann sich Rothschild-Giraffe Asiwa über ein neues Zuhause freuen, das ihr Sicherheit vor dem Hochwasser bietet. (Symbolbild)

Foto: Getty Images/Edwin Remsberg

Dank der Rettungsaktion mit einem selbstgebauten Boot von engagierten Tierschützern kann sich Rothschild-Giraffe Asiwa über ein neues Zuhause freuen, das ihr Sicherheit vor dem Hochwasser bietet. (Symbolbild)

Eine seltene Giraffe hat eine besondere Rettung per Boot der Marke Eigenkonstruktion erlebt. Tierschützer konnten sie so vor dem Hochwasser bewahren.

Die Insel Longicharo in Kenia war bislang das Zuhause der Rothschild-Giraffe Asiwa. Das hätte sie auch bleiben können, wäre die Halbinsel nicht immer weiter geschrumpft. Das Hochwasser drohte so langsam zur Gefahr zu werden für das Tier, weswegen es nun mit einer ungewöhnlichen Rettungsaktion in Sicherheit gebracht wurde.

Gelungene Rettungsaktion: Giraffe vor Hochwasser in Sicherheit gebracht

Der Wasserspiegel nahe der Insel Longicharo ist am Steigen. Das bedeutet, dass der Lebensraum für die Giraffen dort immer knapper wird. Daher wurde nun eine dort lebende Giraffe von der Insel wegtransportiert, wie SWR3 berichtete. Die Rettungsaktion der Tierschützer des Northern Rangelands Trust verlief mithilfe eines selbstgebauten Bootes.

Einst maß die Insel 40 Hektar. Nun sind gerade mal 3 Hektar übrig. Gerade erst ist der Wasserspiegel laut der der Save Giraffes Now-Organisation um 15 Zentimeter angestiegen Das ist ein großes Problem für die Giraffen, die dort leben. Es sind zu viele für diesen engen Raum. Aus diesem Grund schafften die Tierschützer eine seltene Rothschild-Giraffe ans Festland. Ihren Weg dorthin legte sie auf einem selbstgebauten Boot zurück. Ein so großes Tier benötigt natürlich ein geeignetes, extra präpariertes Transportmittel, damit es nicht während der Fahrt mitten auf dem Wasser plötzlich "ausbricht". Daher wurde das Boot so hergerichtet, dass Asiwa auf der Fahrt von hohen, verstärkten Bootseiten umgeben war, die ihrem Schutz dienten.

Asiwas Artgenossen werden auch noch gerettet

Die Giraffe ist mittlerweile heil in ihrem neuen Zuhause angekommen. Ihre Heimat nennt sie nun das Schutzgebiet Ruko Community Conservancy. Über 17 Quadratkilometer gibt es dort für die gerettete Giraffe zu entdecken. Ihre Artgenossen, die noch auf der Insel sind, sollen auch in den Genuss eines neuen Zuhauses kommen. Die Rettungaktion wird also fortgesetzt. Bestimmt werden dann Asiwas Freunde auch mit Mangos gelockt, damit sie ins Boot steigen – laut Organisation hat dieser Trick nämlich bei der nun geretteten Giraffe gut geholfen.

Noch eine gelungene Tierrettungsaktion gefällig? Dann lesen Sie, wie ein verletzter Schwan von einer jungen Frau gerettet wurde und dafür U-Bahn fahren musste.

Für die Giraffe Asiwa wurde alles Nötige möglich gemacht, um sie zu retten und ihr Gutes zu tun. Gutes tun wollen Sie auch Ihrem Haustier? Dann holen Sie sich Anregungen dafür auf unserer Themenseite.

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