Aktualisiert: 30.11.2020 - 21:32

Eisvogel, Blaukehlchen und Co. Kennen Sie schon diese heimischen Vögel?

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Der Eisvogel ist ein heimischer Vogel, aber nur wenige kennen ihn. Wir stellen ihnen weitere unbekannte Vogelarten vor!

Foto: iStock.com/mauribo

Der Eisvogel ist ein heimischer Vogel, aber nur wenige kennen ihn. Wir stellen ihnen weitere unbekannte Vogelarten vor!

Amsel und Elster kennt jedes Kind. Doch viele heimische Vögel sind ziemlich unbekannt. Wir stellen sie vor und zeigen die schönen Federkleider.

Naturfreunde lieben ihr Gezwitscher und auch Garten- und Balkonbesitzer freuen sich über sie. Heimische Vögel bereichern die Natur und sind sogar nützlich gegen Schädlinge. Manche der rund 300 Vogelarten in Deutschland sind geläufig, von einigen haben aber die wenigsten gehört.

Deshalb stellen wir Ihnen nun heimische Vögel vor, die weitestgehend unbekannt – und durch ihre wunderschönen Federkleider besonders sind. Und wir erklären, wie Sie diese erkennen und wo sie sich im Winter aufhalten.

Heimische Vögel: Diese kennen Sie garantiert noch nicht

Vogel ist nicht gleich Vogel: Unter einheimischen Vögeln versteht man Wildvögel, die in Deutschland brüten und den Nachwuchs aufziehen. Manche Vögel bleiben das ganze Jahr über hier – zum Beispiel die Amsel. Diese Piepmätze werden auch Standvögel genannt.

Vögel, die es dagegen im Herbst in Richtung Süden verschlägt, nennt man Zugvögel. Manche Vogelarten wie Rotkehlchen verlassen das kalte Deutschland nur zu Teilen in wärmere Gefilde und werden deshalb als Teilzieher bezeichnet.

Welche Gartenarbeit im Dezember ansteht, lesen Sie übrigens hier.

Amsel, Elster und Co. kennt jeder

Einer der bekanntesten heimischen Vögel ist die Amsel – wohl auch, weil sie eben das ganze Jahr in Deutschland bleibt. Sie ist ein gern gesehener Gast auf Balkonen und Terrassen und man erkennt sie gut an ihrem schwarz-braunen Federkleid. Hier erklären wir übrigens, wie Sie heimischen Gartenvögeln mit Nistkästen helfen. Und wenn es wieder wärmer wird, dann sollten Sie Vögel mit Vogelbad und Vogeltränke unterstützen.

Die Elster fällt durch ihre Optik besonders auf. Sie hat ein schwarz-weißes Federkleid und verbringt den Winter ebenso wie die Amsel in der Heimat. Bestimmt haben Sie auch schon mal von der Blaumeise (oben blaue, unten gelbe Federn) oder dem Buchfink (Federkleid in rot, schwarz oder grau) gehört.

Achten Sie auf diese unbekannten heimischen Vogelarten

Doch genug von Amsel, Elster und Co. Weitaus spannender sind die unbekannteren heimischen Vögel, die durch ihre schönen Federkleider auf sich aufmerksam machen. Achten Sie beim nächsten Spaziergang oder bei der Gartenarbeit unbedingt auf diese Vogelarten:

  • Bienenfresser
  • Blaukehlchen
  • Eisvogel
  • Halsbandsittich

Bienenfresser

Der Bienenfresser hat seinen Namen aufgrund seiner Leibspeise, den Bienen. Und die findet er in Deutschland vor allem im Sommer, in dieser Zeit hält er sich hier auch auf.

Den Bienenfresser entdeckt man in Süddeutschland, unter anderem in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Dann allerdings begibt er sich auf die Reise ins Warme, und zwar nach Afrika. Der kleine Vogel ist optisch ein wahres Highlight durch die Farbenvielfalt in seinem Federkleid. Wenn Sie ihn erspähen: unbedingt ein Foto machen!

Wussten Sie, dass man die Natur per App entdecken kann? Damit lassen sich sogar Vogelstimmen und Pflanzen erkennen.

Blaukehlchen

Das Blaukehlchen besticht auch durch seine Optik, allerdings tragen nur die Männchen das blaue Federkleid. Auch dieser Vogel lebt im Sommer in Deutschland und fliegt dann im Herbst in Richtung Afrika oder Asien. Er hat sich allerdings nicht Balkone oder Gärten als Aufenthaltsort ausgesucht, sondern ist vor allem an Gewässern, Mooren oder Berghängen zu finden.

Bunte Federkleider begeistern Naturliebhaber

Eisvogel

Ein weiterer wunderschöner Vogel ist der Eisvogel. Er besticht durch sein schimmerndes Federkleid in blau, orange und gelb und ist das ganze Jahr über als Standvogel in Deutschland zu entdecken. Wenn Sie den Eisvogel finden möchten, sollten Sie stehende oder fließende Gewässer aufsuchen. Vor allem klares Wasser hat es ihm angetan, er ernährt sich vorwiegend auch von Fischen.

Halsbandsittich

Der kleine Halsbandsittich kam vermutlich durch Zufall nach Deutschland, weil er aus einem Käfig entkommen oder ausgesetzt worden ist. Und tatsächlich kann man den grünen Piepmatz relativ häufig sehen, vor allem in Städten, Parks und Gartenanlagen. Denn auch der Halsbandsittich macht es sich das ganze Jahr über in Deutschland gemütlich.

Vögel bereichern die Natur ungemein. Halten Sie also sowohl im Sommer als auch im Winter Ausschau nach den wunderschönen heimischen Vögeln, die bisher noch ziemlich unbekannt sind. Achten Sie aber nicht nur auf Vögel in Ihrer Umgebung, sondern auch auf Eichhörnchen, denen dieses Jahr ein harter Winter droht. Mehr Infos dazu gibt's hier.

Mehr über heimische Vögel, die sich auch in Ihrer grünen Oase daheim entdecken können, finden Sie auf unserer Themenseite Garten und Balkon.

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