Aktualisiert: 26.11.2020 - 19:33

Ausgleich der Umsatzbußen in 2020 Wird es 2021 reichlich verkaufsoffene Sonntage geben?

Peter Altmeier hat einen Plan, wie die Umsatzeinbußen des Einzelhandels von 2020 im nächsten Jahr auszugleichen wären. Der Plan lautet: mehr verkaufsoffene Sonntage.

Foto: imago images / Political-Moments

Peter Altmeier hat einen Plan, wie die Umsatzeinbußen des Einzelhandels von 2020 im nächsten Jahr auszugleichen wären. Der Plan lautet: mehr verkaufsoffene Sonntage.

2020 war für zahlreiche Einzelhändler kein gutes Jahr. Aber die Hoffnung, dass 2021 mit DIESER Idee Peter Altmeiers besser werden dürfte, macht vielen Händlern sicher Mut.

2020 hat die Corona-Krise viele Einzelhändler stark getroffen. Im Frühjahr mussten sie wegen des Virus ihre Türen schließen und auch jetzt können sie ihre Waren nur noch mit Einschränkungen feilbieten – und das zum Weihnachtsgeschäft. Denn gestern wurde von Bund und Ländern beschlossen, dass ab dem 1. Dezember Läden mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmeter nur eine Person pro 10 Quadratmeter einkaufen lassen dürfen. Dass Geschäfte mit solchen Einschränkungen, wie es sie 2020 gab und gibt, keine großen Umsätze machen, dürfte dabei jedem klar sein. Daher möchte Wirtschaftsminister Peter Altmeier im nächsten Jahr, 2021, diese Verluste durch mehr verkaufsoffene Sonntage ausgleichen.

Shoppingjahr 2021? Es könnte zahlreiche verkaufsoffene Sonntage geben

Wie sich Bundeswirtschaftsminister Altmeier vorstellt, die Umsatzeinbußen aus dem Jahr 2020 für den Einzelhandel im nächsten Jahr auszugleichen, erzählte er im Gespräch mit der Bild. "Ich habe an alle Landesregierungen und Kommunen die Bitte gerichtet, mit den Öffnungszeiten möglichst großzügig und flexibel umzugehen. Und ich würde mir wünschen, dass das, was an Umsatzausfällen in diesem Jahr angefallen ist, über weitere verkaufsoffene Sonntage im nächsten Jahr wieder reingeholt werden kann.", so Altmeier.

Läden in den Innenstädten sollen weiterhin existieren

Des Weiteren ist für ihn der Erhalt des stationären Einzelhandels eine "patriotische Aufgabe". Denn es hat über Jahre gedauert, bis sich unsere Innenstädte voller kleiner Geschäfte wie Bäckereien, Buchläden oder Antiquitätenhändler entwickelt haben. Diese sollen erhalten bleiben, sind sie doch zugleich Begegnungsstätte für die Menschen. Altmeier selbst betonte, dass er in keiner Stadt leben möchte, in der ausschließlich große Ketten mit ihren Läden vertreten sind.

Wenn Sie Genaueres dazu erfahren wollen, was die neuen, gestern beschlossenen Corona-Regeln für den Handel bedeuten, dann lesen Sie das bei uns – sowie alles weitere Wichtige zum Thema Coronavirus.

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