01.12.2020 - 08:34

Ganz schön viel los im Festmonat Lockdown-Verlängerung, Maklerkosten, Fahrplanwechsel: Das kommt im Dezember!

Eine Neuerung im Dezember ist: Der Käufer muss die Provision des Immobilienmaklers nicht mehr allein bezahlen.

Foto: iStock.com/archigram

Eine Neuerung im Dezember ist: Der Käufer muss die Provision des Immobilienmaklers nicht mehr allein bezahlen.

Mit Beginn eines neuen Monats kommen gewöhnlich Änderungen auf uns zu. Davon ist auch der Dezember 2020 nicht ausgenommen. Diese Neuerungen bringt der letzte Monat des Jahres.

Besinnliche, ruhige Vorweihnachtszeit? Nicht dieses Jahr! Die Verlängerung des Teil-Lockdowns bringt uns im Dezember in eine besondere Lage. Doch noch weitere Änderungen für den Dezember erwarten uns! Was Sie zum Fahrplanwechsel und Preisanstieg bei der Bahn wissen sollten und welche Neuerungen es für Maklerprovisionen gibt!

Änderungen im Dezember: DAS kommt im Festmonat auf uns zu!

Wie in jedem Monat, bringt auch der kommende ein paar Änderungen mit, über die RTL bereits berichtete. Lesen Sie im Folgenden, was Sie für den Dezember wissen sollten.

Verlängerung des Teil-Lockdowns: Ab dem 1. Dezember werden die Corona-Regeln verschärft und verlängert, wie mehrere Medien berichteten. Sie gelten bis zum 20. Dezember. Es dürfen nur höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen. Kinder bis 14 Jahre werden hierbei nicht mitgezählt. Von Weihnachten bis einschließlich Silvester sollen die Regelungen gelockert werden, damit sich Familien zum Fest besuchen können. Zudem hat sich die Maskenpflicht verschärft. Nun muss auf allen öffentlichen Plätzen, wie zum Beispiel auf Parkplätzen und beim Warten in Schlangen vor dem Supermarkt, die Maske aufgesetzt werden.

Auch für den Einzelhandel gibt es neue Auflagen. Geschäfte, die eine Verkaufsfläche von weniger als 800 Quadratmeter haben, müssen 10 Quadratmeter pro Kunde im Laden bereitstellen. Einrichtungen, die mehr als 800 Quadratmeter groß sind, müssen für 20 Quadratmeter pro Kunde sorgen. Darüber hinaus wurde die Quarantänezeit einer Kontaktperson von zwei Wochen auf zehn Tage verkürzt, wenn ein Antigen-Schnelltest gemacht wird. Und es könnte uns im Dezember auch nochmal eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen erwarten, nämlich dann, wenn Regionen eine Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche haben.

Modernisierung des Wohnungseigentumsgesetzes: Gleich mit dem ersten Tag des neuen Monats kommt noch eine weitere Änderung. Eine Reform beim Wohnungseigentumsgesetz sorgt dafür, dass Modernisierungen und Sanierungen leichter werden. Jeder Eigentümer erhält dann den Anspruch, einen barrierefreien Um- oder Ausbau vorzunehmen, eine Ladestation für Elektrofahrzeuge errichten zu lassen und Maßnahmen, die einem schnelleren Internetanschluss oder dem Einbruchsschutz dienen, vorzunehmen, wie aktion-pro-eigenheim.de berichtete. Nun können auch mit einer einfachen Mehrheit bauliche Veränderungen, die das Gemeinschaftseigentum betreffen, schneller beschlossen werden. Die Eigentümerversammlungen werden im Allgemeinen flexibler, beispielsweise wird die Online-Teilnahme möglich. Die Eigentümerversammlung ist beschlussfähig, selbst wenn nur ein Teil der Eigentümer anwesend ist. Die Einberufungsfrist für diese Versammlung beträgt ab 1. Dezember dann drei statt zwei Wochen.

Dezember-Änderung: Bahn zieht die Preise an

Fahrplanwechsel bei der Bahn: Kurz vor Mitte des Monats, am 13. Dezember, kommt es zum Fahrplanwechsel bei der Deutschen Bahn. Dann setzt der neue Winterfahrplan ein, der eine Gültigkeit bis zum 12. Juni 2021 hat. Damit geht ein Anstieg der Preise im Fernverkehr um ein Prozent im Durchschnitt einher. Eine Preiserhöhung von durchschnittlich 1,5 Prozent wird es für die Flexpreis-Tickets geben, während BahnCard-100-Inhaber mit einem Anstieg von 1,9 Prozent rechnen müssen.

Umlagerung der Maklerprovision: Die Maklerprovision von bis zu sieben Prozent des Kaufpreises hatte bislang immer der Käufer zahlen müssen. Das soll sich ab dem 23. Dezember ändern. Auch Verkäufer sollen dann zur Kasse gebeten werden. Mindestens zur Hälfte soll die Provision des Maklers von ihnen beglichen werden. Des Weiteren braucht der Käufer seine Zahlung erst tätigen, wenn der Verkäufer einen Nachweis für seine Zahlung hat. So kann der Verkäufer nicht einfach die gesamte Provision dem Käufer auferlegen. Problem an der ganzen Sache: Die Maklerkosten könnten von den Verkäufern schon gleich von vornherein auf den Immobilienpreis addiert werden.

Bei all den Änderungen für diesen Monat sollten Sie aber eines nicht vergessen: Im Dezember ist auch noch Weihnachten. Überlegen Sie sich also rechtzeitig, ob Sie Weihnachtsgeschenke bei Amazon und Co. bestellen oder ob Sie dieses Jahr vielleicht mal etwas Selbstgemachtes verschenken. Wie wäre es zum Beispiel mit einem selbst hergestellten Beauty-Geschenk?

Wer Tipps zum Geschenkeverschicken benötigt, findet diese in unserem Video:

Geschenke verschicken: Tipps für Weihnachtspakete
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Auch die Verlängerung des Lockdowns ist Thema des Dezembers. Wir müssen noch weiter durchhalten. Möchten Sie noch mehr zum Coronavirus und den neuen Maßnahmen erfahren, dann informieren Sie sich am besten ausführlicher auf unserer Themenseite.

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