24.11.2020 - 13:27

Amtsübergabe kann starten Wahl verloren: Lenkt Donald Trump jetzt endlich ein? Ein bisschen...

Hat Donald Trump jetzt endlich seine Wahlniederlage anerkannt? Der Noch-Präsident lenkt ein bisschen ein – und lässt die Amtsübergabe zu...

Foto: imago images / MediaPunch

Hat Donald Trump jetzt endlich seine Wahlniederlage anerkannt? Der Noch-Präsident lenkt ein bisschen ein – und lässt die Amtsübergabe zu...

Donald Trump hat in einem Tweet – wo sonst – verlautbaren lassen, dass sich der Amtsübergabe durch Joe Biden nicht in den Weg stellt. Lenkt der Noch-US-Präsident jetzt ein? Nicht wirklich...

So spannend die US-Wahl zu Anfang des Monats auch war: Das riesige Interesse daran hat schon wieder deutlich nachgelassen. Logisch, denn mittlerweile steht fest, dass Joe Biden der neue US-Präsident wird – auch wenn der Noch-Amtsinhaber den Sieg nach wie vor nicht anerkennen will. Oder doch? Denn jetzt hat Donald Trump seine Wahlniederlage wohl anerkannt. Zumindest ein bisschen...

Wahlniederlage anerkannt? Donald Trump lenkt ein bisschen ein

Kaum zu glauben, aber obwohl Donald Trump dabei bleibt, Joe Biden habe die Wahl nur unrechtmäßig gewonnen, hat der noch amtierende Präsident der Vereinigten Staaten sein Team dazu angewiesen, die Amtsübergabe möglich zu machen, indem er es zur Kooperation aufgerufen hat. Selbstverständlich hat er das via Twitter getan.

Doch wer glaubt, Donald Trump sei nun einsichtig geworden, irrt: Der 74-Jährige leitet seinen Tweet mit dem Aufruf zum Weiterkämpfen ein – und fügt an: "... und ich glaube daran, dass wir uns durchsetzen werden." Doch zum "besten Interesse unseres Landes", wie er weiterschreibt, habe er seine Leute zur Kooperation aufgefordert.

Amtsübergabe kann jetzt beginnen

Zeitgleich hat Donald Trump auch die Leiterin der US-Bundesverwaltungsbehörde Emily Murphy angewiesen, "zu tun, was getan werden muss". Ein wichtiger Schritt im Prozedere der Amtsübergabe, denn die GSA (General Services Administration) hat nämlich nicht nur die Wahl legitimert und damit Joe Biden als künftigen US-Präsidenten anerkannt – durch diese offizielle Stellungnahme können der Präsident in spe und sein Team jetzt auch auf rund 6,3 Millionen Dollar zugreifen, um die Übergabe mit allem, was dazugehört, über die Bühne bringen zu können. Außerdem darf das Biden-Team auch jetzt erst zu MitarbeiterInnen der Regierung Kontakt aufnehmen.

Also doch ein Ende ohne Schrecken? Das bleibt wohl abzuwarten, denn trotz der Einlenkung, die Amtsübergabe beginnen zu lassen, bleibt Donald Trump dabei, die Wahl nicht anzuerkennen. Wie die "Deutsche Welle" berichtet, sind seine Anwälte schwer damit beschäftigt, Klagen zu diesem Thema bei Gerichten einzureichen. Mehr als 30 davon wurden allerdings bereits abgewiesen.

Und dass Donald Trump die geordnete Übergabe der Amtsgeschäfte ("transition") beginnen lässt, dürfte ohnehin ein nicht wirklich freiwilliger Schritt gewesen sein. Zum einen ist sie seit 1963 gesetzlich verankert, zum anderen haben 164 Konzernchefs ihn zuvor dringend im Geiste der Demokratie dazu aufgefordert – in einem offenen Brief, wie verschiedene Medien mitgeteilt haben.

Diesem zunehmend öffentlichen Druck, der immer stärker auch aus seinen eigenen Reihen zu spüren war, konnte offenbar selbst ein Donald Trump nicht mehr standhalten. Aber ein Ende ohne Schrecken – das glauben wir erst, wenn Joe Biden als neuer Präsident der USA vereidigt ist...

_____________

Noch ist er Präsident – doch in knapp zwei Monaten kommt aufDonald Trump wohl eine Flut an Prozessen zu. Außerdem hat sich ein Berg an Schulden angehäuft. Könnte er verurteilt werden?

Donald Trumps Zeit als Präsident geht zu Ende. Was Melania Trump zur Niederlage ihres Mannes sagt... Mit der Wahlniederlage von Donald Trump und dem Sieg von Joe Biden wird es Zeit für eine neue First Lady: Wer ist Jill Biden? Und was hat es eigentlich mit den "First Dogs" auf sich?

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen
Eine Marke der FUNKE Mediengruppe