Aktualisiert: 19.11.2020 - 20:13

Tipps für Halter Kaninchen und Meerschweinchen im Winter draußen halten – was zu beachten ist!

Kaninchen können wie Meerschweinchen im Winter bei Kälte draußen bleiben, aber nur wenn ihre Besitzer ein paar Sachen beachten.

Foto: iStock.com/Markus Wegmann

Kaninchen können wie Meerschweinchen im Winter bei Kälte draußen bleiben, aber nur wenn ihre Besitzer ein paar Sachen beachten.

Im Garten im frischen Gras führen Kaninchen und Meerschweinchen ein besseres Leben als in der Wohnung im Stall. Doch im Winter muss ein wenig nachgeholfen werden, um das angenehme Leben der Kleintiere aufrechtzuhalten.

Im Sommer bei angenehmen Temperaturen hoppeln Ihre Kaninchen in ihrem Gehege im Garten herum und die Meerschweinchen futtern ihr Salatblatt unter freiem Himmel. Doch was passiert mit den Kleintieren, wenn der Winter anbricht? Sie können draußen bleiben, aber ein paar Punkte sind dabei von Haltern unbedingt zu beachten.

Meerschweinchen und Kaninchen ein geeignetes Winterquartier im Garten bieten – wie geht’s?

Der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) weiß, worauf es ankommt, damit Kaninchen und Meerschweinchen sich auch in der kalten Jahreszeit draußen an der frischen Luft wohlfühlen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete. Auch Focus Online veröffentlichte Tipps für das Halten der Kleintiere im Winter. Diese 6 Wohlfühlfaktoren sollten Sie nicht außer Acht lassen, wenn Sie Ihren Kleintieren auch im Winter draußen ein angenehmes Zuhause bieten wollen.

  1. Nehmen Sie Ihre kleinen Freunde nicht zwischendurch mal zum Kuscheln mit in die Wohnung. Sie vertragen die Wärme drinnen so plötzlich nicht und könnten einen Hitzschlag erleiden.
  2. Mindestens eine Gruppe von vier Tieren halten. Gemeinsames Kuscheln und Warmhalten ist bei den Kleintieren nämlich an der Tagesordnung. Für noch mehr wärmenden Komfort sollte eine Wärmelampe aufgehängt werden.
  3. Einen Rückzugsort für die Tiere schaffen. In diesen darf es natürlich nicht hineinregnen und auch Zugluft sollte diesen Platz nicht erreichen, aber eine ausreichende Belüftung muss es geben. Achten Sie darauf, dass dieser genügend Platz hat, damit alle Tiere gleichzeitig dort hineinpassen. Platzieren Sie dort auch ein Trinkgefäß und stellen Sie sicher, dass das Wasser nicht einfrieren kann.
  4. Die Fressstelle und somit der Napf sollten überdacht sein.
  5. Generell sind weitere Häuschen und Versteckrohre von Vorteil, besonders dann, wenn das Gehege eine gewisse Größe hat. Man rechnet: Pro Kaninchen ein Haus.
  6. Regelmäßig nach den Haustieren im Garten zu gucken, ist auch von großer Wichtigkeit. Gerade Meerschweinchen lassen sich gern mal mehrere Tage nicht blicken, weil sie sich zurückgezogen haben.

Nicht alle Kleintiere wollen draußen überwintern

Auch wichtig ist, zu wissen, wer nicht draußen bleiben darf. Bei kranken oder alten Tieren sollten Sie besser mit dem Tierarzt absprechen, ob eine Haltung im Winter in der Wohnung nicht besser geeignet wäre. Ebenso sind bestimmte Rassen nicht für das Überwintern im Garten gemacht. Wie Focus Online berichtete, bekommen beispielsweise Teddyzwerge und Angora-Kaninchen kein Winterfell und gehören somit über den gesamten Winter ins Haus.

Nun wissen Sie, wie Sie Ihre kleinen Lieblinge draußen am besten halten. Möchten Sie darüber hinaus auch erfahren, wie Sie den Garten winterfest machen? Dann haben wir diese 11 Tipps für Sie.

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