Aktualisiert: 17.11.2020 - 22:06

Tierbaby in Schlucht gefunden Hundewelpe? Nicht ganz, was ein Mann in den USA da gerettet hat

Süß, oder? Dachte sich auch ein Spaziergänger, als er einen vermeintlichen Hundewelpen rettete. Es war allerdings ein anderes Tierbaby, wie sich herausstellte... (Symbolfoto)

Foto: iStock.com/Gabriel Pacce

Süß, oder? Dachte sich auch ein Spaziergänger, als er einen vermeintlichen Hundewelpen rettete. Es war allerdings ein anderes Tierbaby, wie sich herausstellte... (Symbolfoto)

Wie schön, dass ein Spaziergänger in den USA ein Tierbaby aus einer Schlucht gerettet hat. Und wie überrascht er gewesen sein muss, als sich herausstellte, dass es gar kein Hundewelpe ist, was er mit nach Hause genommen hat...

Als MitarbeiterInnen der Tierschutzorganisation Humane Society in San Diego, US-Bundesstaat Kalifornien, einen Anruf erhalten, ein aufgefundenes Hundebaby abzuholen, machen sie sich auf, um es in Gewahrsam zu nehmen – und staunen nicht schlecht, als sie feststellen, dass es gar kein Hundewelpe ist, was sie vorfinden...

Mann hält gerettetes Tierbaby für Hundewelpen

Zuerst dachte ein Spaziergänger, es handele sich wohl um ein Kaninchen, als sein Hund in einer Schlucht bei Tierrasanta in der Nähe von San Diego etwas aufspürt. Doch beim Näherkommen stellt er fest, dass es sich wohl um ein Hundebaby handelt, das da ganz allein und hilflos auf dem Boden lag.

Für den Mann ist es eine Selbstverständlichkeit, den neugeborenen Welpen vorsichtig nach Hause zu transportieren, um von dort weitere Hilfe für das Tier einzuholen. Zurück in seinem Haus, wickelt er das winzige Fellbündel in ein Handtuch und ruft dann bei der San Diego Humane Society an, der örtlichen Tierschutzorganisation.

TierschützerInnen stellen fest: Es ist ein Koyote-Baby

Die eintreffenden MitarbeiterInnen der Organisation inspizieren den Welpen sofort – und stellen schnell fest, dass es sich bei dem Neugeborenen nicht um einen Hund handelt. Vielmehr hat der Spaziergänger einem Koyoten-Baby das Leben gerettet!

Das winzige Wesen wird daraufhin schnell ins "Project Wildlife" gebracht, das bei der San Diego Humane Society angedockt ist und sich um die Aufzucht von Wildtierjungen kümmert. Dort wird der kleine Koyote aufgepeppelt. Von dort geht es für ihn weiter ins kalifornische Wildlife Center, wo er aufwachsen kann. Ist er alt und kräftig genug, darf der Koyote dann zurück in die Wildnis.

Toll, dass der Spaziergänger geholfen hat – auch wenn das Wildtierzentrum darüber aufklärt, dass wilde Tiere ihren Nachwuchs tagsüber häufiger einmal alleine lassen, während sie auf Futtersuche gehen. Gut möglich also, dass die Mutter ihren Mini-Koyoten wieder einsammeln wollte.

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Bei uns werden jedenfalls viel zu viele Tiere ausgesetzt. Wollen Sie einem ein neues Zuhause geben? Wir stellen jede Woche eines aus dem Berliner Tierheim vor, das auf eine zweite Chance wartet. Zum Beispiel Kater Bagira, der eine sensible Verdauung hat. Oder Odie und Oldine, zwei süße Hunde der Rasse Jack Russell Terrier Mix:

Eine zweite Chance für Tierheimbewohner: Odie und Oldine
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