Aktualisiert: 13.11.2020 - 17:15

Zeiten ändern sich! Kennen Sie die 10 Dinge, die es früher gratis gab und heute etwas kosten?

5 Dinge, die es damals kostenlos gab und heute nicht mehr!

5 Dinge, die es damals kostenlos gab und heute nicht mehr!

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Nö, gratis ist heute nicht mehr! Immer mehr Dinge kosten Geld, selbst wenn sie einmal gratis in unsere Hände wanderten. Wahrscheinlich dürfen wir auch bald für den Kassenbon oder das Dönerpapier extra blechen. Aber das steht noch in den Sternen, fest steht aber: Für DIESE Dinge, die mal kostenfrei waren, ist es schon so weit gekommen!

"Früher war alles besser" – stimmt nicht immer, aber in einem Fall schon: Zu vergangenen Zeiten gab es einige Dinge noch kostenlos, für die wir heute zahlen müssen. Bei manchen dieser Dinge können wir die Tatsache, dass wir nun für sie zahlen müssen, nachvollziehen, beispielsweise mit Blick auf das Stichwort Umweltschutz. Bei anderen Sachen, die es nun nicht mehr für lau gibt, macht sich nur Unverständnis breit. Welche Dinge das sind, die heutzutage kostenpflichtig sind, es früher aber einmal nicht waren, sehen Sie hier!

10 Dinge, die wir heute bezahlen müssen, früher aber gratis bekamen!

Sind wir deswegen heute immer Dauerpleite, weil wir ständig und für alles unser Portemonnaie zücken müssen? Na gut, zugegeben, auch früher plagte uns ständig der leere Geldbeutel – einfach wahrscheinlich deswegen, weil die Shoppinglust zu jederzeit so groß ist. Doch früher konnten wir uns trotzdem öfter über gratis erhaltene Dinge freuen, nämlich über diese hier:

Plastik-/Obsttüten: Das bekannteste Beispiel, das wohl zu diesem Thema sofort jedem einfällt, sind wohl die Plastiktüten. Waren wir früher Klamotten shoppen, gab es die praktischen Plastiktragetaschen immer kostenfrei gleich dazu. Heute müssen wir sie mit ein paar Cents bezahlen oder wir nehmen in weiser Voraussicht vorher unseren Stoffbeutel von zuhause mit. In nur ganz wenigen Fällen gibt es beim Shoppen noch Gratis-Tüten, dann aber aus Papier, wie beispielsweise bei Esprit. Zuerst gab es aus Umweltschutzgründen nur den Verzicht auf die kostenlose Herausgabe der großen Plastiktüten. Weiterhin konnte man kleine Plastiktüten für Obst gratis nutzen. Nun kosten auch diese in manchen Läden, wie beispielsweise bei dem Discounter Aldi, der 1 Cent pro Tüte verlangt.

Luft für Reifen: Genau, an Tankstellen zahlen wir nicht nur für Benzin und den Snack, den wir noch schnell mitnehmen. Auch für – aufgepasst – Luft!!! zahlen wir. Zwar liegt der Preis im geringen Bereich von meist einem Euro, aber war das nicht mal gratis? Doch war es, bis 2016 Esso als erster Wucherer entschied, Kunden das Portemonnaie öffnen zu lassen.

Der Postbote klingelt und die Kasse der Post auch

Nachsendeauftrag: Ein Umzug ist massiv kostspielig – neue Möbel, ein Umzugsunternehmen, manchmal eine Doppelmiete für die alte und neue Wohnung und dann auch noch das: 13 Euro kommen obendrauf, wenn die Post, die noch an die alte Adresse kommt, den Weg in die neue Unterkunft finden soll. Gut, dass kann man sich sparen, wenn vor dem Umzug alle Sender über die neue Anschrift informiert werden. Aber gewiss vergisst man immer mindestens einen!

Eisstreusel: Es ist nicht schön, zu wissen, dass man für die kleinsten Dinge extra zahlen muss. Dass man für ein paar Zuckerstreusel auf dem Eis gleich 20 Cent oder so hinblättern muss, passt vielen Schleckermäulern sicher nicht. Klar, die Eisdiele könnte auch einfach den Preis des Eises ein bisschen erhöhen und die Streusel wieder gratis anbieten, aber gelöst wäre das Problem damit nicht. Denn jetzt wissen wir, der Eismann verschenkt nichts – nicht mal ein paar kleine Zuckerkrümel.

Ketchup bei Mc Donald's: Also mal ehrlich, in den kleinen Tüten Ketchup des Fast-Food-Riesen ist nie so viel drin, dass es für die gesamten Pommes reicht und man muss gleich mehrere Portionen kaufen. Dass Kunden die zweite Ketchuptüte zahlen müssen, wäre gerade so noch verschmerzbar. Aber die erste sollte doch schon mit im Preis der Pommes enthalten sein. Fehlanzeige: Früher ja, heute nein. Wer die rote Würzsoße will, muss Kohle springen lassen.

Unfair gegenüber älteren Mitmenschen: Sie müssen für Überweisungen zahlen

Überweisungen per Hand: An dieser Stelle muss man sagen, dass ältere Menschen ohne Internetzugang benachteiligt sind. Sie machen weiterhin wie all die Jahre zuvor ihre Überweisungen handschriftlich und müssen nun meist einen Euro zahlen. Nur weil das digitale Zeitalter Online-Überweisungen vorschreibt.

Toilettenbenutzung: Wer heutzutage unterwegs auf's Klo muss und kein Kleingeld dabei hat, hat die A…karte. Denn die Benutzung öffentlicher WCs kostet in den allermeisten Fällen Geld. 50 Cent sind als Gebühr normal, will man sich in Bahnhöfen oder Shoppingcentren erleichtern. Aber auch höhere Beträge sind möglich. Man kann zwar auch in Restaurants höflich fragen, ob man kurz mal die Toilette benutzen darf, auch wenn man kein Gast ist, aber meist kommen nötig Müssende auch hier nicht um den 50er herum, den sie bei Erlaubnis der WC-Nutzung entrichten müssen. Nun gut, Klopapier, Papierhandtücher und Seife kosten eben auch.

Weihnachtszauber ade!

Weihnachtsmärkte: Auf dem Weihnachtsmarkt einen kandierten Apfel naschen, Riesenrad fahren und sich mit Rostbratwurst den Bauch vollschlagen hat eh schon seinen Preis. Aber wo früher noch drei Glühweine drin waren, müssen wir heute gegebenenfalls reduzieren. Denn manche Weihnachtsmärkte verlangen doch tatsächlich heutzutage Einritt, um den weihnachtlichen Markt überhaupt erst betreten zu dürfen.

Erster Ausweis: Auch der Staat zockt uns ab – mit dem Ausweis. Und das, obwohl wir uns nicht einmal aussuchen können, ob wir ihn haben wollen oder nicht, denn ihn zu haben, ist Pflicht. Den ersten gab es in den alten, kostengünstigeren Zeiten noch geschenkt. Heute dürfen 16-jährige Jugendliche für dieses Dokument 22,80 Euro zahlen – na hoffentlich nicht vom Taschengeld.

Lernen: Heute eine Frage des Geldes?

Schulbücher: Bestimmt kennen Sie das noch aus Ihrer Kindheit. In der Schule wurde die anstehende Lektüre für den Unterricht einfach aus der Schulbibliothek geholt. Dementsprechend sahen die Bücher auch aus: teils zerfleddert und vollkommen abgegriffen. Aber zum einmal Durchlesen hat's gereicht. Danach interessiert sich sowieso keiner mehr dafür. Heute müssen in vielen Lehranstalten die Bücher selbst angeschafft und bezahlt werden – ein enormer Kostenaufwand für kinderreiche, finanziell schlechter gestellte Familien.

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Quellen: www.unsere-helden.com, chip.de

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So nun haben Sie sich sicher ganz schön aufregen müssen über die Dinge, die Ihnen heute das Geld aus der Tasche ziehen und früher für umme zu bekommen waren. Deswegen wollen wir Sie nun wieder etwas beruhigen. Wussten Sie schon, dass ein ein Videochat mit Tieren für Entspannung sorgt?

Vor zehn Jahren haben Sie für die aufgezählten Dinge noch nichts bezahlt. Jetzt aber schon und deswegen möchten Sie woanders dafür einsparen? Dann schauen Sie sich doch mal unser Video an, das Ihnen zeigt, wie Sie beim Einkaufen im Supermarkt sparen können:

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Sie werden öfter mal abgezockt? Lassen Sie sich das nicht gefallen. Auf unserer Themenseite Ratgeber Recht finden Sie zu vielen Lebenssituationen, in denen Ihr Recht verletzt wird, die passende Hilfe.

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