Aktualisiert: 12.11.2020 - 18:02

Trotz Corona Endlich wieder berühren: Diese Idee macht Umarmungen im Altenheim wieder möglich!

Solch nahe Umarmung sind zwar immer noch nicht erlaubt, aber in einem englischen Seniorenheim gibt es eine gute Alternative, die Nähe der Bewohner zu ihren Angehörigen möglich macht.

Foto: iStock.com/PIKSEL

Solch nahe Umarmung sind zwar immer noch nicht erlaubt, aber in einem englischen Seniorenheim gibt es eine gute Alternative, die Nähe der Bewohner zu ihren Angehörigen möglich macht.

Umarmungen schenken Geborgenheit und der Umarmte fühlt sich durch sie geliebt. Auf solch wertvolle Momente mussten Menschen in Altenheimen lang verzichten. Nun ist es in einer Einrichtung durch DIESE Idee wieder möglich!

Senioren in Pflegeheimen trifft Corona hart. Wenn sie Glück haben, hat die Einrichtung Vorkehrungen getroffen, damit ihre Liebsten noch zu Besuch kommen können und die Bewohner sie sehen können. Im Sommer verlegten viele Altenheime die Treffen nach draußen. Jetzt, wo es kälter wird, schaffen oftmals Vorrichtungen mit Glasscheiben in den Räumen Abhilfe, sodass sich Angehörige zumindest sehen und reden können. Doch eine Berührung der Familie gab es für die Menschen im Altenheim schon lang nicht mehr. Dank einer genialen Idee in einer Seniorenresidenz im englischen Sheffield konnten Seniorenheimbewohner ihre Liebsten nun wieder in die Arme schließen.

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Clevere Idee macht Berührungen im Altenheim wieder möglich

"Not macht erfinderisch" – dieser Satz gilt wohl auch in diesem Fall. Weil die Corona-Maßnahmen älteren Menschen im Pflegeheim jeglichen Körperkontakt zu ihren Angehörigen verboten, ließ sich die "Hallamshire Care Home"-Einrichtung etwas ganz Geniales einfallen, wie RTL berichtete. Sie erschufen eine Corona-sichere Vorrichtung, die aus einem Fenster besteht, in dem zwei Löcher gelassen wurden, die Spezial-Handschuhe ausfüllen. Mit dieser sind Berührungen jetzt im Altenheim wieder möglich.

"Es ist das, was in den letzten Monaten gefehlt hat."

Das Ganze funktioniert dann so: Der Besucher steht vor der Scheibe, dahinter sitzt ein Bewohner des Seniorenheims. Der Besucher greift durch die speziellen Laborhandschuhe, die eigentlich für Forschungszwecke gedacht sind, auf die andere Seite der Scheibe und kann dann beispielsweise das Gegenüber bei den Händen fassen oder – noch besser – umarmen. "Das Ganze wurde so gut aufgenommen von allen Bewohnerinnen und Bewohnern und ihren Familien", schwärmte Scott Melville, Heimleiter der Senioreneinrichtung. Weiter erklärte er: "Physischer Kontakt ist das Wichtigste, vor allem mit geliebten Menschen. Es ist das, was in den letzten Monaten gefehlt hat."

Einen ähnlich genialen Einfall gab es bereits bei der ersten Coronavirus-Welle für Schüler. Damals hatte eine Lehrerin eine tolle Idee und baute Corona-sichere "Umarmungsstation".

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