Aktualisiert: 12.11.2020 - 22:02

Neue Forschungsergebnisse Neue Spezies entdeckt: Flauschige Großflugbeutler sind jetzt zu dritt

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Beim Südlichen Großflugbeutler unterscheidet man zwischen drei Spezies, wie Forscher jetzt herausgefunden haben.

Foto: imago images / Ardea

Beim Südlichen Großflugbeutler unterscheidet man zwischen drei Spezies, wie Forscher jetzt herausgefunden haben.

Riesige Augen, kuscheliges Fell und überdimensional große Ohren: Der Südliche Großflugbeutler gehört ohne Frage zu den niedlichsten Tierarten Australiens. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass es drei Arten von ihm gibt.

Wie war das noch gleich? Kein Sonnenlicht, nicht nass werden lassen und kein Füttern nach Mitternacht? Hand aufs Herz, wer hat bei den niedlichen Tierchen auch direkt an die Filmfiguren "Gremlins" denken müssen? Tatsächlich handelt es sich bei den flauschigen Tierchen um die Südlichen Großflugbeutler. Forscher haben jetzt eine weitere Spezies dieser Tierart entdeckt.

Neue Spezies entdeckt: Die Großflugbeutler sind jetzt zu dritt

Was ist in etwa so groß wie eine Hauskatze, hat ein dichtes, flauschiges Fell, einen langen, buschigen Schwanz und kann fliegen? Ganz recht – der Südliche Großflugbeutler! In seiner Heimat Australien gleitet das niedliche Tier dank einer Membran zwischen Vorder- und Hinterbeinen von Baum zu Baum. Forscher haben nun durch genauere Untersuchungen feststellen können, dass es sich bei der Tierart um drei Spezies handelt.

Die regionalen Unterschiede betreffen Körpergröße, Fellfarbe und die örtliche Verbreitung, wie n-tv berichtet. Das Forscherteam um Doktorandin Denise McGregor wollte in ihrer Abschlussarbeit der Frage auf den Grund gehen, warum es so große Unterschiede bei den Großflugbeutlern gibt. Dazu untersuchten die Forscher 63 Tiere an fünf Standorten. Dank eines genetischen Abgleichs konnte herausgefunden werden, dass es neben Petauroides volans, so der wissenschaftliche Name, auch noch Petauroides armillatus und Petauroides minor gibt.

Enge Verwandschaft mit den Koalas

Mit den Koalas sind die Großflugbeutler nicht nur eng verwandt, sie haben auch eine große gemeinsame Vorliebe für Eukalyptus. Ebenso wie die Koalas ist somit auch der Lebensraum der Großflugbeutler von den Buschbränden bedroht. Sie verbringen den Großteil ihres Lebens schlafend in den Baumwipfeln. In der Nacht gleiten sie, auf der Suche nach Nahrung, von Baum zu Baum.

Der Klimawandel sorgt nicht nur für Waldbrände, auch der Meeresspiegel wird nach oben getrieben. Diese europäischen Städte könnte es 2050 nicht mehr geben:

Waldbrände weltweit nehmen immer mehr zu, Ende 2019 kam es zu verheerenden Feuern in Australien. Das ist die traurige Bilanz: So viele Tiere wurden Opfer der Buschbrände in Australien. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten. Das erste Koala-Baby wurde nach den australischen Waldbränden geboren.

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