Aktualisiert: 10.11.2020 - 18:34

Manche Teile gehen kaputt Was aus der Waschmaschine nicht in den Trockner wandern sollte

Raus aus der Waschmaschine, rein in den Trockner? Das gilt nicht für jedes Teil! Lesen Sie, was nicht in den Trockner darf.

Foto: iStock.com/AndreyPopov

Raus aus der Waschmaschine, rein in den Trockner? Das gilt nicht für jedes Teil! Lesen Sie, was nicht in den Trockner darf.

Nicht alles, was sich in der Waschmaschine waschen lässt, kann auch problemlos anschließend in den Trockner gestopft werden: Was Sie lieber an der Leine trocknen sollten.

Der große Vorteil von Trocknern: Ganz klar, die Wäsche muss nach dem Waschen nicht erst noch aufgehängt, sondern kann direkt in den Schrank geräumt werden. Das spart nicht nur einen Arbeitsschritt, sondern auch den Platz für den Wäscheständer, der bei vielen lästig im Weg rumsteht. Eigentlich also eine feine Sache. Sie hat nur einen Haken: Nicht alles aus der Waschmaschine gehört in den Trockner – im schlimmsten Fall gehen Ihnen sonst einige (Kleidungs-)Stücke kaputt!

Was Sie NICHT in den Trockner tun sollten

  • Schwarze Wäsche: Hitze schadet den Fasern von schwarzem Stoff ebenso wie der dunklen Farbe. Hängen Sie schwarze Kleidung zum Trocknen also lieber auf. Achtung: Nicht in direkter Sonne trocknen lassen, denn die Strahlen bleichen die Farben aus. Wer unbedingt einen Trockner verwenden will, wählt am besten das kürzeste Programm und holt die Kleidung noch leicht feucht heraus.
  • Sneaker und Turnschuhe: Sporttreter können Sie problemlos in der Waschmaschine bei niedrigen Temperaturen waschen – in den Trockner gehören sie nach der Wäsche aber nicht: Die Schuhe können einlaufen und sich sogar verformen, außerdem löst sich meist der Kleber. Und dann sind sie in der Regel unrettbar kaputt.
  • Kleidung aus Wolle: Pullover, Mäntel, Mützen, Schals und Socken aus (echter) Wolle gehören nicht in den Trockner. Es gibt zwar mittlerweile Wollmaterialien, die im schonenden Trocknergang ihre Form behalten, aber häufig laufen Kleidungsstücke ein – und sind dann nicht mehr zu gebrauchen. Lieber flach und gut ausgebreitet an der Luft trocknen lassen.
  • Seidenwäsche: Gleiches gilt für die edle Seidenfaser – auch hier kann das ein oder andere Stück im Trockner überleben, doch im Zweifel tun Sie das Ihrem edlen Stück lieber nicht an, denn die länger einwirkende Hitze beschädigt das Gewebe nachhaltig. Tipp: Seidenteile am besten in ein Handtuch wickeln und lufttrocknen lassen. Sind sie kaum mehr feucht, können sie auf dem Bügel fertig trocknen.
  • Wäscheteile mit Noppen: Stoppersocken, Laufsocken mit Kunststoff oder Kautschuk-Stoppern, aber auch Badvorleger mit Noppen an den Unterseiten gehören nicht in den Trockner: Das starke Schleudern und die hohe Hitze können die Noppen beschädigen oder sogar schmelzen lassen! Gleiches gilt für manche Shirts mit Kunststoffdrucken.
  • Beschichtete Stoffe: Regenmäntel, Tischdecken und Bettunterlagen sind häufig beschichtet und dürfen keiner hohen Temperatur ausgesetzt werden, weil sonst die Beschichtung schmelzen kann. Außerdem wird der Stoff brüchig. Achtung: Auch Badekleidung hat häufig eine Beschichtung, die im Trockner leidet. Sowieso sollten Sie Ihren Badeanzug oder Bikini nicht in den Trockner tun, denn die Teile geraten schnell aus der Form und das Gummi wird brüchig.
  • Jeans: Auch wenn sie so robust daherkommen – Ihren Jeans tun Sie keinen Gefallen, wenn Sie sie in den Trockner stecken. Denn die Denim-Klamotte läuft nicht nur ordentlich ein, sie verlieren auch an Haltbarkeit, denn die Webart der Hosen ist empfindlicher, als Sie meinen – zumindest, was das Trocknen bei hohen Temperaturen angeht.
  • Vorsicht mit Reißverschlüssen, Haken, Metallknöpfen, Nieten: Bei Wäschestücken mit diesen Teilen sollen Sie extrem vorsichtig sein. Reißverschlüssen und Haken können zu Löchern und Rissen in der Wäsche führen: je empfindlicher der Stoff, desto größer die Wahrscheinlichkeit. Schließen Sie Reißverschlüsse unbedingt und trocknen Sie empfindliche BHs lieber an der Luft. Auch Knöpfe und Nieten können empfindliche Wäscheteile beschädigen, große von ihnen sogar die Trommel verbeulen! Tipp: Sollen die Wäschestücke trotzdem in den Trockner, stecken Sie sie zuvor in ein (altes) Kopfkissen. Und natürlich möglichst einzeln.
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Vorsicht aber, wenn Sie – gerade im Winter – die Wäsche in der Wohnung trocknen müssen. Am besten klappt das im Badezimmer. Wenn das aber nicht möglich ist, achten Sie darauf, dass Sie den Raum zum Wäschetrocknen richtig und regelmäßig lüften! Sonst kann schnell Schimmel in der Wohnung entstehen.

Oh Schreck, das Lieblingsteil ist zu klein aus der Wäsche gekommen! So retten Sie eingelaufene Kleidung! Und das hilft, wenn frisch gewaschene Wäsche stinkt oder schwarze Wäsche müffelt.

Von welchen Vollwaschmitteln Sie übrigens die Finger lassen sollten: "Stiftung Warentest": Die Tops & Flops bei Vollwaschmitteln.

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Mehr Wissenswertes finden Sie auch auf unserer Themenseite Haushaltstipps.

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