Aktualisiert: 04.11.2020 - 21:19

Mit Babyelefant-Motiv Corona-Briefmarke aus Klopapier für den guten Zweck

Briefmarkensammler und Toilettenpapierhamster aufgepasst: Es gibt eine neue Corona-Briefmarke aus Klopapier. Ihr Verkauf dient dem guten Zweck.

Foto: iStock.com/ideabug

Briefmarkensammler und Toilettenpapierhamster aufgepasst: Es gibt eine neue Corona-Briefmarke aus Klopapier. Ihr Verkauf dient dem guten Zweck.

Küchenrolle, Servietten, Taschentücher – mittlerweile nehmen wir alles, was Klopapier ähnlich ist. Fortan kann man es auch mit einer Briefmarke versuchen. Denn DIESE hier ist aus Toilettenpapier!

Jetzt wissen wir wohl, wo all das Klopapier hin ist: Die Österreichische Post hat sich das dreilagige Gut geschnappt, um daraus Corona-Briefmarken aus Toilettenpapier herzustellen, wie die Deutsche Presse-Agentur bereits berichtete. Doch die Sondermarke ist mehr als nur ein amüsanter Gag: Ihr Verkauf ist für den guten Zweck.

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Aus Toilettenpapier hergestellte Corona-Briefmarke erhältlich

Wer in den letzten Wochen kein WC-Papier ergattern konnte, der kauft nun einfach die Corona-Briefmarken der Österreichischen Post. Denn diese sind aus dem heiß begehrten dreilagigen Klopapier, das wir gerade so vergeblich suchen. Die österreichische Marke ist selbstklebend und zeigt einen Babyelefanten. Bei unseren Nachbarn ist der Dickhäuter das Symbol, mit dem darauf hingewiesen wird, den Sicherheitsabstand von einem Meter zu wahren. Der Markenblock ist zehn Zentimeter lang und erinnert daher direkt an ein Blatt Toilettenpapier. Zehn Blöcke aneinandergereiht, ergeben wiederum die Länge des Babyelefanten. Noch mehr WC-Feeling kommt auf, wenn die Marke herausgetrennt wird – exakt wie übliches Klopapier ist sie an der perforierten Linie abzutrennen!

Corona-Briefmarke schon länger in Planung – für Umsetzung fehlte WC-Papier

2,75 Euro kostet das Porto der Briefmarke. Nochmal der gleiche Betrag kommt obendrauf, ist aber eine Wohltätigkeitsspende. Menschen, die schwere Auswirkungen durch die Corona-Pandemie zu spüren bekommen, sollen diese finanzielle Unterstützung erhalten. Seit dem 30. Oktober sind 300.000 solcher Sonderbriefmarken erhältlich, die besonders für Sammler interessant sein dürften. Doch die Idee zu dieser Sonderedition stammt nicht aus der zweiten Welle der Klopapier-Hamsterei. Es gab sie schon im Frühjahr. Doch die Umsetzung ohne Klopapier ging zu diesem Zeitpunkt erst einmal nicht.

Eine Briefmarke aus Klopapier – sie sind schon sehr kurios, diese Corona-Zeiten. Ebenso seltsam ist die Meldung, dass Burger King für McDonald's wirbt.

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