Aktualisiert: 10.11.2020 - 14:11

Es ist nicht die Sichtbehinderung Bitte nicht die Maske an den Auto-Rückspiegel hängen. Der Grund wird Sie überraschen!

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Praktisch? Mag sein. Deshalb ist die Maske am Rückspiegel dennoch keine gute Idee...

Foto: iStock.com / LeoPatrizi

Praktisch? Mag sein. Deshalb ist die Maske am Rückspiegel dennoch keine gute Idee...

Es ist doch einfach so praktisch und scheint auch viel hygienischer, als sie auf den Beifahrersitz zu legen. Darum sollten Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz NICHT an den Rückspiegel Ihres Wagens hängen. Der eigentliche Grund dafür ist NICHT die Sichtbehinderung, sondern ein interessanter Vorgang in unserem Gehirn.

Immer griffbereit und so kann man sie auch nicht einfach vergessen. Viele Autofahrer sind dazu übergegangen, den Mund-Nasen-Schutz einfach an und über den Rückspiegel zu hängen. Aus diesem Grund ist das aber keine sinnvolle Aktion und kann zudem richtig gefährlich werden.

Maske am Rückspiegel: Aus DIESEM Grund ist das keine gute Idee!

Tanken, Einkaufen... Autofahrer benötigen Ihre Maske stets griffbereit. Experten raten von diesem ach so praktischen Aufbewahrungsort für den Mund-Nasen-Schutz aber ab.

Teurer Fehler: Wer so fährt, beschädigt seine Kupplung. Und das machen die meisten!

Der Rückspiegel ist kein Garderobenhaken!

Auch Sie hängen Ihren Mund-Nasen-Schutz an den Rückspiegel, um ihn nicht zu vergessen? Das ist ein Fehler, denn das Sichtfeld des Fahrers muss immer frei bleiben. Das betrifft natürlich Masken genauso wie die berühmten Duftbäume oder andere Anhänger wie Kinderschühchen oder Ketten.

Sie hängen die Maske ja nicht über den Rückspiegel, sondern unten dran? Auch das ist nicht richtig.

Der Paragraf 23 Abs. 1 Satz 1 der Straßenverkehrsordnung ist deutlich: „Beim Aufhängen von Gegenständen im Fahrzeuginnern ist darauf zu achten, dass beim Fahren die Sicht nicht beeinträchtigt wird.“ Verstöße können ein Verwarnungsgeld in Höhe von zehn Euro bedeuten.

Denn abgesehen davon, dass Masken, Kettchen und Co. die Sicht durch die Windschutzscheibe einschränken, lenken Sie den Fahrzeugführer auch noch ab. Wir sagen Ihnen, was dabei ihm Gehirn passiert.

Unfallgefahr, denn das passiert im Gehirn

Durch das Hin- und Herschwingen der angehängten Objekte gewöhnt sich der Fahrer daran, dass sich etwas in seinem Sichtfeld permanent bewegt. Das führt dazu, dass wichtige Bewegungen und plötzliche Veränderungen im Straßenverkehr erst viel später realisiert werden. Denn das Auge hat gelernt, die Bewegung der baumelnden Maske als etwas Normales ans Gehirn weiterzugeben. Dieses "Abstumpfen" kann andere Verkehrsteilnehmer und Sie selbst so schnell in Gefahr bringen, da das Reaktionsvermögen verlangsamt wird.

Egal wie praktisch der Rückspiegel als Aufbewahrungsort für die Gesichtsmaske also erscheint, dort gehört sie definitiv nicht hin. Abgesehen von der Irreführung des Gehirns, hat sie zudem eine größere Fläche als ein Duftbaum, verdeckt demnach also noch mehr des Sichtbereichs.

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Legen Sie die Maske besser in Ihr Handschuhfach oder Ihre Tasche.

Maskenpflicht: Richtiger Umgang mit der Mund- und Nasen-Maske

Viele Mythen kursieren zur Zeit über das Tragen einer Maske. Wir können aber Entwarnung geben, denn unter dem Mundschutz atmen Sie NICHT zu viel CO2 ein.

Und was ist mit unreiner Haut? Das können Sie bei Pickel-Alarm tun und so reinigen Sie wirksam und effektiv Ihre Gesichtsmaske.

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