Aktualisiert: 19.10.2020 - 21:22

Wegweisende Aktion Black Friday? Nein: Buyback Friday! Ikea nimmt Möbel zurück – gegen Geld!

IKEA lässt sich zum Black Friday etwas Besonderes einfallen: Im Rahmen der Buyback-Friday-Aktion können Kunden gebrauchte Möbel zurückgeben. Dafür erhalten Sie eine Gegenleistung...

Foto: imago images/Christian Spicker

IKEA lässt sich zum Black Friday etwas Besonderes einfallen: Im Rahmen der Buyback-Friday-Aktion können Kunden gebrauchte Möbel zurückgeben. Dafür erhalten Sie eine Gegenleistung...

Sich am Black Friday mit anderen Shopper um die Sonderangebote streiten? Wenn Sie darauf keine Lust haben, gefällt Ihnen vielleicht die Alternative von IKEA…

Na, haben Sie schon Shopping-Pläne für den Black Friday gefasst? Am 27. November ist es wieder so weit: Dank der Aktion, die vor einigen Jahren aus den USA zu uns herübergeschwappt ist, erwarten uns an diesem Tag schwindelerregende Rabatte. Dieses Jahr dürften die Corona-Sicherheitsmaßnahmen allerdings viele Menschen davon abhalten, sich auf der Suche nach dem ultimativen Schnäppchen durch überfüllte Einkaufszentren zu schieben. Stattdessen wird online eingekauft – oder man zelebriert den Black Friday gleich ganz anders. Wie wäre es zur Abwechslung mal damit, nicht zu kaufen, sondern zu verkaufen? Möglich macht das IKEA: Im Zeitraum um den Buyback Friday kauft das Möbelhaus gebrauchte Möbel zurück!

Geben Sie Ihre IKEA-Möbel zurück: Nicht nur am Buyback Friday

Zugegeben: Die Bezeichnung Buyback Friday ist etwas irreführend. Tatsächlich beschränkt sich die Aktion des Möbelhauses nicht nur auf den Black Friday, sondern dauert ganze zwei Wochen. Vom 21. November bis zum 6. Dezember haben Sie die Möglichkeit, gebrauchte Möbelstücke zurückzugeben – und zwar nicht umsonst: Sie erhalten dafür Warengutscheine.

Die zurückgegebenen Möbel warten dann in der IKEA-Fundgrube auf einen neuen Besitzer. Waren, die zu stark beschädigt sind, um weiterverkauft zu werden, werden gespendet oder recycelt. Die Botschaft, die hinter dieser Aktion steckt: Man möchte "nicht zu Impulskäufen zu animieren, sondern darauf aufmerksam machen, dass Dinge, die man selbst nicht mehr benötigt, für jemand anderen von großem Nutzen sein können", so Katarzyna Dulko-Gaszyna, Sustainability Managerin IKEA Deutschland.

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Wer häufiger bei IKEA einkauft, kennt das Konzept bestimmt bereits. Schon seit Längerem kauft das Möbelhaus gebrauchte Möbel an, um sie in der Fundgrube weiterzuverkaufen. Während der Buyback-Friday-Aktion können sich Kunden aber über ein besonderes Schmankerl freuen: Der reguläre Rückkaufpreis wird um ganze 20 Prozent angehoben! So soll ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden, den Black Friday zur Abwechslung nicht dazu nutzen, zu kaufen, sondern um zu verkaufen.

Bereits seit Längerem strebt der Möbelkonzern an, nachhaltiger zu werden. Bis 2030 sollen alle Produkte den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft entsprechen und ausschließlich aus erneuerbaren oder recycelten Materialien bestehen. Die Buyback-Friday-Aktion ist ein weiterer Schritt des Unternehmens auf dem Weg zu einer umweltfreundlicheren und ressourcenschonenderen Unternehmensphilosophie.

Eine tolle Aktion des Möbelhauses! Doch auch das Aufbewahren bestimmter Möbelstücke kann sich lohnen: Diese IKEA-Möbel sind heute richtig viel wert! Doch nicht nur die Einrichtungsgegenstände des schwedischen Konzerns sind beliebt: Fans lieben auch die schwedischen Fleischbällchen Köttbullar. Umso besser, dass IKEA vor einiger Zeit das Rezept für original Köttbullar verraten hat! Sie essen kein Fleisch? Dann sollten Sie mal dieses neue IKEA-Gericht ausprobieren – für Veganer geeignet.

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