Aktualisiert: 14.10.2020 - 21:33

Ruiniert die Pandemie das Fest? Wie könnte unser Weihnachten 2020 zu Corona-Zeiten aussehen?

Weihnachten werden wir wegen Corona sicherlich nicht so verbringen können, wie wir es die letzten Jahre getan haben. Vieles könnte 2020 anders sein!

Foto: iStock.com/Liliboas

Weihnachten werden wir wegen Corona sicherlich nicht so verbringen können, wie wir es die letzten Jahre getan haben. Vieles könnte 2020 anders sein!

Den Corona-Schutz mit unserem gewohnten Weihnachten zu vereinen, ist gar nicht so einfach. Möglicherweise könnte unser Fest im Corona-Jahr 2020 SO ablaufen!

Wie jedes Jahr um diese Zeit, macht sich so langsam die Vorfreude auf das Weihnachtsfest breit. Die ersten Wunschlisten werden geschrieben und nach und nach wandern Marzipankartoffeln, Lebkuchen und Co in unsere Einkaufswagen, denn: Weihnachten 2020 kommt. Doch dieses Jahr ist aufgrund der Corona-Pandemie so vieles anders und das werden wir auch zum Fest der Liebe zu spüren bekommen. Ein Ausblick darauf, wie wir in diesem Jahr Weihnachten im Angesicht der Coronavirus-Pandemie verbringen könnten, was in Vorbereitung auf das Fest wichtig ist und wie es um die Anreise zur Familie steht!

So wird Corona unser Weihnachtsfest 2020 verändern

Erst sich ins Getümmel auf den Weihnachtsmarkt stürzen, dann ab in die Nachmittagsmesse der vollen Kirche und dann in großer Familienrunde um den Tannenbaum sitzen – so oder ähnlich sah bei Ihnen Heiligabend aus? Wirklich schön, doch dieses Jahr in dieser Form wohl nicht möglich. Um unser Weihnachtsfest steht es deutlich ungeselliger.

Heute findet das Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten statt. Vielleicht teilt nach diesem die Regierung mit, wie man sich das Weihnachtsfest 2020 vorstellt. Bislang gab es hierzu wenige Informationen. Laut RTL möchte dort aber niemand dazu aufrufen, das wichtigste Familienfest im Jahr ausfallen zu lassen, ähnlich wie es Merkel mit ihrem Satz zu Ostern: "Die Pandemie kennt keine Feiertage" im Frühling tat. Doch auch wenn es nicht gleich ausfällt, ändern wird sich am gewohnten Feiern auf jeden Fall etwas.

Heiligabend und Vorbereitungen laufen anders ab

Die erste Änderung bei unserem diesjährigen Weihnachtsfest könnte mit der Größe der Feiernden zusammenhängen. Epidemiologe Timo Ulrichs gibt den Rat, die Familienfeier klein zu halten. Auch den Verzicht auf Gottesdienste hält er in diesem Jahr für angebracht – möglicherweise kann man hier auf digitale Messen als Liveübertragung zurückgreifen.

Doch nicht nur an Heiligabend selbst wird sich einiges verändern müssen in diesem Jahr. Bereits vor dem großen Tag sollten wir Maßnahmen ergreifen. Der Epidemiologie erachtet eine 14-tägige Quarantäne vor dem 24. Dezember für sinnvoll. Sich in eine Art "Vorquarantäne" zu begeben, kann am Weihnachtsabend dazu dienen, Familienmitglieder, vor allem die älteren Generationen, nicht anzustecken. Wer das aus beruflichen Gründen oder durch die Schulpflicht nicht kann, könnte zumindest seine Kontakte in den zwei Wochen vor dem Heiligen Abend, soweit es eben geht, reduzieren.

Tipps für die sichere An- und Abreise zum Weihnachtsfest 2020

Auch unsere An- und Abreise zur Familienfeier sollten wir besser noch einmal überdenken. Die Verkehrsmittel Flugzeug und Bahn hält Ulrichs für weniger geeignet: "Eigentlich ist es auch in der Pandemie eine relativ sichere Sache, mit Fernzügen zu reisen. Aber unmittelbar vor den Feiertagen könnte es voll werden." Wer aber auf diese Verkehrsmittel angewiesen ist, sollte seine Fahrten oder Flüge so legen, dass sie nicht die Hauptreisezeit treffen. Ein wenig aufmunternd ist aber zumindest, dass die Bahn gegenüber RTL mitteilte: "In diesem Jahr werden wir für die Reisezeit vor den Weihnachtsfeiertagen über eine noch größere Zugflotte verfügen."

Dennoch: Wer die Möglichkeit hat, kann auch aufs Auto zurückgreifen. Mit dem Auto ist es nicht nur der sicherste Weg, zur Familie an Weihnachten hin und wieder zurück zu kommen. Der Vorteil liegt auch darin, dass die Fahrten beispielsweise bei einer Erkrankung eines Familienmitgliedes oder einem noch drastischeren Anstieg der Infektionszahlen im Land, als wir ihn jetzt schon haben, auf einfache Weise abgesagt werden können. Es entstehen dann keine Kosten wie beispielsweise bei einem gebuchten Flug oder einer Bahnfahrt.

Informationen zum Coronavirus finden Sie auf unserer Themenseite. Wer sich schon trotz Corona in Weihnachtsstimmung bringen möchte, nutzt ganz einfach unsere Themenseite Weihnachten.

Wenn Sie dieses Jahr nicht zur Familie fahren, weil die Pandemie es nicht zulässt, können Sie Ihre Präsente doch einfach versenden. Im folgenden Video geben wir Ihnen Tipps zum Verschicken von Geschenken:

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Wussten Sie eigentlich, dass 2020 Adventskränze teurer werden könnten? Da sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie die Tradition trotzdem beibehalten oder mit ihr brechen werden.

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