Aktualisiert: 13.10.2020 - 16:40

Skurril, aber gespart! Unfassbar: Baby bekommt Namen eines Internetanbieters – weil es dafür etwas gratis gibt

Ein Baby aus der Schweiz trägt nun den Namen eines Internetdienstleisters, weil seine Eltern auf die Gratis-Zugabe erpicht waren. (Symbolbild)

Foto: iStock.com/Angelina Cecchetto

Ein Baby aus der Schweiz trägt nun den Namen eines Internetdienstleisters, weil seine Eltern auf die Gratis-Zugabe erpicht waren. (Symbolbild)

Die Werbeaktion eines schweizerischen Internetdienstleisters ist schon fragwürdig. Noch bedenklicher ist aber, dass jemand mitmacht und sein Kind wirklich wie einen Internetprovider heißen lässt – nur für ein Gratisgeschenk.

Matteo2 und Violafone – wie finden Sie diese beiden von den Internetanbietern O2 und Vodafone abgeleiteten Namen? Nicht gut, und so würden Sie Ihr Kind auch niemals nennen? Würde sich daran vielleicht etwas ändern, wenn Sie dafür etwas gratis bekämen? Zum Beispiel 18 Jahre lang kostenloses Internet? Genau dieses Versprechen eines Internetanbieters veranlasste nun Eltern aus der Schweiz dazu, ihr Neugeborenes nach dem Provider zu benennen, wie RTL berichtete.

Baby wird nach Internetanbieter benannt – um 18 Jahre gratis Internet zu bekommen

Ist das schon herzlos oder einfach nur geschickt, um dem Kind durch das gesparte Geld mehr bieten zu können? Laut dem schweizerischen Magazin Blick trägt nun ein kleines Mädchen aus Graubünden den Namen Twifia. Für Deutsche vielleicht nicht gleich zu bemerken, aber Schweizer erkennen die Anspielung sofort. Dahinter steckt der Internetanbieter twifi. Dieser bietet 18 Jahre kostenloses Netz, wenn Eltern ihren Nachwuchs Twifia oder Twifius nennen. Naja, sollen sie das doch anbieten, macht doch eh keiner, würde man da denken. Doch falsch gedacht: Es gab Eltern, die ihre Tochter nun so nannten.

Für mehr Kohle lebenslang den Namen eines Internetanbieters tragen – ist das ein guter Deal?

Glücklicherweise ist dieser Name nur der dritte Vorname des Babys, deren Eltern massiv Opfer einer Werbekampagne geworden sind. Für kostenfreies Internet, das so lang währt, wie ihre Tochter braucht, um erwachsen zu werden, verpassten diese gierigen Eltern ihrem Säugling doch glatt einen Namen, der die Kleine ein Leben lang verfolgen wird. Oder war das gar nicht so gierig? Die Eltern wollen nämlich, dass das durch diesen fraglichen Deal Gesparte ihrer Tochter zugutekommt.

So einen fürchterlichen Namen würden Sie Ihrem Kind nie geben? Sie stehen nicht einmal auf außergewöhnliche Vornamen? Dann suchen Sie sich doch für Ihr Kleines einen Namen aus, der derzeit ziemlich modern ist. Diese Babynamen liegen 2020 im Trend.

Es gibt sogar Vornamen für Jungen und Mädchen, die deutsche Ämter nicht einmal zulassen. Haben Sie hingegen also einen sehr ungewöhnlichen Namen für Ihr Kind ausgesucht, sollten Sie erst einmal abklären, ob dieser auch so in Ordnung ist. Mehr Informationen zu anderen Rechtsangelegenheiten finden Sie auf unserer hilfreichen Themenseite Ratgeber Recht.

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