06.10.2020 - 11:13

Risikogebiete im eigenen Land Corona: Herbstferien in DIESEN Regionen sollten Sie besser überdenken!

Schleswig-Holstein ist ein nettes Fleckchen Erde zum Urlaub machen. Doch können Sie dort einfach so einreisen? Das müssen Sie jetzt beim Reisen innerhalb Deutschlands beachten!

Foto: iStock.com/horstgerlach

Schleswig-Holstein ist ein nettes Fleckchen Erde zum Urlaub machen. Doch können Sie dort einfach so einreisen? Das müssen Sie jetzt beim Reisen innerhalb Deutschlands beachten!

16 Bundesländer und jedes macht seine eigenen Angaben dazu, welche Corona-Maßnahmen Reisende beachten müssen. Schwierig, hier noch durchzublicken. Die aktuellen Regelungen zum Nachlesen!

Der Auslandsurlaub in den Herbstferien ist bei den meisten sowieso schon gestrichen. Doch sicher planen viele Menschen, sich innerhalb Deutschlands ein paar nette Urlaubstage zu machen. Aber auch beim Verreisen im eigenen Land ist nicht alles ganz so einfach, wie es vor Corona einmal war. Denn jedes Bundesland trifft für sich selbst die Entscheidung, welche Regionen es als Risikogebiet ansieht. Wie die Tagesschau berichtete, kann das zu Problemen führen, entweder weil Sie in das Risikogebiet einreisen wollen oder aber weil Sie gar aus diesem kommen. Schauen Sie am besten gleich einmal nach, ob Ihr Wohnort oder Ihr Urlaubsziel derzeit von einem Bundesland als Risikogebiet eingestuft werden.

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Risikogebiete in Deutschland: Was muss man jetzt beim innerdeutschen Reisen beachten?

Schleswig-Holstein mit seiner Küste ist ein beliebtes innerdeutsches Reiseziel. Doch Achtung, hier ist Urlaub nur eingeschränkt möglich, wenn Sie beispielsweise aus den Berliner Bezirken Mitte, Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg stammen. Dort wurde der kritische Wert von 50 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner überschritten und demnach stuft Schleswig-Holstein die Bezirke als Risikogebiet ein. Das bedeutet gleichzeitig, dass Reisende aus diesen Gebieten in Quarantäne müssen, sobald sie schleswig-holsteinischen Boden betreten. Zu Risikogebieten erklärt das Bundesland außerdem Remscheid und Hamm.

Kommen Sie aus einem der genannten Corona-Risikogebiete und möchten trotzdem wie geplant in dem schön im Norden gelegenen Bundesland Urlaub machen, müssen Sie zwei negative Corona-Tests vorlegen. Beim ersten ist zu beachten, dass er nicht älter als 48 Stunden ist, wenn Sie einreisen. Für den zweiten Test gilt: Es müssen mindestens fünf Tage seit der Einreise vergangen sein. Egal, wie lang Sie vorhaben, zu bleiben: Diese fünf Tage müssen Sie mindestens in Ihrer Unterkunft absitzen.

Verstöße werden teuer. Laut Bild werden 500 bis 10000 Euro fällig, wenn gegen die Quarantänepflicht verstoßen wird. Wird bei der Einreise oder der Wiederkehr nicht gleich die Quarantäneunterkunft aufgesucht, droht eine Strafe von mindestens 150 Euro. Diese kann aber bis auf 3000 Euro steigen. Wird Besuch während der Corona-Isolation empfangen, muss mit einem Betrag von 5000 Euro gerechnet werden. Wer es bei Symptomen nicht für nötig hält, mit den Behörden Kontakt aufzunehmen, muss diesen Verstoß mit 300 bis 3000 Euro büßen.

Diese vier Bundesländer weisen keine innerdeutschen Risikogebiete aus

Zwar müssen sich die Berliner aus den Bezirken mit den gestiegenen Corona-Zahlen genau erkundigen, wo sie bedenkenlos einreisen dürfen und wo nicht, aber andersherum gilt das nicht. Berlin hat keine Risikogebiete in Deutschland definiert. Auch in Niedersachen, Bremen und Thüringen brauchen Sie nicht mit Quarantänemaßnahmen zu rechnen, sollten Sie einreisen.

Anders sieht das wieder in Mecklenburg-Vorpommern aus. Dieses Bundesland behandelt Berlin als Ganzes. Weil die Stadt die kritische 50er-Grenze noch nicht erreicht hat, wird es auch nicht zum Risikogebiet ernannt. Für alle anderen Risikogebiete, die das Robert Koch-Institut ausgewiesen hat (Hamm, Remscheid, Vechta) gilt eine strenge Regelung: Kein Urlauber darf aus diesen Gebieten nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen, außer die Person kann mit einem ärztlichen Nachweis, der nicht älter als 48 Stunden ist, bestätigen, dass keine Corona-Infektion vorliegt. Ist dieser nicht vorhanden, gilt eine Quarantänepflicht mit den gleichen Regeln wie in Schleswig-Holstein.

In acht Bundesländern: Keine Quarantänepflicht, aber Beherbergungsverbot!

Während auch in Rheinland-Pfalz die Quarantänepflicht für Reisende aus Risikogebieten Deutschlands besteht (Ausnahmen: negatives Corona-Testergebnis oder Kurzaufenthalte), gibt es diese und auch ein Einreiseverbot in den acht übrigen Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Saarland) nicht. Dort besteht aber ein Beherbungsverbot, kann kein aktuelles Negativergebnis nachgewiesen werden.

Noch mehr Informationen zum Coronavirus lesen Sie auf unserer Themenseite. Dort erfahren Sie beispielsweise auch, ob wegen Abstand und Co die nächste Grippewelle einfach ausfällt.

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