Aktualisiert: 24.09.2020 - 22:18

Kein Termin wegen Corona Kastration verschoben: Hündin bringt 16 Welpen zur Welt

Ein ganzer Korb voller Welpen: Gleich 16 bekam Hündin Bella – und sorgte so bei ihrer Familie für reichlich Trubel... (Symbolfoto)

Foto: iStock.com/aldomurillo

Ein ganzer Korb voller Welpen: Gleich 16 bekam Hündin Bella – und sorgte so bei ihrer Familie für reichlich Trubel... (Symbolfoto)

Corona machte den Killings einen Strich durch die Rechnung, als sie im Frühjahr ihre Hunde kastrieren lassen wollten. Monate später brachte Hündin Bella dann auf einen Schlag 16 Welpen zur Welt...

Familie Killing aus dem irischen Dörfchen Crecora hat fünf Kinder und ist mit ihren beiden Hunden Archie und Bella glücklich und zufrieden – und auch vollständig, finden sie. Deshalb haben sie für Hündin und Hund einen Termin zur Kastration im Frühjahr ausgemacht. Der musste wegen Corona aber ausfallen – stattdessen brachte Bella vor kurzem 16 Welpen zur Welt...

Kastration wegen Corona ausgefallen: Hündin bringt 16 Welpen zur Welt

Da war die Überraschung wirklich groß, als die 15 Monate alte Bella ihre stattliche Anzahl an Welpen im Haus der Familie zur Welt brachte. Ein Hunde-Baby ist kurz nach der Geburt leider gestorben – doch mit den verbleibenden 15 haben die Killings immer noch alle Hände voll zu tun.

Dabei hätte es eigentlich gar keinen Nachwuchs geben sollen: "Der Kastrationstermin wurde während des Lockdowns abgesagt, da er nicht als dringend angesehen wurde", erklärt Familienmutter Mary Killing der irischen Zeitung "Irish Examiner" gegenüber.

Sie hätten zwar versucht, Bella und Archie auseinander zu halten – sogar zu Windeln (um die prekären Stellen abzudecken) und Wick Vaporub (um den Läufigkeitsgeruch zu übertünchen) hätten sie in der ganz akuten Phase gegriffen, auch hätten sie Hund und Hündin für ein paar Tage getrennt. Letztlich half alles nichts: "Es sollte aber nicht sein", so die zusammenfassenden Worte von Mary Killing. Oder vielmehr: Es sollte halt sein, die Geburt von unglaublichen 16 Welpen!

Die Killings mussten erst einmal die Welpen zählen

Los ging's am 25. Juli mit 10 Welpen, die nach und nach bis Mitternacht zur Welt kamen, weitere sechs folgten am nächsten Morgen: Insgesamt gab es acht weibliche und acht männliche Hunde-Babys.

Kein Wunder, dass die erste Reaktion im Hause Killing erst einmal Fassungslosigkeit war: "Ich war absolut geschockt. Der Tierarzt hatte uns gesagt, dass Bella acht bis zehn Welpen erwarten würde", erzählt Mary.

Nach der Rekordgeburt mussten die Killings erst einmal einen Koffer holen, um alle Welpen aufzusammeln und zu zählen – überall habe es irgendwo gezappelt, erinnern sie sich und schwärmen im Nachhinein: "Es war einfach phänomenal. Wir waren voller Ehrfurcht."

Die erste Zeit war verdammt hart

Die Corona-Krise hat zwar für den Hundereichtum gesorgt, aber auch dafür, dass Mary Killing sich um die zahlreichen Welpen kümmern konnte – denn wie so viele andere arbeitete sie von zu Hause aus, war also die ganze Zeit vor Ort, um ihrer tapferen Hündin Bella immer wieder unterstützend unter die Arme oder vielmehr Pfoten greifen zu können.

Es sei harte Arbeit gewesen, erinnert sich Mary. Sie habe viel Zeit auf Händen und Knien verbracht, weil sie gewährleisten musste, dass alle Babys genug zu trinken bekommen. Glücklicherweise, sagt sie, fiel ihr 10-tägiger Urlaub genau in die Anfangszeit. Sonst hätte sie es wohl nicht geschafft.

Ein Welpe bleibt, alle anderen verlassen die Familie

Obwohl Familie Killing ja eigentlich vollständig war, hat sie entschieden, zumindest den erstgeborenen Welpen zu behalten, den sie Walter getauft hat.

Der Rest des Wurfs geht an Familiemitglieder, die nicht bei den Killings wohnen, und Freunde. Geld will Mary für keinen der süßen Hunde – nur die Garantie, dass sie geliebt und wie ein Familienmitglied behandelt werden.

Die 14 Welpen werden in absehbarer Zeit das Haus der Killings für immer verlassen. Ob Mary wohl erleichtert sein wird, wenn wieder Ruhe einkehrt? Von wegen: "Heulen" werde sie wohl, wenn sie gehen, gab sie zu...

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