Aktualisiert: 24.09.2020 - 19:11

26 Positiv-Fälle Wieder Corona in der Fleischindustrie: Zerlegebetrieb "Allfrisch" betroffen!

Im Zerlegebetrieb für Geflügel "Allfrisch" hat es 26 positiv auf Corona getestete Beschäftigte gegeben, sodass nun sofort gehandelt werden muss. (Symbolbild)

Foto: iStock.com/roibu

Im Zerlegebetrieb für Geflügel "Allfrisch" hat es 26 positiv auf Corona getestete Beschäftigte gegeben, sodass nun sofort gehandelt werden muss. (Symbolbild)

In einem Zerlegebetrieb für Geflügel in Emsdetten ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Nun folgen diese Maßnahmen!

Und wieder hat Corona einen Fleischverarbeitungsbetrieb lahmgelegt: Der Betrieb der "Allfrisch GmbH" in Emsdetten im Kreis Steinfurt geht ab Ende dieser Woche erst einmal nicht weiter. Der Grund dafür: 26 Mitarbeiter des Zerlegebetriebs von mittlerer Größe haben sich mit dem Coronavirus infiziert, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete.

Fleischverarbeiter "Allfrisch" von Corona betroffen

Wie der Krisenstab von Steinfurt gestern mitteilte, werden die Beschäftigten der betroffenen Firma bereits seit Juli zweimal pro Woche als Vorsichtsmaßnahme auf das Coronavirus getestet. Nun wurden hierbei 26 Angestellte positiv auf Covid-19 getestet. Jetzt muss der Kreis Steinfurt handeln:

Morgen werden alle Mitarbeiter, das sind um die 300, die vorwiegend aus Osteuropa stammen, und ihre Angehörigen auf Corona getestet. Zudem werden derzeit die Kontaktpersonen der positiv Getesteten ausfindig gemacht, die sich dann in Quarantäne begeben müssen. Der Betrieb soll Ende dieser Woche vorübergehend dicht gemacht werden. Bis dahin werden die schon angelieferten 15.000 Puten unter strengen Hygienemaßnahmen noch verarbeitet. Neue Fleischlieferungen gibt es nicht.

Kommt jetzt der Lockdown für Emsdetten?

Momentan kommt es in der Stadt zu keinem Shutdown, weil der Corona-Ausbruch sich recht überschaubar eingrenzen lässt. Doch sollten die Infiziertenzahlen nach oben schnellen, kann sich dies sofort ändern. Bisher werden als Maßnahme, die alle betrifft, jedoch nur die Kontrollen auf öffentlichen Plätzen und im Gastronomiebereich intensiviert.

Jetzt hat es "Allfrisch" getroffen. Doch zuvor befanden sich andere Unternehmen der Fleischindustrie in dieser misslichen Lage. So hatte es im Juni einen Corona-Ausbruch bei "Wiesenhof" gegeben.

Am bekanntesten ist jedoch wohl der Corona-Ausbruch beim Schlachtbetrieb "Tönnies", der als Grundlage für eine Serie dient.

Solche Meldungen wie diese reißen scheinbar in Corona-Zeiten einfach nicht ab. Bleibt erstmal weiterhin nur Abstand halten und die Hygieneregeln zu befolgen. Wer das schon seit Monaten konsequent tut, hat sicherlich schon Spuren auf seiner Haut entdecken können vom ständigen Händewaschen. Im Video geben wir Ihnen 5 Tipps, was Sie gegen rissige Hände tun können:

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