Aktualisiert: 17.09.2020 - 20:11

Zum Schutz vor dem Coronavirus So makaber werden Maskenverweigerer in Indonesien bestraft

Wer sich in Indonesien vor dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung drückt, erhält eine sehr makabere Bestrafung. (Symbolbild)

Foto: iStock.com/tzahiV

Wer sich in Indonesien vor dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung drückt, erhält eine sehr makabere Bestrafung. (Symbolbild)

Was könnten Sie sich noch als Strafe für Maskenmuffel vorstellen außer einer Geldbuße? Bestimmt fallen Ihnen einige Sanktionen ein, aber sicher nicht diese, die es tatsächlich in Indonesien gibt.

Menschen, die sich in Corona-Zeiten einfach weigern, sich und ihre Mitmenschen vor einer Infektion zu schützen, indem sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, gibt es nicht nur hierzulande. Wer Glück hat, bekommt in Deutschland nur eine höfliche Aufforderung und bei Pech ein noch überschaubares Bußgeld aufgebrummt. Das ist noch Luxus im Vergleich zu anderen Ländern. In Indonesien werden Maskenverweigerer richtig makaber und hart bestraft, wie "stern.de" berichtete.

Maskenverweigerer erhalten in Indonesien diese makabere Bestrafung

Es klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber leider wahr: Wer in Indonesien die Maskenpflicht missachtet, muss skurrile Strafen über sich ergehen lassen – etwa, sich eine Minute lang in einen Sarg zu legen. Sich mit Liegestützen zu quälen, gehörte auch schon zu den Sanktionierungsmaßnahmen. Doch jetzt wird es noch schlimmer, wie das indonesische Blatt "The Jakarta Post" mitteilte. Maskenmuffel werden auf den Friedhof geschickt. Dort müssen sie für ihre Tat büßen. Ihre Aufgabe ist es, Gräber für Tote auszuheben, die an Corona gestorben sind. Zwei Maskengegner teilen sich dabei die Arbeit an einem Grab. Der eine ist für das Graben zuständig, der andere verlegt die Holzplatten.

Strafe dient der Unterstützung der Totengräber

Dieses Schicksal, zum vorübergehenden Totengräber zu werden, ereilte schon acht Menschen aus Gresik, einer Regentschaft der Provinz Ost-Java. Dort konnte die schauderhafte und groteske Maßnahme, mit der Maskenverweigerer bestraft werden, immerhin noch etwas Nützliches bewirken. Denn die völlig überlasteten Totengräber, die mit ihrer Arbeit kaum noch hinterher kamen, weil so viele Menschen starben, wurden durch die bestraften Maskenmuffel unterstützt.

Abschreckung als Ziel

Auch wenn in diesem Fall die "Zwangsarbeit" der Maskenverweigerer einen sinnvollen Nutzen hatte, ist es doch furchteinflößend, zu sehen, welche drastische Bestrafungen in anderen Ländern drohen können, wenn die Maske nicht getragen wird. Doch nicht nur für uns ist diese Art von Ahndung verstörend, auch in Indonesien scheint es eine harte und ungewöhnliche Sanktion zu sein, denn der Behördenchef, der sich diese Strafmaßnahme ausgedacht hat, möchte, dass sie abschreckend wirkt.

Manches entzieht sich gar unserer Vorstellungskraft, weil es einfach zu makaber ist, wie diese Bestrafung in Indonesien. So aber auch diese Meldung: Prinzessin Dianas Tod wird zur Freizeitattraktion.

Damit Ihnen keine Strafe droht, sollten Sie Ihre Maske zu Corona-Zeiten richtig tragen. Denken Sie immer daran: Es heißt nicht umsonst "Mund-NASEN-Bedeckung"! Damit Sie diese nicht ablegen, weil Sie die Schutzmaske nach mehrmaligem Tragen ekelt, sollten Sie sie regelmäßig waschen. Im Video sehen Sie, wie Sie Baumwoll-Masken richtig reinigen können:

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