Aktualisiert: 26.08.2020 - 09:50

Wegen Corona Auswärtiges Amt: Das sind die neuen Reisewarnungen

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Das Louvre in Paris war im Juni noch stark besucht. In nächster Zeit werden die Besucherzahlen wohl wieder  sinken.

Foto: imago images / Hans Lucas

Das Louvre in Paris war im Juni noch stark besucht. In nächster Zeit werden die Besucherzahlen wohl wieder sinken.

Das Auswärtige Amt gibt neue Reisewarnungen bekannt: Sowohl in Frankreich als auch in Kroatien sind die Infektionszahlen zuletzt wieder besorgniserregend angestiegen.

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt wieder an – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern quer durch Europa. Aus diesem Grund beschloss das auswärtige Amt weitere Reisewarnungen für europäische Länder herauszugeben.

Neue Reisewarnungen für diese Urlaubsziele

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen hat das Auswärtige Amt weitere Reisewarnungen ausgesprochen. Mitten in der Urlaubszeit wird nun auch vor "nicht notwendigen, touristischen Reisen" in die Regionen Île-de-France mit der Hauptstadt Paris und Provence-Alpes-Côte d'Azur in Frankreich gewarnt. In diesen Regionen überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb sie zu Risikogebieten eingestuft wurden.

Was bedeutet das für Touristen?

Bereits vor einigen Tagen hatte das Auswärtige Amt auch vor Reisen nach Kroatien, genauer in die Gespanschaften Sibenik-Knin und Split-Dalmatien, gewarnt. Auch hier hätte das Infektionsaufkommen zuletzt stark zugenommen, obwohl es in Kroatien zuvor mehrere Wochen niedrig war, wie es auf der Website der Behörde heißt.

Auch Spanien mit Ausnahme der Kanarischen Inseln wurde zum Risikogebiet eingestuft. "Regionale Infektionsherde gibt es insbesondere in den Autonomen Gemeinschaften Aragón, Katalonien, Kantabrien, Navarra, La Rioja, Kastilien und Léon, im Baskenland, in der Hauptstadtregion Madrid sowie auf den Balearen. Auf Mallorca ist insbesondere Palma de Mallorca betroffen. [...] Auf den Kanarischen Inseln (Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera, El Hierro) liegen die Infektionszahlen weiterhin auf niedrigerem Niveau", ist auf der entsprechenden Website des Auswärtigen Amtes zu lesen.

Touristen in Risikogebieten müssen sich bei ihrer Rückkehr nach Deutschland auf einen kostenlosen Pflichttest und gegebenenfalls häusliche Quarantäne einstellen. Urlauber, die von der Reisewarnung abgeschreckt werden, haben die Möglichkeit, Buchungen und Pauschalreisen kostenlos zu stornieren.

Jens Spahn hat noch einen ganz anderen Vorschlag für Reiserückkehrer: Bald wieder Quarantäne statt Pflichttest.

Und für alle Asien-Fans: Thailand-Urlaub frühestens erst 2021 wieder möglich.

Mehr News und Infos zum Coronavirus und ihrem nächsten Urlaub gibt's zum Nachlesen auf unserer Themenseite.

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