Aktualisiert: 21.08.2020 - 21:47

Mehr Glück als Verstand Betrunkener Trittbrettfahrer auf Flixbus: Gucken Sie mal, wer da mitfährt…

Ganz schön schnell, so ein Flixbus. Kaum auszudenken, wenn man von einem solchen herunterfiele. In dieser Gefahr befand sich ein Betrunkener in Berlin...

Foto: iStock.com / Andreas Haas

Ganz schön schnell, so ein Flixbus. Kaum auszudenken, wenn man von einem solchen herunterfiele. In dieser Gefahr befand sich ein Betrunkener in Berlin...

Das Glück ist mit den Betrunkenen: Das beweist der Fall eines Mannes, der spontan beschloss, mit dem Flixbus mitzufahren – allerdings nicht im Inneren des Busses…

Betrunken kommt man ja bekanntlich auf merkwürdige Ideen – und manche davon sind nicht nur merkwürdig, sondern können außerdem auch noch ziemlich gefährlich sein! Doch wie heißt es so schön? Das Glück ist mit den Betrunkenen. Dass dieses Sprichwort nicht von ungefähr kommt, beweist einmal mehr der Fall eines betrunkenen Trittbrettfahrers, der spontan beschloss, eine Fahrt mit dem Flixbus anzutreten – und zwar auf dem Fahrradanhänger.

Berliner Polizei teilt Foto von betrunkenem Passagier auf Flixbus

Gestern Vormittag teilte die Polizei Berlin auf Twitter ein Foto von dem ungewöhnlichen Zwischenfall. Darauf ist ein oberkörperfreier Mann zu sehen, der es sich auf dem Fahrradanhänger eines Flixbus-Fernbusses bequem gemacht hat – und zwar nicht auf irgendeinem Park- oder Rastplatz. Nein: Mitten auf der Stadtautobahn genoss er die luftige Fahrt!

Wie "bild.de" berichtete, ereignete sich der Vorfall am Mittwoch gegen 13.45 Uhr. Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens hatten den Mann bemerkt und stoppten den Bus. Die rasch herbeigerufene Autobahnpolizei stellte fest, dass der 28-Jährige stark alkoholisiert war – weder war er in der Lage dazu, in das Messgerät zur Ermittlung des Alkoholgehalts in seinem Blut pusten, noch konnte er seine Personalien nennen. Die Polizei reagierte und nahm ihn erst einmal mit. Vermutlich landete der Mann anschließend in der Ausnüchterungszelle – es stellt sich die Frage, ob ihm diese Destination mehr oder weniger zusagte als das ursprüngliche Ziel seiner Reise: Der Fernbus befand sich auf dem Weg nach Hamburg.

Schwarzfahrer mit Schutzengel

Offensichtlich hatte der Mann einen aufmerksamen Schutzengel: Wäre er – was in seinem Zustand nicht weiter überraschend gewesen wäre – von dem Fahrradträger heruntergestürzt, hätte er sich schwer verletzen oder sogar überfahren werden können. Ohne Konsequenzen bleibt eine derartige Idee aber natürlich nicht. Sobald er wieder nüchtern ist, wird sich der Mann gleich wegen zwei Vergehen verantworten müssen: Zum einen leitete die Polizei laut "bild.de" ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen ihn ein. Zum anderen droht eine Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen – ein Ticket hatte der Schwarzfahrer vor seinem Ausflug nämlich nicht gelöst.

Wetten, dass der betrunkene Trittbrettfahrer unsere 10 Tipps, um einen Kater zu vermeiden echt gut gebrauchen hätte können? Die Polizei Berlin jedenfalls hat häufig mit ungewöhnlichen Vorkommnissen zu tun: Erst neulich ließ sie für Wildschweine eine Straße sperren. Ebenfalls kurios: Der Fall des Mannes, der betrunken mit seinem Traktor zur Führerscheinstelle fuhr.

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