Aktualisiert: 15.08.2020 - 20:43

Der Musiker im Interview Laith Al-Deen: Ich liebe es, Zeit zu verplempern

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Für Laith Al-Deen darf alles so bleiben, wie es gerade ist – verrät er im Interview mit BILD der FRAU.

Foto: imago images / Future Image

Für Laith Al-Deen darf alles so bleiben, wie es gerade ist – verrät er im Interview mit BILD der FRAU.

Herzlichen Glückwunsch: Musiker Laith Al-Deen feiert dieses Jahr 20-jähriges Bühnenjubiläum. Aber immer nur ein Arbeitstier sein, das will er auf keinen Fall, verrät er im Interview mit BILD der FRAU.

Laith Al-Deen wurde am 20. Februar 1972 in Karsruhe geboren. Mit seiner Debütsingle "Bilder von dir" machte er das erste Mal als Sänger auf sich aufmerksam. Viele nachfolgende Veröffentlichungen erreichten ebenfalls die deutschen Charts.

Im Interview mit BILD der FRAU verrät Laith Al-Deen mehr über sein neues Album, seinen Umgang mit Lebenskrisen und seine Träume.

Laith Al-Deen im Interview mit BILD der FRAU über sein neues Album "Kein Tag umsonst"

BILD der FRAU: Lieber Laith, nach vier Jahren Pause gibt's jetzt ein neues Album. Warum hat es so lange gedauert?

Laith Al-Deen: Das kommt euch nur so lange vor! Ich war keine faule Socke (lacht). Ich musste allerdings die Veröffentlichung immer wieder verschieben, aber nun ist das Album endlich da – pünktlich zu meinem 20-Jährigen.

Ein stolzes Jubiläum! Ihren Durchbruch schafft en Sie mit dem Song "Bilder von dir". Müssen Sie das Lied auch heute noch spielen?

Müssen nicht, aber es hat nun einmal den größten Effekt. Und mir macht der Song auch immer noch Spaß!

Ihr neues Album heißt "Kein Tag umsonst". Ihr Lebensmotto?

Nein, für mich beschreibt der Titel eher meine Lebenssituation. Ich bin jetzt 48, also in der Lebensmitte angekommen. Kein Tag war und ist umsonst. Ein gutes Gefühl.

Worauf freuen Sie sich am meisten in den nächsten Jahren?

Ich bin sehr zufrieden. Das darf so bleiben, die Zufriedenheit darf sich aber auch steigern. In mir selbst zu ruhen, das ist mein Lebensziel.

Vor ein paar Jahren hatten Sie eine Lebenskrise. Was war los?

Wenn man wie ich einen Beruf hat, der Freizeit und Pflicht mischt, dann ist es leicht, den Überblick über die eigenen physischen und psychischen Ressourcen zu verlieren. Das ist mir passiert. Ich musste mich zurückhangeln – und hab es als Mahnung an mich selbst akzeptiert.

Haben Sie etwas geändert?

Ich versuche, viel gegenwärtiger zu sein. Das klappt natürlich nicht immer, aber ich gebe mein Bestes!

Erlauben Sie sich trotzdem noch Träume?

Na klar, was wäre ein Leben ohne Visionen? Aber nicht alles von dem, was ich so vor mich hin spinne, hat ein Ziel. Das erlaube ich mir. Ab und an finde ich es großartig, Zeit zu verplempern.

CD-Tipp: Laith Al-Deen, "Kein Tag umsonst"

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Auch die aus TV-Sendungen bekannte Isabel Varell und Schlagerstar Ross Antony berichten im Interview mit BILD der FRAU über ihre neuen Alben.

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