10.08.2020 - 17:03

Elektronikschäden und Unfälle Pannen-Alarm: Das kann mit Ihrem Auto bei Sommerhitze passieren!

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Bevor Ihnen aufgrund großer Hitze das Auto liegen bleibt, sollten Sie auf diese Alarmsignale Ihres KfZs achten.

Foto: iStock.com / nopponpat

Bevor Ihnen aufgrund großer Hitze das Auto liegen bleibt, sollten Sie auf diese Alarmsignale Ihres KfZs achten.

Starke Hitze kann den Motor im schlimmsten Fall lahmlegen. Aber auch die Unfallhäufigkeit steigt. Das steckt dahinter.

Nicht nur Mensch, Tier und Pflanzen leiden unter großer Hitze. Auch Ihrem Auto machen extreme Temperaturen zu schaffen. Was passieren kann und was Sie dagegen tun können!

Pannenalarm: Das kann mit Ihrem Auto bei Sommerhitze passieren!

Die Straße glüht, der Motor arbeitet auf Hochtouren. Deswegen sollten Sie bei starker Hitze unbedingt auf folgende Alarmzeichen achten!

Früher war das Kühlwasser das Problem, heutzutage leidet vor allem die Elektronik im KfZ unter starker Hitze. Elektronisch verwaltet werden nicht nur Airbags und ABS, sondern zum Beispiel auch die Motorsteuerung. Gegen die Überhitzung der wichtigen Systeme kann man aber etwas tun!

Warum fällt die Elektronik bei Hitze aus?

Heutzutage gleichen Autos immer mehr einer Computerschaltzentrale, in ihrem Innern ist komplizierteste Software verbaut. Und das nicht ohne Grund: elektronische Hightech-Elemente sollen das Fahren sicherer machen.

Wenn diese aufgrund starker Hitze dann gestört sind oder ausfallen, kann das dazu führen, dass sich der fahrbare Untersatz gar nicht mehr bewegen lässt.

Nicht einfach weiterfahren, sondern in die Werkstatt

Musste man damals wegen kochenden Kühlwassers eine Pause einlegen und konnte dann nach Abkühlung weiterfahren, ist dies bei einem Problem mit der Elektronik absolut nicht ratsam.

Eventuell lässt sich das Auto noch starten, eine Weiterfahrt kann aber zu irreparablen Schäden führen. Die einfache Regel: Wenn das Kontroll-Lämpchen zum Beispiel für die Motorsteuerung leuchtet, führt Sie der Weg direkt in die nächste Werkstatt.

Im Stau, und es wird noch heißer

Reisezeit ist Stauzeit: Auch längeres unfreiwilliges Stehen in der Sonne wie in einem Stau, kann die Elektronik extrem strapazieren. Das Problem: Im Gegensatz zum einfachen Parken, kommt noch die Hitze durch die Motorarbeit hinzu. Die Lösung: Stellen Sie den Motor im Stau ab, um den Wagen nicht zusätzlich aufzuheizen. Außerdem sparen Sie damit nicht nur einige Grad auf der Temperaturskala ein, sondern auch noch eine Menge Benzin.

Wichtig: Der richtige Abstellort

Wählen Sie als Parkplatz, wenn möglich immer einen Schattenplatz, der verhindert nicht nur das Ausfallen der Elektronik aufgrund zu starker Hitze, sondern sorgt auch dafür, dass der Innenraum kühler ist und Sie darin nicht wie in einem Ofen braten, wenn Sie dann wieder losfahren möchten.

Raten Sie mal, wie hieß es unter der Motorhaube werden kann – 50, 60, 70 Grad? Weit gefehlt. Nur beim Parken können unter der Haube bis zu 100 Grad erreicht werden! Diese Temperaturen sind der Tod für empfindliche Bauteile wie zum Beispiel Halbleiter, die nur einer maximalen Belastung von 45 bis allerhöchstens 85 Grad ausgesetzt werden dürfen.

Brandgefahr durch Parken auf falschem Untergrund

Tipp: Ein Auto sollte auch nicht auf ungemähten Wiesen mit höherem Gras oder in unmittelbarer Nähe von Laubhaufen abgestellt werden. Der Grund: Ihr Auto strahlt durch die angegebene Energie große Hitze aus, und das kann in Kombination mit sehr trockenen brennbaren Stoffen schnell einen Brand auslösen. Vor allem tiefergelegte Autos und ein sehr trockener Untergrund können eine fatale Kombination bilden. Parken Sie, wenn es keinen Parkplatz mit asphaltierten Stellflächen gibt, also besser auf möglichst kurz gemähten Wiesen und weit genug entfernt von sehr trockenem Gras und Laubhaufen.

Hitze belastet Auto UND Fahrer

Nicht nur Ihr Vierrad leidet unter sommerlichen Höchsttemperaturen: Auch der Fahrer hat zu kämpfen. Schwindende Konzentration, Fahrfehler und sogar Unfälle können die Folgen sein. So wie beim Auto, sollten Fahrer immer auf die Warnzeichen achten. Eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr lässt das Konzentrationsvermögen schwinden, lässt schneller ermüden und führt zu Kopfschmerzen. Auch hier ist das Einhalten der Regel gar nicht so kompliziert: Nehmen Sie mindestens drei Liter Wasser, Tee oder Schorle täglich zu sich. Und: Trinken Sie regelmäßig und nicht erst, wenn Sie ein Durstgefühl verspüren. Flüssigkeitsmangel merken Sie spätestens, wenn der Kopf schmerzt oder Sie Schwindelgefühle plagen. Tipp: Treten Sie längere Fahrten, falls möglich am Abend an, wenn die Straßen leerer und die Temperaturen niedriger sind. Auch Pausen sind gerade im Hochsommer besonders wichtig, die Sie natürlich idealerweise an einem schattigen Plätzchen verbringen.

So schützen Sie Ihren Körper vor Hitze
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Quelle: t-online.de

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