Aktualisiert: 03.08.2020 - 20:32

WhatsApp, Threema, Signal oder Telegram? Experten empfehlen: Dieser Messenger ist der sicherste der Welt

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Es gibt zahlreiche Messenger: Aber welcher ist der beste und sicherste? Wir klären auf!

Foto: iStock.com / stockcam

Es gibt zahlreiche Messenger: Aber welcher ist der beste und sicherste? Wir klären auf!

Sie sind so praktisch und doch wird immer wieder über ihre Sicherheit spekuliert. WhatsApp ist der beliebteste Messenger in Europa, dabei gibt es sicherere Alternativen.

Seit Facebook WhatsApp übernommen hat, haben etliche User den beliebten Messenger verlassen und sich für eine vermeintlich sicherere Kommunikationsoption entschieden. Experten empfehlen: Dieser Messenger ist der sicherste der Welt.

EU-Kommission und Snowden empfehlen diesen Messenger-Dienst als den sichersten

Obwohl WhatsApp schon seit einiger Zeit Ende-zu-Ende verschlüsselt, gilt er nicht als der sicherste Kommunikationsweg. Nicht nur die Europäische Kommission, sondern auch Datenexperte Edward Snowden empfehlen einen anderen Messenger.

Unfassbare 2 Milliarden Nutzer kommunizieren per WhatsApp, damit steht der Messenger unangefochten auf Platz 1 bei den Europäern. Das kann sich jetzt eventuell ändern. Wie das Nachrichtenmagazin "Politico" berichtet, verpflichtet die Europäische Kommission ihre Mitarbeiter zukünftig, bei der Kommunikation mit Personen außerhalb der Behörde den Messenger Signal zu nutzen.

Signal: Ist das der sicherste Dienst überhaupt?

Der US-amerikanischer Whistleblower und ehemaliger CIA-Mitarbeiter Snowden hält Signal für einen der sichersten Dienste der Welt. Der Grund: Die vielfach getestete Verschlüsselung ist sicher, die Nachrichten zerstören sich mit nur einem Klick selbst und die komplette App mitsamt Protokoll ist Open Source, d.h. kostenlos nutzbar und der Quelltext öffentlich. Der Anbieter kann sich also keine "Hintertürchen" offen halten, um Datenmissbrauch zu betreiben.

WhatsApp wurde hellhörig und nutzt jetzt selbst Signals Protokoll zur verschlüsselten Übertragung von Nachrichten. Das erste Problem: WhatsApp gehört nicht zu den Open Source Messengern, so können Experten von außen nicht beurteilen, ob die Entwickler nicht doch noch ein Daten-Schlupfloch eingebaut haben. Das zweite Problem: WhatsApp Web bleibt ein Sicherheitsleck, das sogar das BKA nutzt, um Nachrichten in Echtzeit mitzulesen, wie chip.de berichtete.

Threema: Sichere, aber wenig bekannte Option

Der Messengerdienst kommt aus der Schweiz. Dort stehen aus Sicherheitsgründen laut der Entwickler auch alle Server. Das Problem: Die Verschlüsselungssystematik ist nicht zweifelsfrei bekannt, denn Threema ist kein Open-Source-Dienst wie Signal. Außerdem sind die Nutzerzahlen eher gering. Während Konkurrenten wie Telegram immer mehr Zuspruch erfahren auch durch dorthin abwandernde WhatsApp-User, stagnieren die Threema-Nutzerzahlen.

Telegram: Auf allen Plattformen Nachrichten schreiben

So wie die Mitbewerber WhatsApp und Signal setzt der Dienst Telegram auf die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Nachrichten. Auch Telegram ist zwar nicht komplett Open Source, sein großes Plus ist aber seine steigende Nutzerschaft, die ist inzwischen auch größer als die von Threema und Signal. Weiterer Vorteil: Telegram lässt sich, wie WhatsApp auf dem Computer, dem Smartphone und dem Tablet problemlos nutzen. Bis zu 5.000 Nutzer können in einer Gruppe sein und Nachrichten zerstören sich wie beim Messenger Signal auch bei Telegram selbst.

Element: Dezentral und verschlüsselt chatten

Ein weiterer Open-Source-Messenger mit viel Datensicherheit scheint auch der Dienst Element zu sein. Das offene Netzwerk ermöglicht Chats und Videotelefonie mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Der Messenger lässt sich auf fast allen Plattformen nutzen. Element ermöglicht Eins-zu-Eins-Gespräche oder den Austausch in Gruppen. Besonderes Plus: Bei diesem Dienst könne sich Nutzer mittels Bridges auch mit Usern anderer Netzwerke wie z.B. Telegram austauschen.

Sie können gar nicht ohne Ihr Smartphone? Dann sollten Sie auch wissen, wie Sie im Handy den Notfallmodus aktivieren, welche neuen 4 neuen Funktionen bei WahtsApp richtig gut sind und was es mit der Bezahlfunktion beim beliebten Messenger auf sich hat. Wussten Sie übrigens, dass diese App den Branchenprimus WhatsApp überholt hat?

Noch ein paar Handy-Kniffe gefällig? Dann probieren Sie mal diesen WhatsApp-Trick mit der Schreibmaschinenschrift, diese 7 genialen versteckten Funktionen bei Google Maps sowie die 10 Tricks fürs iPhone. Schon gehört? So funktioniert die Gesichtserkennung beim Handy trotz Maske und so erstellen Sie Ihren eigenen Facebook-Avatar.

Vorsicht walten lassen sollten Sie dagegen bei dieser App-Erweiterung. Besser ist es, sie sofort zu löschen! Was vielen vielleicht nicht bewusst ist, erklären wir Ihnen hier: Achtung: So schnell machen Sie sich bei WhatsApp strafbar!

Finger weg auch bei diesem kranken Kettenbrief, denn "Grusel-Goofy" soll Kinder in den Selbstmord treiben.

Wer diesen Knigge für das Handy und die 5 absoluten Smartphone-No-Gos beherzigt, macht nichts mehr falsch.

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