07.07.2020 - 16:59

Kosten für angeblichen Transportdienst Erneuter PayPal-Betrug: Fallen Sie nicht darauf herein!

Derzeit müssen private Verkäufer im Netz besonders aufpassen: Ein neuer PayPal-Betrug macht die Runde.

Foto: iStock.com/pressureUA

Derzeit müssen private Verkäufer im Netz besonders aufpassen: Ein neuer PayPal-Betrug macht die Runde.

Wie ärgerlich: Im Netz wollten Sie Ihr altes Bett oder Ihr nicht mehr gebrauchtes Fahrrad verkaufen und am Ende zahlen Sie aufgrund eines perfiden PayPal-Betrugs noch drauf!

PayPal gilt als sicherer Online-Bezahldienst – in den meisten Fällen ist das auch so, aber selbst hier kommt es immer wieder zu Vorfällen, bei denen Kriminelle betrügen. So auch bei der neuesten Masche, vor der jetzt das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt. Was Sie dringend über den derzeit kursierenden PayPal-Betrug wissen sollten, damit Sie nicht darauf hereinfallen!

Neuer PayPal-Betrug: So fallen Sie nicht darauf herein

Sie als privater Verkäufer im Netz könnten um Ihr Geld gebracht werden, wenn Sie nicht Acht geben und auf folgenden PayPal-Betrug hereinfallen, den RTL bereits schilderte. Bei diesem ist es ganz gleich, um welchen Gegenstand es sich bei Ihrem Verkauf handelt. Die Betrüger nutzen nahezu alles, um ihre hinterlistige Masche anzuwenden.

So läuft der üble Betrug mit PayPal ab

  1. Ein Interessent gibt vor, Ihren Artikel kaufen zu wollen und fordert Ihre PayPal-Daten an. Dabei betont er, dass er für die Abholung ein Transportunternehmen benötige, da er die Ware nicht selbst abholen könne.
  2. Sie als Verkäufer erhalten eine gefälschte E-Mail, der Sie entnehmen können, dass die Zahlung getätigt wurde und Sie das Geld erhalten, sobald Sie das vom Käufer vorgegebene Transportunternehmen beauftragt und bezahlt haben. Angeblich wurde mehr Geld überwiesen, damit die Kosten für den Transport gedeckt sind.
  3. Überweisen Sie nun das Geld an das vom Käufer genannte Transportunternehmen, das laut LKA in Belgien sitzt, sehen Sie Ihr Geld nie wieder. Natürlich ist plötzlich auch der Käufer nicht mehr zu erreichen. Sie sind auf den miesen PayPal-Betrug hereingefallen.

Wann es ein Betrugsfall sein könnte

Damit Sie nicht zum Opfer zu werden, sollten Sie folgende Hinweise kennen und doppelt hinsehen, wenn Ihnen diesbezüglich etwas auffällt. Zum Beispiel mutet die Ausdrucksweise des Käufers stark wie von einem Übersetzungsprogramm an. Doch dabei trägt der Interessent einen typisch deutschen Namen. Außerdem behaupten die Abzocker oftmals im Ausland zu leben oder zu arbeiten und daher für die Abholung nicht selbst kommen zu können. Noch ein Indiz, das darauf hindeuten könnte, dass es sich um einen Betrug handelt, ist, dass die Anfragen des Täters allgemein gehalten sind und den zu verkaufenden Artikel nicht direkt thematisieren. Die genauen Wortlaute dabei zu kennen, kann auch dazu beitragen, sich zu schützen. Diese finden Sie hier.

Sollten Sie traurigerweise bereits auf den neuen PayPal-Betrug hereingefallen sein, gehen Sie bitte mit dem Mailverkehr zwischen Ihnen und den Tätern ungehend zur Polizei und setzen Sie zudem Ihre Bank in Kenntnis.

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Sind Sie auch schon mal übers Ohr gehauen worden? In solchen Fällen ist es gut, wenn man seine eigenen Rechte kennt. Möchten Sie sich über diese informieren, können Sie unsere informative Themenseite Ratgeber Recht zur Hilfe nehmen.

Erst neulich wurde ein Betrug im Zusammenhang mit dem beliebten Online-Bezahldienst bekannt. Bei diesem ging es um Betrug bei Ebay-Kleinanzeigen mit PayPal.

Viele Verkäufer sind untröstlich, wenn ihnen ein solcher Betrug im Netz widerfährt. Es ist aber auch enorm ärgerlich, wenn man sein Hab und Gut im Netz verkauft, um etwas mehr Geld in der Tasche zu haben und dabei dann betrogen wird. Möchten Sie etwas mehr im Portemonnaie haben, geht das nicht nur durch den Verkauf Ihrer Sachen, in Alltagssituationen, wie beispielsweise beim Einkaufen, lässt sich auch gut sparen.

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