Aktualisiert: 09.06.2020 - 21:07

Unglaubliche Veränderung Ex-Drogensüchtige zeigt Vorher-Nachher-Bilder

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Drogensucht, beispielsweise nah Heroin, kann Leben zerstören. (Symbolbild)

Foto: iStock.com/Rachaphak

Drogensucht, beispielsweise nah Heroin, kann Leben zerstören. (Symbolbild)

Nichts für empfindliche Gemüter: Die Vorher-Nachher-Bilder der Ex-Drogensüchtigen Amber zeigen ihren Kampf.

Schockierende Vorher-Nachher-Bilder von Drogensüchtigen warnen normalerweise anschaulich vor dem Verfall, den Drogen bei Menschen auslösen können. Umso erfreulicher ist es, wenn solche Bilder das Gegenteil dokumentieren: Amber Hoffmann aus Washington hat ihre Drogensucht überwunden!

Drogensüchtige: Vorher-Nachher-Bilder zeigen ihren Kampf

Nach eigenen Angaben war die 24-Jährige abhängig von Crystal Meth und Heroin – beide Drogen haben ein extrem hohes Schadenspotential und zerstören das Leben derer, die ihnen verfallen sind, oft komplett. Ambers Vorher-Fotos legen nahe, dass sie keine Ausnahme darstellt: Die Bilder zeigen eine abgemagerte, ungepflegt und ungesund wirkende junge Frau, die beinahe mehr tot als lebendig scheint. Ihr Gesicht zieren die für harten Drogenkonsum typischen Flecken und ihre Arme sind übersät von den Einstichnarben der Heroin-Spritzen. Die Bildunterschrift bestätigt, was die Bilder zeigen: Nur noch 46 Kilo habe sie gewogen, schreibt Amber. Sie habe auf der Straße gelebt, durch ihre Drogensucht ihr Herz mehrfach geschädigt und darauf gewartet, zu sterben. Ein aussichtsloser Fall – so wirkt es zumindest.

Doch Amber hat die Kurve gekriegt. Seit 9 Monaten ist sie clean, ihr Nachher-Foto zeigt eine strahlende, lebensfroh wirkende Frau. "Ich habe mich nicht um den Winkel des Bildes gekümmert, ich wollte einfach zeigen, wie glücklich ich bin", schreibt die 24jährige. Gleichzeitig sagt sie klar, welcher Kampf hinter ihr liegt: "Ich habe monatelang im Krankenhaus gekämpft, eine Herzoperation überlebt und 20 Kilo zugenommen. Ich habe einen Platz gefunden, an dem ich wohnen kann und meine Familie und meine beiden Katzen helfen mir." Gleich mehrmals postet sie in sozialen Netzwerken ihre Vorher-Nachher-Fotos. Ihre Begründung: "Meine Geschichte ist wichtig. Genesung ist möglich – und sie ist es wert!"

Fiese Fake-Vorwürfe

Das Feedback, das die junge Frau erhält, ist überwiegend positiv. Die meisten gratulieren ihr zu ihrer Genesung, freuen sich für sie und fühlen sich durch sie inspiriert. Doch es gibt auch andere Stimmen: Einige werfen ihr vor, dass ihre Vorher-Nachher-Fotos ein Fake seien. Die Begründung: Die Frauen auf den Fotos können unmöglich die gleiche Person sein. Amber wiederlegt diese Vorwürfe, indem sie noch mehr Bilder postet – "ich sollte das wirklich nicht tun müssen", kommentiert sie ihre Reaktion. Die Fake-Vorwürfe zeigen einmal mehr, wie unglaublich Ambers Veränderung ist. Die junge Frau kann stolz auf sich sein!

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Immer wieder schön, Geschichten mit einem Happy End zu hören. Ein glückliches Ende nahm auch die Geschichte vom süßen Rehkitz, das aus Feuersbrunst gerettet wurde. Oder aber diese Story, in der aus einem geretteten Streuner ein Disney-Star wurde.

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