20.05.2020 - 17:33

Kleinere Spieße Verluste für Dönerbuden: Warum die Corona-Krise auch hier zuschlägt

Eigentlich sind die Dönerspieße mit einer großen Menge an Fleisch bestückt. Da in Corona-Zeiten aber die Nachfrage nach Döner gesunken ist, sind sie kleiner geworden.

Foto: iStock/Katharina13

Eigentlich sind die Dönerspieße mit einer großen Menge an Fleisch bestückt. Da in Corona-Zeiten aber die Nachfrage nach Döner gesunken ist, sind sie kleiner geworden.

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass die Dönerspieße jetzt nicht mehr so prall aussehen? Tatsächlich hängt an ihnen aktuell weniger Fleisch. Schuld ist – wie bei so vielem – die Corona-Krise…

In der Zeit, in der die Restaurants geschlossen waren, rannten viele fast alternativlos zum Dönerladen – würde man meinen. Doch ganz so ist es nicht! Statt einem dicken Plus, verzeichnen viele Dönerbuden einen Umsatzrückgang während der Corona-Krise. Was ist los? Warum profitieren die Kebab-Ladenbetreiber nicht so wie gedacht? Ein Blick auf die Standorte gibt Aufschluss…

Dönerläden in der Krise: Warum sie in Corona-Zeiten Verluste machen

Der Konsum des köstlichen Fladenbrotes mit Salat und Fleisch war in den letzten Wochen rückläufig, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete. Atdid, der Verein türkischer Dönerhersteller in Europa, konnte nur ein Viertel seines sonstigen Umsatzes erwirtschaften. Auch die Konkurrenz, Alan Döner, war ähnlich betroffen. Mittlerweile habe sich die Situation gebessert, wenn sie auch nicht auf dem Stand von vor der Corona-Krise ist. Aber zum Ausbruch der Pandemie fiel auch hier die Hälfte des Umsatzes weg. Die Imbisse bestellten nur noch kleinere Fleischspieße. Während vor Corona-Zeiten die Grillspieße im Durchschnitt 25 kg Fleisch trugen, waren es jetzt nur noch 10 kg.

Dönerläden in Städten leiden mehr

Doch nicht alle Dönerläden sind gleich stark vom Umsatzrückgang betroffen. In den Städten sei das Phänomen stärker ausgeprägt. Denn hier leben die Dönerbuden oftmals zu großen Teilen von Laufkundschaft, unter dieser Touristen. Die Dönerbetreiber in ländlichen Gebieten können sich hingegen glücklicher schätzen. Sie haben meist feste Kundschaft und nicht selten auch einen Lieferservice, sodass das Geschäft mit dem Döner hier nicht so stark eingebrochen ist wie bei ihren städtischen Nachbarn.

Weniger Döner, dafür mehr Pizza! Das sind die TK-Lebensmittel, die in der Corona-Krise die Verkaufsschlager waren.

Wussten Sie, dass Sie das köstliche Fladenbrot mit Fleisch auch ganz einfach zuhause kreieren können? So machen Sie den Döner einfach selbst!

Nicht nur auf die Dönerladen hat sich die Corona-Pandemie ausgewirkt, auch auf andere Teile unseres Essen. Im Video sehen Sie, warum Lebensmittel durch Corona teurer werden könnten:

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Auf unserer Themenseite Coronavirus können Sie sich einen Überblick verschaffen, was die Corona-Krise traurigerweise noch angerichtet hat. Außerdem finden Sie dort viele interessante Artikel zu Ihrem Schutz und zu den aktuellen Lockerungen.

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