Aktualisiert: 22.05.2020 - 18:33

So einfach geht es! Nachhaltig leben: Mit 12 Tipps zum umweltbewussten Haushalt

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Mit ein paar simplen Tricks können Sie Ihren Haushalt nachhaltig und umweltbewusst gestalten.

Foto: iStock / monkeybusinessimages

Mit ein paar simplen Tricks können Sie Ihren Haushalt nachhaltig und umweltbewusst gestalten.

Nachhaltigkeit wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Viele denken, dass ein umweltbewusster Lebensstil sie in ihrem täglichen Leben einschränkt. Ein Irrglaube, denn mit ein paar Tipps und wenig Aufwand können Sie ihren eigenen Haushalt nachhaltig gestalten. Wir zeigen ihnen, wie das geht.

Ein nachhaltiger Lebensstil ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern in vielen Bereichen auch gut für den Geldbeutel. Wir zeigen Ihnen 12 Tipps, wie Sie Ihren Haushalt umweltbewusst gestalten können.

Mit diesen 12 Tipps schonen Sie die Umwelt und Ihren Geldbeutel

1. Standby-Modus

Geräte verbrauchen im Standby-Modus zwar wenig Energie, aber dennoch verbrauchen sie weiter nutzlos Strom. Tipp: Benutzen Sie abschaltbare Steckerleisten. In der Regel gilt: Wenn Sie das Gerät länger als eine Stunde nicht benutzen, sollten Sie es komplett ausschalten.

2. Achten Sie auf das richtige Putzmittel

Die richtige Dosierung und die Wahl des Reinigungsmittels ist sehr wichtig für die Umwelt – pro Jahr gelangen ca. 220.000 Tonnen Haushaltsreiniger und 260.000 Tonnen Geschirrspülmittel in den Abfluss. Das belastet das Wasser und somit nicht zuletzt die Umwelt enorm. Mit einem Allzweckreiniger, einem Handspülmittel, Scheuermilch und sauren Reinigern, die Zitronensäure enthalten, können Sie den gesamten Haushalt reinigen. Und das Beste daran: Diese Reiniger enthalten keine umwelt- und gesundheitsgefährdenden Schadstoffe. Es gibt auch extra umweltschonende Reiniger, die Frische in Ihr Zuhause zaubern.

3. Heizung richtig regulieren

Wussten Sie, dass jedes Grad weniger bis zu sechs Prozent an Heizenergie spart? Wer seine Wohnung auf 20 Grad anstatt auf 24 Grad stellt, was im Übrigen auch die empfohlene Raumtemperatur ist, spart satte 24 Prozent an Heizenergie. Da freut sich nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihr Geldbeutel! Und wer kuschelt sich nicht lieber abends mit seinem Partner in eine warme Decke?

4. Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden

Bewusst einkaufen ist enorm wichtig, wenn es um ein nachhaltiges Leben geht. Deswegen gilt: Kaufen Sie nur das, was Sie auch wirklich brauchen. Pro Person werden 82 Kilogramm pro Jahr weggeworfen. Auch beim Einkauf selbst ist es wichtig, darauf zu achten, wo die Lebensmittel herkommen. Achten Sie stets darauf, regional einzukaufen. Es gibt außerdem viele Lebensmittel, die unheimlich viel Wasser in der Produktion verbrauchen – diese sollten nicht zu Ihren tagtäglichen Einkäufen gehören. Auch Fleisch verbraucht sehr viel Wasser in der Produktion. Keine Sorge, ganz müssen Sie nicht auf Fleisch verzichten – aber wie wäre es mit der Einführung von „Veggie-Days“? Das ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch geldsparend. Es gibt viele tolle Rezepte für Familien, die sogar Kindern schmecken! Probieren Sie doch mal ein neues Kochbuch aus?

5. Eigener Beutel zum Einkaufen

Statt sich eine Plastiktüte in Ihrem Supermarkt zu kaufen, greifen Sie lieber auf einen Stoffbeutel zurück. Der sieht nicht nur stylisch aus, sondern ist auch noch super umweltbewusst.

Auch beim Obst und Gemüse können Sie auf die Plastiktüten verzichten – mit einem geeignetem Netz lassen sich diese auch so einwandfrei transportieren.

6. Müll richtig trennen und sparen

Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist die Mülltrennung, wenn es um das Thema Umweltbewusstsein gilt. Trotzdem ist es besser, den produzierten Müll so gering wie möglich zu halten. Schon beim Einkauf können Sie darauf achten, wiederverwendbare Produkte und Mehrweg- statt Einwegprodukte zu kaufen. Außerdem sollten Sie Ihre alte Kleidung, Schuhe und auch Möbel nicht einfach wegwerfen – verschenken oder verkaufen Sie sie lieber. Online gibt es dafür viele verschiedene Plattformen. Oder Sie werten Ihre alten Kleiderstücke mit ein paar wenigen Tipps einfach selber auf!

Auch Möbel können fair und nachhaltig sein. Das Onlineportal baur.de bieten eine große Auswahl an fairen Möbeln. Die sind nicht nur gut für Ihr Zuhause, sondern auch für Ihr Gewissen! Diese Möbel wurden zu fairen Bedingungen unter Nutzung von kontrollierten Ressourcen produziert.

7. Bewusst duschen und baden

In der Regel gilt – duschen ist allgemein umweltfreundlicher als baden. Aber aufgepasst! Das ist nicht in jedem Fall so. 140 Liter verbraucht eine Person bei einem Vollbad – beim Duschen fließen ca 20 Liter pro Minute durch die Leitung. Das bedeutet übersetzt: Eine Dusche, die länger dauert als sieben Minuten, ist nicht zwangsläufig umweltfreundlicher als Baden. Um das zu verhindern: Achten Sie drauf, in der Dusche das Wasser auszustellen, während Sie sich shampoonieren. Gleiches gilt beim Zähneputzen und Hände waschen. Wasser, das nicht fließt, wird auch nicht verbraucht!

8. Nachhaltige Mode

Generell gilt: Günstige Kleidung ist nicht immer umweltschädlich, genauso wie teure Mode nicht gleich umweltfreundlich ist. Deshalb gilt: Achten Sie stets darauf wo Ihre Kleidung hergestellt wird und von welchem Hersteller sie stammt. Es gibt auch viele Modelabels, die auf faire Mode spezialisiert sind. Alternativ können Sie auch tolle Teile auf Second-Hand-Plattformen erwerben. Oder Sie werten Ihre alte Kleidung einfach selber auf!

Bei About You finden Sie eine umfangreiche Auswahl an fairer und nachhaltiger Mode. Die sieht nicht nur schick aus, sondern ist auch für einen fairen Preis zu kaufen.

9. Sparsam Wäsche trocknen

Die Wäsche auf dem Wäscheständer trocknen zu lassen, ist natürlich die umweltfreundlichere Variante. Aber es reicht auch schon, wenn Sie Ihre Wäsche bewusst trocknen. Das bedeutet: Nur Kleidungsstücke, die tatsächlich getrocknet werden sollten, sollten bei Ihnen im Wäschetrockner landen. Übrigens: Auch beim Kauf Ihres Wäschetrockners können Sie schon Energie sparen – achten Sie beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse des Trockners. A+++ hat den niedrigsten Stromverbrauch.

Otto bietet eine riesengroße Auswahl an Wäschetrocknern, die alle mit ihrer Energieeffizienzklasse überzeugen. Stöbern Sie sich dort gerne durch, Sie werden mit Sicherheit ein passendes Angebot finden.

10. Waschen bei geringen Temperaturen

Die Faustregel ist: Je heißer die Wäsche, desto höher der Energieverbrauch. Obwohl der 90°-Waschgang bei vielen Waschmaschinen zwar existiert – benutzen sollte man ihn lieber nicht. Auch die Vorwäsche verschwendet unnötige Energie und ist meistens nicht notwendig. Außerdem sollte stets darauf geachtet werden, dass die Waschmaschine zum Zeitpunkt des Waschens auch wirklich voll ist. Je weniger sie benutzt werden muss, desto unweltfreundlicher. Es gibt mittlerweile auch Waschmaschinen mit speziellen umweltfreundlichen Programmen.

Solche Waschmaschinen finden Sie auch auf Otto.de. Aufgepasst! Bei Otto gibt es gerade bis zu 50% auf viele Premium-Waschmaschinen. Wenn Sie schnell sind, ergattern Sie vielleicht ein wahres Schnäppchen!

11. Türen und Fenster richtig abdichten

Undichte Fenster und Türen verschwenden in der Regel wertvolle Energie. Experten zufolge können bis zu 27 Prozent der zum Heizen verbrauchten Luft verloren gehen. Mit dem passenden Abdichtungsklebeband lassen sich Ihre Fenster und Türen im Handumdrehen verdichten!

13. Alte Textilien wiederverwenden

Alte und kaputte T-Shirts, Bettwäsche oder Bettlaken müssen Sie nicht zwangsläufig sofort entsorgen. Sie können diese auch einfach umfunktionieren und daraus stylische Putzlappen oder ähnliches herstellen.

Tipps und Tricks, wie Sie ihr Badezimmer plastikfrei und umweltschonend einrichten können, sowie nützliche Tipps, um die Küche von Plastik zu befreien, finden Sie auf unseren Themenseiten. Dort finden Sie ebenfalls tolle Haushaltstipps und Tricks für ein nachhaltiges Leben.

In diesem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie ohne großen Auswand große Mengen an Wasser sparen können:

Tipps zum Wasser sparen im Alltag
Tipps zum Wasser sparen im Alltag

Quellen: brigitte.de, careelite.de, projekt-enera.de

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