14.05.2020 - 12:51

Nach wochenlangem Homeoffice Zurück im Büro: Das ändert sich jetzt für alle Angestellten

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Büroarbeit in Corona-Zeiten (Symbolbild).

Foto: Fileopen Creation/Shutterstock.com

Büroarbeit in Corona-Zeiten (Symbolbild).

Bald ist es wieder soweit: Nicht mehr lange und die lange Zeit im Homeoffice hat endlich ein Ende und die Rückkehr ins Büro steht bevor. Trotz aller Wiedersehensfreude gibt es einige Regeln und Veränderungen zu beachten. Was neben der Husten- und Nies-Etikette noch eingehalten werden muss und ob man bei der Arbeit im Büro jetzt auch Schutzmasken tragen muss, lesen Sie hier.

Vor einigen Wochen wurde der Büro-Alltag in den meisten Unternehmen auf ein Minimum beschränkt und die Arbeit wurde aus dem Homeoffice weitergeführt. Nun heißt es bald: Bye Bye Homeoffice und Willlkommen zurück im Büro. Was Sie jetzt im Büro-Alltag alles beachten müssen und ob Sie während der Arbeit Schutzmasken tragen müssen, erfahren Sie hier.

Bye, Bye, Homeoffice: Das müssen die Angestellten jetzt bei ihrer Rückkehr ins Büro beachten

Seit Wochen beeinflusst die Corona-Krise unser Leben. Viele haben fast ausschließlich im Homeoffice gearbeitet. Doch der Büroalltag lässt nicht mehr lange auf sich warten. Nach und nach kehren immer mehr Menschen an ihre Arbeitsplätze zurück. Darauf gilt es jetzt besonders zu achten.

Masken, Desinfektionsmittel und mehr

Arbeiter, die die öffentlichen Verkehrsmittel zum Büro nehmen müssen, kommen ohnehin nicht ohne Masken aus. Aber auch am Arbeitsplatz sollten diese aufgesetzt werden, wenn sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten. Hier gilt natürlich – wie überall – auch ein Abstandsgebot. Ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern sollte ebenso am Schreibtisch eingehalten werden.

Kann dies wegen zu vielen Mitarbeitern auf engem Raum nicht sinnvoll bewerkstelligt werden, empfiehlt es sich, dass Arbeitgeber zum Beispiel geeignete Anwesenheitspläne erstellen – und nur ein Teil der Belegschaft tatsächlich ins Büro kommt, während andere weiterhin aus dem Homeoffice arbeiten. Das empfiehlt beispielsweise auch die Industrie- und Handelskammer (IHK).

Zudem müssen Arbeitgeber geeignete Schutzmaßnahmen zur Verfügung stellen, die sich je nach Branche allerdings unterscheiden. Hierzu zählt unter anderem die Bereitstellung von Desinfektionsmittel, um etwa Tastaturen zu reinigen. Wer keinen Kundenkontakt hat, kann im Regelfall auf Trennscheiben und dergleichen verzichten. Um möglichen Kontakt zusätzlich zu vermeiden, bietet es sich außerdem an, Meetings weiterhin online abzuhalten.

Erster Punkt auf der Tagesordnung

Wer das Büro betritt, sollte unterdessen zuallererst einen Abstecher zum nächsten Waschbecken machen, um dort gründlich seine Hände zu waschen. Besonders wenn Arbeitsplätze von unterschiedlichen Angestellten benutzt werden, sollten zudem Maus, Tastatur und die Arbeitsfläche desinfiziert werden. Auch der Einsatz von Schutz- oder Einmalhandschuhen ist denkbar. Außerdem sollten anderweitig häufig berührte Flächen wie Türgriffe regelmäßig gereinigt werden.

Beim Husten und Niesen besteht besonders hohe Coronavirus-Ansteckungsgefahr für Kollegen. Daher: Wer sich krank fühlt, bleibt bitte von vorne herein zuhause. Falls ein plötzlicher, einfacher Huster oder ein Niesanfall kommt, sollte natürlich eine entsprechende Etikette von allen Mitarbeitern eingehalten werden. Statt Mund oder Nase zuzuhalten, sollte ein Taschentuch zur Verwendung kommen. Ist dies nicht möglich, dann lieber in die Armbeuge statt in die Hand husten. Benutzte Taschentücher sollten daraufhin direkt entsorgt werden – und selbstverständlich sollte auch hier Abstand gehalten werden. Weiterhin sollte momentan zudem davon abgesehen werden, sich mit Handschlag zu begrüßen.

Wie Sie sich richtig vor dem Coronavirus schützen können und hilfreiche Tipps und Tricks für die perfekte Struktur im Homeoffice finden Sie auf unserer Themenseite zum Coronavirus.

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