Aktualisiert: 14.05.2020 - 14:32

Hündin wurde schwer verletzt Als Welpe in die Schnauze geschossen: So geht es Millie heute

Hündin Millie wurde in die Schnauze geschossen. heute geht es ihr nach mehreren OPs wieder gut. (Symbolfoto)

Foto: iStock / YesKatja

Hündin Millie wurde in die Schnauze geschossen. heute geht es ihr nach mehreren OPs wieder gut. (Symbolfoto)

Millie ist eine fröhliche Hündin – trotz eines schrecklichen Schicksals: Ihr wurde die halbe Schnauze weggeschossen! Viele OPs musste das tapfere Tier über sich ergehen lassen...

Wer tut so etwas bloß? Millie war ein Welpe, ein kleines Baby sozusagen, als ihr ins Gesicht geschossen wurde. Blutüberströmt und halbtot wird sie gefunden. Eine Britin nimmt sich des verstörten Tiers an, päppelt die Hündin wieder auf und sorgt dafür, dass sie wieder ein halbwegs normales Leben führen kann. Wie es Hündin Millie nach mehreren OPs an ihrer lädierten Schnauze geht.

Schnauze zerschossen: Wie es Hündin Millie nach mehreren OPs geht

Als eine Tierschützerin Millie irgendwo in Russland im Straßengraben aufgabelt, ist nicht mehr viel Leben in der kleinen Hündin. Sie nimmt sie trotzdem mit und schafft es, sie zu retten. Doch das Tier ist übel zugerichtet: Die halbe Schnauze ist ihm weggeschossen worden. Ein Wunder, dass Millie nicht nur überlebt, sondern trotz ihrer schweren Verletzungen Nahrung zu sich nehmen kann.

Die Britin Kasey Carlin erfährt über eine Tierschutzseite vom Schicksal der kleinen Hündin. Dem britischen Boulevard-Magazin Metro erzählt sie im Februar 2020: "Als ich sie sah, habe ich mich sofort in sie verliebt. Sie hatte keine Nase und noch keinen Schlauch, um mit dessen Hilfe zu atmen und zu riechen, aber sie war in ihren Videos einfach so glücklich. Mein Herz schmolz und ich musste sie haben."

Statt der Nase ein Schlauch: Millie wird operiert

Kasey Carlin nimmt Kontakt mit dem russischen Tierheim auf, in dem sich Millie mittlerweile befindet. Sie erfährt, dass das Tier dringend eine OP benötigt, um weiterleben zu können. Also fängt die 25-Jährige an, Spenden zu sammeln. Sie setzt alle Hebel in Bewegung und hat den Betrag in rund einer Woche zusammen.

Und so wird Millie operiert, bekommt da, wo einmal ihre Nase war, einen schmalen Schlauch eingesetzt. Kasey berichtet auf ihrer Instagram-Seite: "Millie ist in jeder Hinsicht ein normaler Hund, außer ihrem Aussehen. Sie kann durch eine künstliche Nase, die ihr von Tierärzten angepasst wurde, wieder riechen und atmen. Ihre Nase wurde verkürzt, nachdem ihre Kieferknochen durch die Schüsse zerschmettert wurden. Sie ist so glücklich und voller Leben!" In einer weiteren OP musste der Hündin das rechte Auge entfernt werden. Mittlerweile lebt sie in Brighton bei Kasey Carlin und deren drei weiteren Hunden.

Zunge ist für die verkürzte Schnauze zu lang

Wer sich die Fotos von Millie ansieht, kann natürlich erkennen, dass sie an der Schnauze operiert wurde – auch wenn das Loch mit dem Schlauch mittlerweile nicht mehr sichtbar ist, das Werk einer anderen OP. Vor allem aber sieht man, dass ihre Zunge viel zu lang für die jetzt verkürzte Schnauze ist. Kasey Carlin berichtet: "Sie kann normal essen und auch trinken, obwohl diese lange Zunge im Weg ist (..). Millie kann rennen, springen, spielen, kauen und Küsse geben wie jeder andere Hund." Außerdem, so betont die Britin, würde Millie sogar noch über eine längere Schnauze verfügen als etwa Möpse und Bulldoggen. Da hat sie recht...

Tatsächlich ist Millie in der Lage, ihre gesamte Zunge in den Mund zu stecken. Dennoch: Sie ist zu lang für ihre kurze Schnauze und hängt ihr in der Regel meist sehr lange aus dem Maul heraus, so dass sie austrocknet. Es könnte gut sein, informiert Kasey Carlin über Instagram, dass die Hündin eine weitere OP benötigen wird. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass Millie ein offensichtlich glückliches Tier ist, das sein Dasein genießt. Wie schön, dass es Menschen wie Kasey Carlin gibt, die so etwas möglich machen!

Und wie wunderbar, dass diese anfänglich so unendlich traurige Geschichte ein gutes Ende genommen hat!

Kennen Sie diese rührende Begebenheit? Ein Junge opfert sein Erspartes, um ein Küken im Krankenhaus retten zu lassen. Das hatte der Sechsjährige nämlich versehentlich mit seinem Fahrrad überfahren... Und auch diese Geschichten gehen zu Herzen: Etwa die einer Hündin, die ihr gestürztes Herrchen 20 Stunden lang bewacht . Schön auch zu lesen, wie Ikea bei einem Unwetter Straßenhunden Obdach im Showroom bot. Noch viel mehr Geschichten lesen Sie auf unserer Themenseite Haustiere.

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