Aktualisiert: 29.04.2020 - 20:37

Ärzte appellieren an uns 1-Jährige Leah besiegt Coronavirus trotz schwerer Vorerkrankungen

Trotz ihrer Vorerkrankungen schaffte es die kleine Leah gegen das Coronavirus anzukämpfen (Symbolbild).

Foto: imago images / Xinhua

Trotz ihrer Vorerkrankungen schaffte es die kleine Leah gegen das Coronavirus anzukämpfen (Symbolbild).

Das Coronavirus kann, gerade bei Menschen in Risikogruppen, einen schweren Verlauf nehmen und gar zum Tode führen. Auch die ganz Kleinen werden nicht verschont. Die 1-jährige Leah aus England kämpfte nun gegen das Virus und um ihr Leben.

Die Welt kämpft immer noch gegen die Coronavirus-Pandemie an. Auch wenn es vielleicht schwer fällt, weil die Vorsichtsmaßnahmen bezüglich der Eindämmung des Virus schon gefühlt eine halbe Ewigkeit bestehen – weiterhin gilt es, den Mindestabstand einzuhalten und die Hygienevorkehrungen zu beachten, denn nur so schützen wir uns unsere Liebsten ausreichend. Dass das Coronavirus mit einem schweren Verlauf auch nicht vor den Kleinsten Halt macht, zeigt die folgende Geschichte aus England. Die 1-jährige Leah stemmte sich gegen das Coronavirus und kämpfte sich zurück ins Leben.

1-Jährige mit Vorerkrankungen überlebt Erkrankung mit Covid-19

Leah ist in ihrem Alter bereits ein ganz tapferes Mädchen. Die Kleine kam als Frühchen nach nur 32 Wochen und 5 Tagen Schwangerschaft zur Welt. Sie leidet unter einem angeborenen Herzfehler und entwickelte eine chronische Lungenerkrankung.

Obwohl Leah noch ganz am Anfang ihres jungen Lebens steht, musste sie bereits den Großteil ihres Daseins in Krankenhäusern verbringen, um dort operiert und behandelt zu werden. Im Sommer soll sie erneut operiert werden, um ihren Herzfehler zu versorgen.

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Die 1-Jährige, die mit ihrer Familie in England lebt, hat es also schon schwer genug. Doch auch das Coronavirus verschonte sie nicht. Mit ihren Vorerkrankungen war eine Infektion mit dem Virus besonders gefährlich.

Es war doch kein gewöhnlicher Husten

Aufgrund ihrer Erkrankungen kommt jede Woche eine Krankenschwester ins Haus der Familie Peters, um sich um das kleine Mädchen zu kümmern. "Die Krankenschwester nahm die Herzwerte, stellte fest, dass sie niedrig waren", so die Eltern. Zuvor waren die Eltern davon ausgegangen, dass ihre Tochter nur an einer Erkältung litt. Doch die Herzwerte alarmierten sie. Mutter Agata Peters erinnert sich: "Vor ein paar Wochen haben wir bemerkt, dass Leah ein bisschen Husten hatte. Wir haben angenommen, dass es eine Erkältung sei – nichts übermäßig Besorgniserregendes."

Glücklicherweise registrierte die Krankenschwester den niedrigen Herzschlag neben dem Husten des Kindes und alarmierte sofort einen Krankenwagen. So kam die kleine Patientin Ende März in das Bostoner Pilgrim Hospital in Lincolnshire in England. Sie wurde sofort in der Notaufnahme behandelt und die Ärzte gaben ihr Sauerstoff. Dann folgte die Diagnose der Ärzte: Die 1-Jährige war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Den Eltern wurde erst später mitgeteilt, dass ihre Tochter getestet worden sei und das Ergebnis zeige, dass die Kleine sich mit dem Virus angesteckt habe. Mutter Agata Peters sagte, dass sie wirklich überrascht gewesen seien.

"Sie ist eine kleine Kämpferin und hat uns alle überrascht"

Aufgrund der vorliegenden Herzschwäche ihrer Tochter hatten die Eltern bereits zuvor über die Gefahren einer Erkrankung mit dem Covid-19 Virus für ihre Tochter gesprochen und sich Sorgen gemacht: "Wir hatten befürchtet, dass sie wirklich kämpfen müsste, wenn sie sich infizieren würde."

Doch ihre kleine Tochter Leah hatte ganz viel Glück in dieser misslichen Lage. Sie konnte bereits am Tag nach dem Erhalt der Testergebnisse wieder nach Hause geschickt werden, wo es ihr sehr gut gehe. "Sie ist eine kleine Kämpferin und hat uns alle überrascht."

Mama Agata Peters ist den behandelnden Ärzten ihrer Tochter unendlich dankbar: "Wir hätten von diesem Team nicht mehr verlangen können. "Danke" ist einfach nicht genug, es beschreibt nicht, wie dankbar wir alle sind!"

Das Krankenhaus veröffentlichte die Geschichte der kleinen Leah auf ihrer Webseite und auch die Mediziner äußerten sich zum Fall der 1-Jährigen: "Leah ist eine von über 130 Patienteninnen und Patienten, die unser Krankenhaus nach einer Covid-19-Erkrankung wieder verlassen konnten."

Eine Botschaft der Mediziner, die uns alle angeht

Mit der Geschichte von Leah möchten die Mediziner aber auch eine wichtige Botschaft raus in die Welt schicken, die uns alle betrifft: "Unterstützen Sie das Krankenhaus, indem Sie zuhause bleiben. Es macht wirklich einen Unterschied – also machen Sie bitte weiter so." Denn nur, wenn wir alle mithelfen und solidarisch auch mit den Schwächsten in dieser Krise sind, können wir gesund und mit erhobenem Haupt diese außergewöhnliche Situation für die Menschheit meistern...

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