20.04.2020 - 21:23

Deutsche Bundesbank Privatvermögen auf Rekordniveau: So reich waren die Deutschen Ende 2019

Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen: Die Deutschen waren Ende 2019 so reich wie nie zuvor.

Foto: iStock / Elena Mamai

Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen: Die Deutschen waren Ende 2019 so reich wie nie zuvor.

Vor der Coronakrise waren die Deutschen in der Summe so reich wie nie. Lesen Sie mal, wie viele Milliarden Euro in Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen stecken.

Die Menschen in Deutschland waren Ende vergangenen Jahres so vermögend wie nie zuvor. Obwohl der Zinssatz niedrig war und trotz stagnierender Konjunktur, stieg das Geldvermögen auf einen sagenhaften Rekordwert. Lesen Sie mal, wie reich die Deutschen Ende 2019 waren.

Reich wie nie: Hohes Privatvermögen der Deutschen

Private Haushalte haben laut der Deutschen Bundesbank insgesamt hohe Geldvermögen in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen. Bis Ende des vierten Quartals 2019 beläuft sich dieser Rekordwert auf rund 6458 Milliarden Euro.

Gegenüber dem Vorquartal war das sogar ein Anstieg um 126 Milliarden Euro oder zwei Prozent, meldete die Notenbank in Frankfurt. Der Zuwachs seien demnach auch Kursgewinne bei Aktien an den Börsen.

Rekordwert von rund 6458 Milliarden Euro

Das Privatvermögen der deutschen Sparer betrug damit netto, nach Abzug der Schulden, ca. 4583 Milliarden Euro, und stieg deutlich um 111 Milliarden. Interessant ist: Die Bundesbank berücksichtigt bei der Berechnung keine Immobilien. Auch erfährt man aus der Aufstellung nichts über die Vermögensverteilung.

Bargeld und Bankeinlagen weiter beliebt

Laut Bundesbank setzten Sparer weiter auf Bargeld und Bankeinlagen, wegen der Zinsflaute nicht unbedingt gewinnbringend, aber dafür schnell verfügbar. Außerdem investierten die Deutschen mehr Geld in Versicherungen zur Altersvorsorge und Investmentfonds. 13 Milliarden Euro mehr Investments in Fondsanteile, dafür vier Milliarden Euro weniger in Sparbriefe und Spareinlagen wegen der Niedrigzinsen. Die Ansprüche gegenüber Versicherungen hingegen nahmen um 18 Milliarden Euro zu.

Wohnungsbaukredite, Investmentfonds und Altersvorsorge

Der Niedrigzins wurde dagegen genutzt, um günstig Geld zu leihen, besonders Wohnungsbaukredite waren weiter stark nachgefragt. Dennoch fiel die Neuverschuldung geringer aus als im dritten Quartal: Die Verbindlichkeiten der Privathaushalte zum Ende vergangenen Jahres lagen bei 1876 Milliarden Euro.

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