06.04.2020

Im Kampf gegen das Virus Coronavirus: Höheres Limit beim kontaktlosen Bezahlen

Wenn Sie im Supermarkt momentan kontaktlos bezahlen, dann machen Sie auch den Mitarbeitern an der Kasse damit eine große Freude. Jetzt wird auch das Limit hochgesetzt.

Foto: imago images / Panthermedia

Wenn Sie im Supermarkt momentan kontaktlos bezahlen, dann machen Sie auch den Mitarbeitern an der Kasse damit eine große Freude. Jetzt wird auch das Limit hochgesetzt.

Viele Menschen sind den Aufforderungen im Supermarkt gefolgt und zahlen momentan vermehrt kontaktlos. Auf diese Weise sollen unnötige Kontakte mit Bargeld und einer eventuellen Schmierinfektion vermieden werden. Nun gibt es eine Neuerung.

Um die Coronavirus-Pandemie weiterhin einzudämmen und Neuansteckungen mit Sars-CoV-2 zu vermeiden, sind wir in unserem Handeln alle gefragt. Viele Verbraucher im Supermarkt sind der Bitte der Supermarkt-Mitarbeiter gefolgt und zahlen mittlerweile kontaktlos, um das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus für sich selbst und andere gering zu halten. Um ein Kontakt mit dem Gerät bei der Pin-Eingabe zu vermeiden, soll nun auch das Limit beim kontaktlosen Bezahlen erhöht werden.

Coronavirus: Limit beim kontaktlosen Bezahlen wird erhöht

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) teilte nun mit, dass schon bald Beträge bis 50 Euro mit dem Verfahren des kontaktlosen Bezahlens zahlbar sein sollen. Denn die deutschen Banken und Sparkassen wollen nun im Zuge der Corona-Krise das Limit für das kontaktlose Bezahlen ohne Pin-Eingabe erhöhen.

Der Vorteil des kontaktlosen Bezahlens ist, dass die Karte nicht in das Lesegerät gesteckt und an dem Terminal kein Pin eingegeben werden muss. Die Plastikkarte muss nur an das Terminal gehalten werden. Allerdings ist diese Bezahlweise bisher nur bis zu einem Betrag von 25 Euro möglich gewesen. Bei einem höheren Betrag wurde entweder die Eingabe des eigenen Pins oder die Unterschrift fällig. Bei der Anhebung des Limits wird dies erst ab einem Betrag von 50,01 Euro nötig.

Banken entscheiden selbst

Seit der Corona-Krise erfreut sich dieser einfache und schnelle Bezahlvorgang immer größerer Beliebtheit: In den vergangenen Tagen sei mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durchgeführt worden – im Vergleich zu gerade einmal 35 Prozent im Dezember.

Die genaue Umsetzung der Maßnahme ist den jeweiligen Institutionen überlassen. Daher wird es sich je nach Bank unterscheiden, ab wann die Kunden mit der Heraufsetzung des Limits für das kontaktlose Bezahlen rechnen können. Die Regelung, dass die persönliche Pin nach fünf Transaktionen mit der Girokarte oder nach einer Summe von insgesamt 150 Euro eingegeben werden muss, bleibt weiterhin bestehen.

Damit Sie bei den aktuellen Meldungen rund um das Coronavirus auf dem Laufenden bleiben: Corona-Newsticker für jedes Bundesland

Um sich und andere zu schützen – auch wenn dann doch mal der Pin eingegeben werden musste:

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