02.04.2020 - 14:08

Feiern ohne Famile & Freunde Corona-Krise: Kontaktbeschränkungen werden bis nach Ostern verlängert

Kein Osterfest mit Familie und Freunden: Die Kontaktbeschränkungen werden wegen der Corona-Krise mindestens bis zum 19. April verlängert.

Foto: imago images / Klaus Martin Höfer

Kein Osterfest mit Familie und Freunden: Die Kontaktbeschränkungen werden wegen der Corona-Krise mindestens bis zum 19. April verlängert.

Die Corona-Krise ist noch längst nicht überwunden. Das zeigt auch der neue Beschluss von Bund und Ländern – mindestens bis zum Ende der Osterferien sollen die beschlossenen Kontaktbeschränkungen weiter gelten.

Das Coronavirus ist auch in Deutschland noch längst nicht engedämmt. Täglich erreichen uns Nachrichten über steigende Fallzahlen von Infizierten. Damit dieser Trend hoffentlich bald durchbrochen werden kann, haben Bund und Länder einen weiteren Beschluss abgesegnet. Die Kontaktbeschränkungen in Deutschland sollen mindestens bis zum 19. April gelten. Was diese Regelung für Sie bedeutet, erfahren Sie hier.

Kontaktbeschränkungen bis mindestens 19. April beschlossen

Am Mittwoch beschlossen die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten, dass die Kontaktbeschränkungen in Deutschland mindestens bis zum Ende der Osterferien gelten sollen. Die Empfehlung laute zudem, das Osterfest zu Hause zu verbringen.

In einer gemeinsamen Telefonkonferenz von Bundeskanzlerin Merkel, Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder wurden Details zu diesem Beschluss mitgeteilt.

Traditionell ist die Osterzeit eine beliebte Reisezeit. Das lange Wochenende lädt sonst auch dazu ein, Verabredungen innerhalb des Familienkreises zu treffen und sich gegenseitig zu besuchen. In der Corona-Krise sollte darauf verzichtet werden, um weitere Ansteckungen zu vermeiden und so zu helfen, die Pandemie einzudämmen. Besonders alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen gilt es zu schützen – dies kann momentan jeder am besten leisten, indem er Abstand zu anderen Personen hält.

Und so erläutert auch Bundeskanzlerin Merkel, die Bürger "bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren."

Die Bürger werden aufgefordert "generell auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten zu verzichten". Dies gelte sowohl im Inland als auch für überregionale tagestouristische Ausflüge. Die beschlossenen Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April andauern – zu diesem Datum enden in den meisten Bundesländern die Osterferien. Laut Merkel sei es wichtig, dass die entsprechenden Regelungen bundesweit einheitlich gelten.

Neubewertung der Situation erst nach Ostern


Am Dienstag nach Ostern soll die Situation dann neu bewertet werden. Entscheidungshilfe werden dann die Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts liefern. Doch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mahnt auch vor allzu großen Erwartungen einer Normalisierung der Situation: "Es ist nicht zu erwarten, dass ab dem 20. April plötzlich alles wieder so ist wie vorher."

Hamburgs Erster Bürgermeister Tschentscher betonte: "Geduld und Vorsicht sind das Gebot der Stunde." Bundeskanzlerin Merkel ließ verlauten, dass es vor Ostern keinerlei Diskussion über Lockerungen der bestehenden Maßnahmen geben solle.

In diesen Zeiten also besonders wichtig, um die Corona-Krise nicht unnötig zu verlängern: Abstand halten und zu Hause bleiben!

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