01.04.2020 - 15:42

Nebeneffekt von Covid-19 Corona-Krise: Beschränkungen sorgen in deutschen Städten für bessere Luft

Die Luftqualität in Deutschland hat sich durch die Corona-Regelungen und ihre Auswirkungen verbessert.

Foto: imago images / imagebroker

Die Luftqualität in Deutschland hat sich durch die Corona-Regelungen und ihre Auswirkungen verbessert.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie wurden weltweit Ausgangsbeschräkungen verhängt, die zu einem Erliegen des Flugverkehrs und weniger Autoverkehr führten. Geschäfte schlossen und die Menschen sollen, um eine Steigerung der Fallzahlen zu verhindern, zu Hause bleiben. Hier erfahren Sie, welche Auswirkungen diese Maßnahmen auf die Umwelt in Deutschland haben.

Momentan steht das öffentliche Leben in Deutschland fast still. Geschäfte, Kinos, Fitnessstudios sind geschlossen. An eine Urlaubsreise, egal ob per Zug, Auto oder Flugzeug ist aktuell nicht zu denken. Die Devise der Stunde lautet: Möglichst zu Hause bleiben und ansonsten Abstand halten! Die bestehenden Regelungen sollen dafür sorgen, dass sich weniger Menschen anstecken und es zu keiner Überforderung des Gesundheitssystem kommt. Doch auch über die Luftqualität in Deutschland lässt sich ein positiver Nebeneffekt bezüglich der Corona-Regelungen berichten.

Pandemie-Regelungen: Bessere Luft in Deutschland

So sehr wir uns vielleicht dieser Tage auch mal in der Selbst-Isolation langweilen – jeder Einzelne von uns rettet so bequem vom Sofa aus Menschenleben und bewahrt unserer Gesundheitssystem vor einem Ansturm von Patienten mit weiteren Ansteckungen durch das neuartige Coronavirus.


Nun kommt ein positiver Nebeneffekt der aktuellen Beschränkungen des öffentlichen Lebens hinzu. Denn die Luftverschmutzung in deutschen Städten hat seit den Corona-Ausgangsbeschränkungen bereits deutlich abgenommen. Die Europäische Alli­anz für öffentliche Gesundheit EPHA veröffentlichte am Montag einen Vergleich von Satellitenbildern, die Aufnahmen sowohl aus diesem Jahr, als auch aus dem gleichen Vorjahresraum zeigen. Der Satellit "Sentinel-5" machte die Bilder im Zeitraum vom 5. bis 25. März 2019 sowie in derselben Zeit 2020. Für die Großstädte wie Düsseldorf, Köln, Essen oder Frankfurt zeigen sich drastische Unterschiede.

ESA: Europaweit bessere Luft

Die Europäische Weltraumorganisation ESA hatte bereits in der vorigen Woche Aufnahmen für Europa veröffentlicht. Auf diesen war zu sehen, dass die Luftverschmutzung über den meisten europäischen Großstädten und Ballungsräumen seit den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie abgenommen hat. besonders deutlich wurde dies über Paris und Madrid, aber auch dem Ruhrgebiet.

EPHA-Generalsekretär Sascha Marschang sagte: "Das jahrelange Einatmen von dreckiger Luft dürfte die Gesundheit jener geschwächt haben, die jetzt im Kampf auf Leben und Tod gegen Covid-19 stecken." Wenn die Corona-Krise überwunden sei, müsse entschieden gegen Luftverschmutzung vorgegangen werden.

Luftaufnahmen von China hatten übrigens schon vor Wochen ein ähnliches Phänomen gezeigt.

In diesen Zeiten besonders wichtig, um sich selbst und andere zu schützen:

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