Aktualisiert: 31.03.2020 - 18:04

Tierische Unterstützung Hilfe in der Corona-Krise: Hund liefert Einkauf an kranke Nachbarin

Auch Haustiere können einen Teil dazu beitragen, dass die Corona-Krise beispielsweise für Risikogruppen erträglicher wird. In diesem Fall hat ein Hund eine kranke nachbarin mit dem Einkauf versorgt (Symbolfoto).

Foto: imago images / Agentur 54 Grad

Auch Haustiere können einen Teil dazu beitragen, dass die Corona-Krise beispielsweise für Risikogruppen erträglicher wird. In diesem Fall hat ein Hund eine kranke nachbarin mit dem Einkauf versorgt (Symbolfoto).

Dass es in diesen besonderen Zeiten auch um den Zusammenhalt in der Gemeinschaft geht, etwa den Schwächeren unter uns Hilfe zu leisten, zeigt diese herzerwärmende Geschichte aus Colorado.

Unter der Corona-Krise leiden ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen besonders, da sie Risikogruppen darstellen, die besonders auf sich Acht geben müssen. Häufig hilft nur die Selbst-Isolation, um sich vor dem Virus zu schützen und keinem eventuellen schweren Krankheitsverlauf ausgesetzt zu werden. Doch wie hält man soziale Kontakte aufrecht? Wer besorgt die wichtigsten alltäglichen Einkäufe? Zwei Nachbarinnen aus Colorado haben für dieses Problem eine süße und vor allem tierische Lösung gefunden. Golden Retriever Sunny liefert die Einkäufe ins Nachbarhaus.

Hund ist tierische Nachbarschaftshilfe in der Corona-Krise

Renee Hellman leidet an einer Atemwegserkrankung und zählt in diesen Zeiten zu der Risikogruppe, die von dem Coronavirus besonders gefährdet ist. Sie befindet sich in Quarantäne, um sich bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen. Ihre Nachbarin Karen Evelth steht ihr mit Hilfe zur Seite und besorgt für Renee Hellman die notwendigen Einkäufe im Supermarkt.

Wegen der Möglichkeit einer Ansteckung gibt es allerdings ein Problem: Karen kann Renee die Einkäufe leider nicht persönlich vorbeibringen. Doch die beiden schlauen Frauen haben sich etwas Besonderes ausgedacht. Glücklicherweise besitzt Karen ihren treuen Golden Retriever Sunny. Wenn Renee Hellman neue Lebensmittel benötigt, dann holt Sunny die fertige Einkaufsliste bei ihr ab. Ihre hilfsbereite Nachbarin Karen tätigt die notwendigen Besorgungen im Supermarkt und übergibt den Einkauf dann an Sunny. Der Hund liefert dann "frei Schnauze" an Renee ins Nachbarhaus.

"Jeder kann etwas so Kleines tun"

KKTV berichtete über die beiden Frauen. Das Video mit Sunnys "Lieferservice" ist mittlerweile bei Twitter zu finden. Und für Renee Hellman stellt dieser ganz besondere Nachbarschaftsdienst so viel mehr dar als die bloße Versorgung mit Lebensmitteln: "So kleine Dinge, wie etwa Sunnys Besuch, sind toll und fühlen sich gut an. Es ist eine Art des Kommunizierens." Und Nachbarin Karen Evelth ist sich sicher: "Jeder kann etwas so Kleines tun, was aber so sehr weiterhilft."

Das sind die kleinen Geschichten in der Corona-Krise, die uns lächeln lassen und die Hoffnung spenden, dass uns dieser Tage vor allem eines bewusst wird: Das Coronavirus lehrt uns, wie wichtig unsere Menschlichkeit und unsere Gemeinschaft ist. Wenn jeder nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf den Nachbarn achtet, dann können wir auch diese Krise gut gemeinsam meistern.

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Tiere haben wegen der Corona-Krise zur Zeit ja in Tierparks ihre Ruhe. Doch viele sind die ruhige Umgebung nicht gewohnt... Auch das Shedd Aquarium in Chicago hat wegen des Coronavirus momentan keine menschlichen Besucher – dafür aber Pinguine und andere Zooinsassen, die das Aquarium unsicher machen.

Momentan besonders wichtig, um sich selbst und andere zu schützen:

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