30.03.2020 - 21:03

Baldiger Baby-Boom? Corona-Krise: So langweilen sich die Zoo-Tiere

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Ganz schön langweilig so ohne Besucher: Was Zootiere während der Corona-Krise so machen.

Foto: iStock/blewisphotography

Ganz schön langweilig so ohne Besucher: Was Zootiere während der Corona-Krise so machen.

Vor allen Gehegen in deutschen Zoos herrscht zurzeit Stille, denn durch die Corona-Krise bleiben die Tierparks geschlossen. Das merken auch die Tiere, die die ruhige Umgebung nicht gewohnt sind.

Ob in Berlin, Hannover, Leipzig oder Köln: Alle Zoos sind aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Seit fast zwei Wochen ist nichts mehr los vor den Gehegen der Tiere. Wie die sich wohl die Zeit vertreiben? Instagram ermöglicht den einen oder anderen Einblick. Können wir außerdem einen kleinen Baby-Boom nach der Krise erwarten?

Corona-Krise: Baby-Boom bei den Zoo-Tieren?

Die Sprecherin des Berliner Zoos, Philine Hachmeister, sagte gegenüber der "Bild"-Zeitung: "Manche Tiere vermissen die Besucher ein wenig."

Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die meisten Zoo-Einwohner die Gesellschaft und Aufmerksamkeit vieler Besucher gewohnt sind. Was also tun, wenn auf dem gesamten Gelände Stille herrscht?

Die Afrikanischen Kamerunschafe und Zwergziegen aus dem Erlebnis-Zoo Hannover machen es vor: Sie haben Nachwuchs bekommen – "und zwar ziemlich viel. Ein schöner Kindergarten hat sich auf der Streichelwiese gebildet", wie der Zoo selbst auf seiner Instagram-Seite veröffentlicht hat.

"Zooborns" im Kölner-Zoo

Auch bei den seltenen Weißnackenmoorantilopen des Kölner-Zoo's kam bereits am 04. März ein weibliches Jungtier, nach rund 240 Tagen Tragzeit, zur Welt.

Ist das der Beginn eines Baby-Booms? Ein kleiner Lichtblick in Zeiten der Corona-Krise wäre es auf jeden Fall.

Auch im Vogelhaus des Berliner-Zoos beobachten Pfleger, dass die Tiere viel mit sich selbst beschäftigt sind, seitdem es ruhiger geworden ist. Sprecherin Philine Hachmeister sagt mit einem Augenzwinkern: "Vielleicht gibt es nach der Coronakrise nicht nur im Zoo einen großen Babyboom."

So vertreiben sich die Tiere ihre Langeweile

Solange noch die Ausgangsbeschränkungen gelten und die Zoos keine Besucher empfangen dürfen, werden die Tiere natürlich wie gewohnt versorgt und bespaßt – nur der Besucher muss vorerst aufs Internet zurückgreifen, um sich die zuckersüßen Einwohner anszuschauen.

Wie zum Beispiel den Schneeleoparden der im Berliner Zoo einen Mittagsschlaf auf den Felsen genießt:

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Auch das Shedd Aquarium in Chicago hat wegen des Coronavirus momentan keine menschlichen Besucher – dafür aber Pinguine und andere Zooinsassen, die das Aquarium unsicher machen.

Außerdem: Falls Sie sich gefragt haben, was Sie mit Ihrem Hund tun sollen, wenn Sie Ihre Wohnung aufgrund der häuslichen Quarantäne nicht verlassen dürfen, haben wir hilfreiche Tipps für Sie, wie Ihr Vierbeiner im Ernstfall gut versorgt ist.

Weitere wichtige Ratgeber rund um Haustiere finden Sie auch auf unserer Themenseite.

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