26.03.2020

Gefahr für uns alle! 5-Jähriger mit Corona infiziert – seine Mutter warnt eindringlich

Auch junge Menschen können am Coronavirus erkranken und einen schweren Krankheitsverlauf haben.

Foto: imago images / Westend61

Auch junge Menschen können am Coronavirus erkranken und einen schweren Krankheitsverlauf haben.

Immer noch besteht der Irrglaube, dass das Coronavirus nur für ältere Menschen gefährlich sei. Doch auch junge und gesunde Menschen ohne Vorerkrankungen können unter einem schweren Verlauf bei einer Coronainfektion leiden.

Obwohl sich rund um das Coronavirus noch viele Fragen auftun, weil das Virus und seine Auswirkungen eben noch nicht ausgiebig genug erforscht werden konnten, gehen gerade junge Menschen noch zu unvorsichtig mit der Bedrohungslage um. Da es bisher hieß, vor allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen gehörten zur Risikogruppen, gab es bei der nun vorhandenen Freizeit Corona-Parties bei den Jugendlichen. Dass man sich stets dem eigenen Risiko, doch zu erkranken oder andere anstecken zu können, bewusst sein sollte – darauf weist ein dringlicher Appell einer Mutter hin, deren 5-jähriger Sohn schwer am Coronavirus erkrankt ist.

5-Jähriger schwer an Coronavirus erkrankt – der Appell seiner Mutter an uns alle

Für Lauren Fulbrook aus Worcestershire in Negland wurde der Albtraum wahr: Sie musste mit ihrem 5-jährigen Sohn Alfie ins Krankenhaus. Eigentlich war der Junge vollkommen gesund, doch nun hatte hatte er über 40 Grad Fieber, Gliederschmerzen, Husten und keinen Appetit mehr. Im Krankenhaus wurde Alfie positiv auf das Coronavirus getestet und sofort isoliert. In ihrer Verzweiflung veröffentlichte Lauren einen emotionalen Beitrag auf Facebook, mit dem sie eindringlich warnen möchte: "Das Coronavirus ist kein Witz!"

"Corona ist kein Witz"

"Hört endlich auf, das Coronavirus kleinzureden und damit nicht nur euer eigenes Leben zu gefährden, sondern auch das Leben aller anderen. Nur, weil ihr in eine Bar oder ein Restaurant wollt oder sieben Pakete Toilettenpapier braucht (warum auch immer)", berichtet die Mama von Alfie. Danach schildert sie die schweren Stunden, die die Coronainfektion für den kleinen Alfie und die Familie bedeuteten.

Sie berichtet davon, wie aus ihrem energiegeladenen Jungen ein Kind wurde, das zu kraftlos war, um zu sich zu bewegen, zu essen oder gar zu trinken. Alfies Temperatur blieb bei über 40 Grad. Bei einer Temperatur von 42,3 Grad musste er sich übergeben und begann zu halluzinieren. Die schlimmen Kopfschmerzen brachten ihn zum Weinen. Lauren erinnert sich an den Moment, als sie mit der Ambulanz in die Klinik mussten und ihr Sohn isoliert und positiv getestet wurde. "Er lag im Krankenhausbett und fragte mich, ob er sterben würde – mein Herz als Mutter brach", schreibt Lauren sichtlich berührt. Alfies Mutter teilt auf Facebook mit, wie sehr ihr Sohn schwitzte und wie er versuchte nach Luft zu schnappen. Für sie war es die schlimmste Erfahrung, ihrem Sohn in dieser verzweifelten Lage nicht helfen zu können.

Mittlerweile geht es Alfie Stück für Stück besser. Doch seine Mutter bittet in dem Post eindringlich: "Bitte bleibt einfach eine Weile zu Hause. Je früher wir alle voneinander Abstand halten, desto eher ist es vorbei. Bitte denkt an eure Gesundheit und an die Gesundheit von anderen!"

In diesen Tagen besonders wichtig, um sich und andere zu schützen:

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