26.03.2020 - 20:30

Gezeichnet durch Corona-Schutzkleidung Überarbeitete Ärzte und Pfleger zeigen erschütternde Fotos auf Facebook & Co.

Unsere heldenhafte Helfer in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen gehen in dieser Corona-Krisenzeit über ihre Grenzen. Welche tiefen Spuren das und die verordnete Schutzkleidung hinterlässt teilen viele auf Facebook & Co.

Foto: iStock / mediaphotos

Unsere heldenhafte Helfer in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen gehen in dieser Corona-Krisenzeit über ihre Grenzen. Welche tiefen Spuren das und die verordnete Schutzkleidung hinterlässt teilen viele auf Facebook & Co.

Mediziner und Pflegepersonal müssen seit der Coronakrise in Krankenhäusern besondere Schutzkleidung tragen – die hinterlassen herzzerreißende Spuren.

Weltweit sind derzeit offiziell fast 500.000 Menschen an Covid-19 infiziert, in Deutschland bereits knapp 40.000 (Quelle: Johns-Hopkins-Universität, 26.03., 12.29 Uhr) und täglich werden es mehr. In den Krankenhäusern überall auf der Welt arbeiten fieberhaft Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, um die Corona-Erkrankten bestmöglich zu versorgen und mit der zunehmenden Patientenzahl fertig zu werden. Wie sehr diese Menschen dabei an ihre Grenzen geraten, zeigen herzzerreißende Selfies, die die Helfer nach endlos langen Schichten von sich in den sozialen Kanälen teilen. Denn die Schutzkleidung, die wegen des Coronavirus nun Pflicht ist in medizinischen Einrichtungen, hinterlässt tiefe Spuren.

Ärzte und Pfleger teilen erschütternde Fotos

Die Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Wir sehen die gezeichneten Gesichter der Menschen, die gerade mit an der vorderster Krisenfront stehen. Schutzmasken haben tiefe Abdrücke in den Gesichtern hinterlassen, sie regelrecht verletzt. Die Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger arbeiten teilweise ohne geeignete Ausrüstung und gefährden so auch ihr Leben – diese Aufopferung ist wirklich überwältigend. Wenn Sie sich gleich durch die Bilder scrollen, nehmen Sie auch einen Moment Zeit, an die vielen Helfer überall auf der Welt zu denken und diesen Helden einmal mehr zu danken.

Ein Gesicht nach 13 Stunden Arbeit auf der Intensivstation

Nicola Sgarbi aus Modena (Italien) mag eigentlich gar keine Selfies. Doch dieses Foto machte er von sich nach 13 Stunden auf der Intensivstation, nachdem er alle Schutzausrüstung ausgezogen hatte. Seine Botschaft: "Ich bin und fühle mich nicht wie ein Held. Ich bin ein normaler Mensch, der seinen Job liebt und jetzt mehr denn je stolz darauf ist, dies zu tun, indem er sich zusammen mit anderen wunderbaren Menschen (Ärzten, Krankenschwestern, Oss, Technikern, Reinigungskräften) an vorderster Front engagiert." Und: "Gib nicht auf. Nie."

Diesem Anästhesisten geht die persönliche Schutzausrüstung aus

Dem Anästheisten, Dr. John Henao, verfügt nur noch über eine begrenzte Menge an persönlicher Schutzkleidung. Die hebt er sich für die bestätigten Covid-19-Fälle auf. Ansonsten behilft er sich notdürftig mit einer Plastiktüte.

"Ich habe Angst"

Diese italienische Krankenschwester ist sehr besorgt: "Ich habe Angst, zur Arbeit zu gehen. Ich habe Angst, weil die Maske möglicherweise nicht gut am Gesicht haftet oder ich mich versehentlich mit schmutzigen Handschuhen berührt habe." Doch das hält sie nicht ab, weiter Tag für Tag zur Arbeit zu gehen, "weil ich stolz und verliebt in meinen Job bin“. Ihre eindringliche Botschaft: "Ich bitte jeden, der diesen Beitrag liest, die Bemühungen, die wir unternehmen, nicht zu vereiteln, selbstlos zu sein, zu Hause zu bleiben und so diejenigen zu schützen, die am zerbrechlichsten sind."

"Helfen Sie uns, Ihnen zu helfen!"

"So sehen Sie aus, nachdem Sie den ganzen Tag eine N95-Atemschutzmaske getragen haben. Wir haben von nichts genug", schreibt eine Krankenschwester aus Indiana in den USA unter ihr Selfie und fordert mehr Ausrüstung von der Regierung. Denn: "Helfen Sie uns, Ihnen zu helfen!"

Helfen Sie den hart arbeitenden Ärzten, Krankenschwestern, Pflegern in den Krankenhäusern und bleiben Sie gesund. Tipps, wie sie fit und gesund durch die Coronakrise kommen, finden Sie in unseren Videos:

Fit & gesund durch die Coronakrise
Fit & gesund durch die Coronakrise

"Das Ende ist noch nicht in Sicht"

Eine Ärztin aus Prag beschreibt die Coronakrise so: "Dies ist ein Sprint und ein Marathon in einem – es ist eine sehr intensive Angelegenheit, aber es dauert auch lange und das Ende ist noch nicht in Sicht." Sie ermahnt Menschen, die keinerlei Symptome zeigen, aber aus Angst vor dem Virus zahllos im Krankenhaus erscheinen, bitte zu Hause zu bleiben. "Wir schlafen nicht, wir essen nicht, ich war nicht einmal auf der Toilette, ich erinnere mich nicht. Sie verschwenden unsere Zeit und Energie (und medizinische Versorgung, weil dies eine Ware ist, die wir berücksichtigen müssen), die wir für jemanden verwenden könnten, der unsere Pflege wirklich braucht."

"Meine Kampfnarben"

Ein Singalese meldet sich von der "vordersten Front" und beschreibt, wie schwer man durch die Atemmaske Luft holen kann und die Bewegungen in der Schutzkleidung schnell ermüden. Aber trotzdem arbeitet er schnell, denn "jedes Leben zählt".

Mehr zum Thema Coronavirus lesen Sie auf unserer Themenseite.

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